Digital

Das Mathematik-Buch auf der einen, das Smartphone auf der anderen Seite. bild: photomath.net

PhotoMath für iOS und Windows Phone

Davon träumen alle Schüler: Gratis-App löst Mathe-Aufgaben im Nu

PhotoMath verwandelt das Smartphone dank Kamera und Texterkennung in einen schlauen Taschenrechner.

22.10.14, 10:34 22.10.14, 20:16

Laut dem Entwickler ist PhotoMath der erste «Kamera-Taschenrechner» der Welt. Und so einfach geht's: Man startet die App, richtet die Kamera auf den mathematischen Ausdruck, den man gelöst haben will, und schon wird die korrekte Lösung auf dem Display angezeigt.

Die App funktioniert mit automatischer Texterkennung und vorläufig nur mit gedruckten Aufgaben aus Mathe-Büchern etc. Handschrift wird nicht erkannt. Gelöst werden:

• Arithmetische Ausdrücke

• Bruch- und Dezimalrechnung

• Potenzen und Wurzeln

• Einfache lineare Gleichungen

screenshot:  photomath.net

Die Software-Entwickler wollen laufend neue Funktionen hinzufügen. Sie verfolgen einen pädagogischen Ansatz und kritisieren das blosse Auswendiglernen von Lösungswegen. Der Mathematik-Unterricht in den Schulen müsse auch das nötige Hintergrundwissen vermitteln.

Die PhotoMath-App zeigt zwar praktisch in Echtzeit die richtigen Resultate an, man kann aber auch Schritt für Schritt den Lösungsweg nachvollziehen.

Die App ist kostenlos für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Windows Phone 8 verfügbar. Eine Android-Version soll laut Ankündigung auf der Website Anfang 2015 folgen.

(dsc)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ameyra 08.11.2014 01:28
    Highlight Was ist mit dem armen Taschenrechner passiert?
    Der kann doch noch viel mehr... ohne Kamera
    1 0 Melden
  • Blicki 22.10.2014 13:02
    Highlight Hab's ausprobiert. Funktioniert noch nicht so toll ...
    4 3 Melden
    • a rabbit called beast 23.10.2014 21:18
      Highlight habs auch versucht, geht nur mit sehr sehr einfachen aufgaben, aber ein anfang ist gemacht
      2 0 Melden

Google Maps enthüllt, wo (und wie) Disney den Millennium Falcon aus Star Wars versteckt

Disney versuchte den Millennium Falcon vor neugierigen Blicken zu verbergen, aber Google Maps sieht alles. Und: Die vierte «Star-Wars»-Trilogie kommt.

Die Film-Industrie ist kreativ, wenn es darum geht, Geheimnisse zu bewahren: So hat Disney offenbar versucht, den Millennium Falcon der neuen «Star Wars»-Trilogie hinter langweilig anmutenden Frachtcontainern vor neugierigen Blicken abzuschirmen.

Die neuen «Star Wars»-Filme werden unter anderem in den Longcross Studios ausserhalb von London gefilmt. Auf dem Gelände verbirgt sich ein Modell des Millennium Falcon, wie auf Google Maps gut zu sehen ist. Da der Falcon in …

Artikel lesen