Donald Trump

Keith Schiller (l.) will nicht mehr für Trump arbeiten. Bild: EPA/EPA

«Nichts für mich»: Leibwächter und Vertrauter von Trump verlässt das Weisse Haus

09.09.17, 13:04 09.09.17, 13:23

Der langjährige persönliche Leibwächter und Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Keith Schiller, hat angekündigt, das Weisse Haus zu verlassen. Die Arbeit bei der Regierung sei «nichts für mich», sagte Schiller.

Seit Ende der 90er Jahre stand der ehemalige New Yorker Polizist als Leibwächter und Berater an der Seite Trumps. Schiller ist offiziell der Leiter der Arbeitsabläufe im Oval Office.

Schiller sagte am Freitag (Ortszeit) gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, er sei dankbar für diesen besonderen Arbeitsplatz, aber es sei nun an der Zeit weiterzuziehen. «Es wird klasse sein, in zehn bis fünfzehn Jahren zurückzuschauen.» Er plane nun, in den nächsten Wochen nach Florida zu ziehen.

Schillers Leibwächter-Instinkte sorgten immer wieder für Diskussionen im Weissen Haus: An der Tür zum Oval Office kam es oft zu ungeschickten Tänzeleien zwischen Schiller und dem Secret Service, der offiziell für die Sicherheit des US-Präsidenten zuständig ist.

Sind auch finanzielle Gründe ausschlaggebend für Schillers Abgang? Bild: AP/AP

Schiller wird auch für chaotische Zustände in der Antrittszeit Trumps verantwortlich gemacht – damals war oft nicht klar, wer zum Präsidenten vorgelassen wird.

Die «New York Times» hatte berichtet, Schiller verlasse Trump auch aus finanziellen Gründen. Nach Angaben des Weissen Hauses hatte er eine jährliche Gehaltskürzung von 130'000 Dollar in Kauf genommen, um Trump nach Washington zu folgen. Es ist der jüngste Abgang im Weissen Haus, seit Chefstratege Steve Bannon und Berater Sebastian Gorka im August ihren Hut nahmen. (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2017 21:32
    Highlight Gut reist er nicht sofort nach Florida.
    0 1 Melden
  • Lumpirr01 09.09.2017 14:56
    Highlight Die impulsiven Charaktereigenschaften von Trump sind offenbar so wild, dass es über kurz oder lang niemand für längere Zeit bei ihm aushält...............
    24 16 Melden
    • Saraina 09.09.2017 18:56
      Highlight Dieser Mann hat es offenbar 20 Jahre bei Trump ausgehalten. Es scheint, dass es das politische Pflaster ist, das er nicht aushält, und nicht Trump.
      16 7 Melden
    • Taebneged 09.09.2017 19:34
      Highlight Nach 20 Jahren Trump wieder in der realen Welt. Auch das könnte problematisch sein.
      10 2 Melden
  • Angelo C. 09.09.2017 14:45
    Highlight Naja, wenn ich mir das Bild mit diesem sichtlich in die Jahre gekommenen Leibwächter schmunzelnd betrachte, dann scheint mir sein jetziger Rückzug - ungeachtet weiterer angeblicher oder tatsächlicher Gründe - so ziemlich nachvollziehbar 😅!

    Wird also kaum ein unüberwindbarer Verlust darstellen...
    31 2 Melden
    • SemperFi 09.09.2017 19:13
      Highlight @Angelo C.: Viele Promis halten sich mangels echter Freunde so einen Begleiter. Mit Leibwächter im eigentlichen Sinn hat das eher wenig bis gar nichts zu tun. Viel mehr ist wohl die Rolle des Kumpels und Vertrauten im Vordergrund. Gekaufte Loyalität statt echter Freundschaft - mit tun solche Promis eigentlich Leid.
      11 5 Melden

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