Donald Trump
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FILE-This May 11, 2011, file photo shows Chicago Mayor Richard M. Daley presenting TV talk-show host Oprah Winfrey with a sign after a street was named in her honor outside her Harpo Studios in Chicago.  Winfrey is selling Harpo Studios in Chicago to a developer, but the studio will remain on the property for another two years. Harpo Inc. said in a statement that it has entered into a purchasing agreement with Sterling Bay Cos. for the four-building campus on Chicago's West Side.  (AP Photo/M. Spencer Green, File)

Der Bürgermeister von Chicago schenkt Oprah Winfrey ein Strassenschild, das ihren Namen trägt. Bild: AP/AP

Warum es keine gute Idee ist, Oprah Winfrey zur US-Präsidentin zu machen

Die beliebteste TV-Moderatorin der USA liebäugelt mit dem Weissen Haus. Sie sollte es sich aus dem Kopf schlagen.



Donald Trump kann einen neuen Rekord vermelden: In weniger als einem Jahr hat er es geschafft, mehr als 2000 Lügen zu verbreiten. Das macht ihm so schnell niemand nach. Fragt sich bloss: Warum lassen sich die Amerikanerinnen und Amerikaner das bieten?  

«Oprah war ein Promotor von Phantasien – ausserirdischen, satanischen, medizinischen und grenzwertigen.

Kurt Andersen

Eine Antwort liefert Kurt Andersen in seinem Buch «Fantasyland». Darin erforscht der renommierte Journalist und Bestseller-Autor, weshalb in den USA alternative Fakten, Fake News und banale Lügen die harten Fakten und logischen Analysen verdrängt haben.  

Andersen schlägt einen grossen Bogen von den Puritanern im 16. Jahrhundert über Buffalo Bill und Walt Disney bis zu Donald Trump. Einen prominenten Platz nimmt dabei auch Oprah Winfrey ein. «Mehr als jeder andere Amerikaner ausserhalb von Religion und Politik ist Oprah Winfrey dafür verantwortlich, dem magischen Denken eine nationale Plattform und Glaubwürdigkeit zu geben», so Andersen.  

epaselect epa06424215 Oprah Winfrey holds the 2018 Golden Globe Cecil B. DeMille Award in the press room during the 75th annual Golden Globe Awards ceremony at the Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, California, USA, 07 January 2018.  EPA/MIKE NELSON

Oprah und die Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Bild: EPA/EPA

Seit ihrer Dankesrede für einen Award, den sie an den Golden Globes für ihr Lebenswerk erhalten hat, gilt Oprah als neue Hoffnung der amerikanischen Progressiven. Kein Wunder: Sie ist eine Frau, schwarz, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, hat ihren Reichtum nicht nur eigenhändig erarbeitet, sondern verteilt ihn auch grosszügig an Hilfswerke. Oprah liest viel, kann gut zuhören und hat Herz. Kurz, sie ist die perfekte Alternative zu Trump, dem vulgären, geizigen und narzisstischen Macho, der mit einem golden Löffel im Mund aufgewachsen ist.  

Das war Oprahs Rede an den Golden Globes:

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Video: watson

Oder doch nicht? Eines nämlich verbindet Oprah und Trump: ihr Verhältnis zu Fakten und Wissenschaft. Beide halten wenig davon. Trump macht sich über die Klimaerwärmung lustig, weil es derzeit in den USA ziemlich kalt ist; und er ist stolz darauf, dass er seine Entscheide intuitiv und nicht rational fällt.  

https://www.flickr.com/photos/rorymaclean/492908429/in/dateposted/

Hippies Goa ferien

Hippies in Goa.  Bild: flickr

Oprah knüpft dort an, wo die Hippies in den Siebzigerjahren aufgehört haben, bei der New-Age-Bewegung. Die New Ager verstanden sich als eine empathische und mystische Alternative zur kalten und wissenschaftsgläubigen Welt der Nachkriegszeit. Inzwischen ist die ehemalige Protestbewegung im linksliberalen Mittelstand bestens verankert. «Die New-Age-Bewegung betrachtet sich selbst als anti-Establishment, obwohl sie längst zum Establishment gehört», so Andersen. New Age ist (...) ein Teil des Phantasie-Industriekomplexes und ein loser religiöser Glaube.»  

Mit ihrer TV-Show hat Oprah das Gedankengut der New Ager mainstream-fähig gemacht. Andersen fasst dies wie folgt zusammen: «Sie (Oprah) war ein inklusiver Promotor von Phantasien – ausserirdischen, satanischen, medizinischen und grenzwertigen. (...) New Age im Stil von Oprah teilt mit den amerikanischen Christen eine spezielle Mixtur von Aberglauben, Egoismus und die Weigerung, an Zufälle zu glauben.»  

Der absurde Streit ums Impfen

Eine zentrale Rolle spielt Ms. Winfrey in der leidigen Auseinandersetzung über das Impfen. Aufgrund einer inzwischen mehrfach widerlegten Studie ist der Irrglaube weit verbreitet, Impfen würde Kleinkinder autistisch machen. Dies wiederum hat dazu geführt, dass Eltern begonnen haben sich zu weigern, ihre Kinder impfen zu lassen.  

Image

Ein Kind wird geimpft. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass eine Gefahr für Autismus besteht.  bild: shutterstock.

Die Anti-Impf-Bewegung ist inzwischen bei den rechten Fundamentalisten und den Evangelikalen weit verbreitet. Auch Trump hat im Wahlkampf damit geflirtet. Zum Durchbruch verholfen hat ihr jedoch Oprah, indem sie den Vertretern dieser These in ihren Sendungen breiten Raum gewährt hat. «Ms. Winfrey hat es dabei unterlassen zu erwähnen, dass die wichtigsten medizinischen Organisationen bestätigt haben, dass Impfungen sicher sind», stellt Julie Gunlock im «Wall Street Journal» fest.  

Oprah hat wie Trump keine politische Erfahrung

«Viele Demokraten sind begeistert, dass Ms. Winfrey jetzt für das Präsidentenamt kandidieren könnte», so Gunlock. «Doch ihr vages Verhältnis zu Wahrheit ist genau das, was die Demokraten bei den Republikanern verachten.»  

Mit Ronald Reagan wurde ein Schauspieler zum US-Präsidenten gewählt. Er hatte jedoch als Gouverneur von Kalifornien reichlich politische Erfahrung gesammelt. Mit Donald Trump wurde ein Reality-TV-Star und politischer Analphabet ins Weisse Haus gehievt, mit fatalen Folgen.  

Auch Oprah Winfrey verfügt über keinerlei politisches Knowhow. In der «Financial Times» warnt deshalb Edward Luce: «Ms. Winfreys Aufstieg würde Amerikas Schicksal besiegeln als ein Land, das die Politik nicht mehr ernst nimmt. Sollte Berühmtheit mit Berühmtheit zu bekämpfen die Antwort auf Trump sein, dann ist die Idee eines Dienstes an der Öffentlichkeit tot. All ihren Tugenden zum Trotz ist Ms. Winfrey nicht besser auf die Machtausübung vorbereitet als Mr. Trump.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Heldner 13.01.2018 04:07
    Highlight Highlight Leute beruhigt euch mal wieder, es wird nicht Oprah. Laut Simpsons wird es schwarzenegger. Und wie oft lagen die schon falsch ;)
    • Henzo 15.01.2018 06:54
      Highlight Highlight Schwarzenegger ist eingebürgert und kann daher gar nicht Präsident werden.
  • Mélisande 12.01.2018 20:46
    Highlight Highlight Bei Oprah kommt mir immer ihr Besuch in der Zürcher Bahnhofsstrasse in den Sinn: Stichwort „Täschligate“.
  • cheeky Badger 12.01.2018 18:50
    Highlight Highlight David Hasselhoff. Der wirds richten!

    Kultiviert, rettungsschwimmer, sexsymbol, hat ein sprechendes Auto, kann singen (sogar auf Deutsch!).

    The Hoff for president!
    • EvilBetty 12.01.2018 20:48
      Highlight Highlight ER HAT DEUTSCHLAND WIEDERVEREINT!!!
  • MaskedGaijin 12.01.2018 17:15
    Highlight Highlight Hulk Hogan 2020 🇺🇸💪

    watcha gonna do brother when hulkamania runs wild on your shitholes!
  • Tobiwankenobi [ZH] 12.01.2018 16:58
    Highlight Highlight Aragorn for President!
  • seventhinkingsteps 12.01.2018 16:46
    Highlight Highlight Dieselbe Ideologie, die Oprah vertritt findet man tonnenweise bei Selbsthilfegruppen und Motivational Coaches.

    Externe Einflüsse auf das eigene Leben und gesellschaftliche Strukturen werden als nicht existent oder weniger mächtig als die Kraft des "positive Thinking" abgetan.

    Lohnkürzungen, Massentlassungen, Ausbeutung am Arbeitsplatz, unsichere Arbeitsbedingungen: Alles Einstellungssache in der Welt des Positive Thinkings. Du kannst es trotzdem schaffen, wenn du an dich glaubst. Werde selbst zum Ausbeuter!

    Doch genau diese externen Faktoren zu formen ist der Job eines Politikers.
    • Heinz Nacht 13.01.2018 00:53
      Highlight Highlight
      User Image
  • seventhinkingsteps 12.01.2018 16:39
    Highlight Highlight "Oprah recognizes the pervasiveness of anxiety and alienation in our society. But instead of examining the economic or political basis of these feelings, she advises us to turn our gaze inward and reconfigure ourselves to become more adaptable to the vagaries and stresses of the neoliberal moment.

    Oprah is appealing precisely because her stories hide the role of political, economic, and social structures. In doing so, they make the American Dream seem attainable. If we just fix ourselves, we can achieve our goals."

    Du bist deines Glückes eigner Schmied/Gring abe und düre, es isch halt so.
  • baldini75 12.01.2018 15:54
    Highlight Highlight jonathan pie bringts in seinenm letzten video gut auf den punkt...
    Play Icon
  • LandeiStudi 12.01.2018 15:52
    Highlight Highlight Allein die Tatsache dass so ein Artikel geschrieben werden muss😳
  • meerblau 12.01.2018 15:36
    Highlight Highlight Ich nominiere Ellen DeGeneres. 💝
    • AJACIED 12.01.2018 20:00
      Highlight Highlight Ja guet Nacht am sächsi. Ist das nicht die, die das Gefühl hatte Sie hat das Selfie erfunden 😂😂😂😂🙈!
      Diese Talkshow Frauen haben das Gefühl sie seien der Nabel der Welt.
    • meerblau 12.01.2018 21:49
      Highlight Highlight Die einen erfinden Fake News, „prime the pump“ und alternative Fakten, andere entdecken das Selfie. Anscheinend reicht schon jeder Brunz fürs Präsidentenamt. Also müssen sich die Wähler mit ihren Ansprüchen halt (nach unten) anpassen ;)
    • AJACIED 13.01.2018 17:38
      Highlight Highlight Das so was meistens nur in Amerika passiert wundert mich nicht!
  • roger.schmid 12.01.2018 15:16
    Highlight Highlight Nophra!
    Play Icon
  • AJACIED 12.01.2018 15:12
    Highlight Highlight Dwaine Johnson oder niemand.
  • AJACIED 12.01.2018 15:09
    Highlight Highlight Bei Trump heissts politischer analphabet.
    Bei Opera heisst kein politisches Know-how!
    Die ist dich gleich dumm wie Trump.
  • AJACIED 12.01.2018 15:00
    Highlight Highlight Natürlich ist eine Hirngespinstete Idee. Die Hollywood ect Branche hat das Gefühl mit einer „Brandrede“ an denAwards wären sie was besseres. 🙈😂😂😂
  • zombie woof 12.01.2018 14:50
    Highlight Highlight Vielleicht jemanden aus der Muppet Show als POTUS?
    • daBoom 12.01.2018 15:04
      Highlight Highlight Grafzahl in den Finanzausschuss!?!?
    • Makatitom 12.01.2018 16:19
      Highlight Highlight Waldorf and Statler für die Gesundheit
    • Scaros_2 12.01.2018 16:20
      Highlight Highlight Ich will den Teddybär aus Black Mirror
  • Randy Orton 12.01.2018 14:48
    Highlight Highlight Bernie.
  • TodosSomosSecondos 12.01.2018 14:16
    Highlight Highlight Lochte/Vanilli 2020
  • pun 12.01.2018 13:50
    Highlight Highlight Oprah verkörpert wie keine zweite die Lüge des amerikanischen Traums, dass es jede/r schaffen kann, wenn man sich nur selbst genügend anpasst/ausbeutet/verändert. Wieviele Menschen kasteien sich dadurch in underpaid Jobs selbst und denken nichtmal dran, sich politisch zu organisieren und Verbesserungen zu erkämpfen?
    Oprah steht also genauso fürs Establishment wie Hillary, nur mit ein wenig mehr Glamour. Was Amerika nach Trump bräuchte ist eine Visionärin/ein Visionär, der/die es schafft die Lebensbedinungen real zu verbessern und damit Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen.
    • AJACIED 12.01.2018 15:11
      Highlight Highlight In diesem Land kann keiner das Vertrauen zurückbringen.
    • redeye70 12.01.2018 15:33
      Highlight Highlight Obama hatte diesen magischen Moment als er nach dem Wahlsieg seine Rede hielt in Chicago, Worte der Hoffnung und Inspiration. Die politische und auch gesellschaftliche Realität in den USA holten ihn schnell ein. Ich bezweifle ernsthaft ob ein Brückenbauer überhaupt noch etwas bewegen kann in diesem Land. Die USA ist zutiefst gespalten. Trump ist nur das Symptom dieser wuchernden Krankheit.
    • El diablo 12.01.2018 17:21
      Highlight Highlight Elon Musk for President!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 12.01.2018 13:40
    Highlight Highlight Hmm, wenn das so ist wie im Artikel beschrieben . . . ist sie eigentlich schon so gut wie gewählt.
  • Mia_san_mia 12.01.2018 13:37
    Highlight Highlight Also es reicht jetzt schon mit Trump. Nur weil es der geschafft hat, müssen nicht noch weitere Witzkandidaten kommen...
  • Snowy 12.01.2018 13:30
    Highlight Highlight Winfrey wäre eine erneute (nach Hillary) Bankrotterklärung der Demokraten und eine Verhöhnung der Politik.

    Natürlich wäre Winfrey die tausendmal bessere Präsidentin als Trump. Nur ist das nun wirklich keine Auszeichnung: Dies trifft auf so ziemlich auf jeden klar denkenden Menschen mit etwas Herz und Verstand zu.
    • AJACIED 12.01.2018 15:12
      Highlight Highlight 1000 bessere Presidentin 😂😂😂 klar!
    • EvilBetty 12.01.2018 15:36
      Highlight Highlight 1000 x 0 = 0
  • sikki_nix 12.01.2018 13:28
    Highlight Highlight wieso nicht den da?
    User Image
    • Shin Kami 12.01.2018 13:51
      Highlight Highlight Sind wir da nicht noch 500 Jahre zu früh dran? Die Verblödung der Menschheit ging wohl schneller als erwartet.
    • fandustic 12.01.2018 14:37
      Highlight Highlight Toller Film und entspricht leider genau der Realität von heute....ok, noch nicht ganz, aber wir gehen mit grossen Schritten drauf zu!
    • Kilgore 12.01.2018 15:19
      Highlight Highlight Hulk Hogan for President!
    Weitere Antworten anzeigen
  • SteveLaCroix 12.01.2018 13:28
    Highlight Highlight Aber als Präsidentin wäre sie dann evtl. genügend prominent, um in der Bahnhofstrasse in Zürich eine Handtasche kaufen zu können...
    Okay ernsthaft, SCHADE! Eine schwarze Frau würde Amerika sehr gut tun und ausser Michelle Obama wäre mir da eigentlich nur Oprah in den Sinn gekommen. Die hätte m.E. auch die grössere Wahlchance gehabt als M. Obama. Aber hey, Trump hatte ja eigentlich auch keine Chance und hat trotzdem gewonnen, also vielleicht besteht noch Hoffnung, dass der nicht wiedergewählt wird!!
    • Redly 12.01.2018 16:56
      Highlight Highlight Sind Hautfarbe und Geschlecht relevante Kriterien?
      Ich dachte eigentlich, dieses Mittelalter-Denken hätten wir hinter uns gelassen!
    • Sir_Nik 12.01.2018 21:50
      Highlight Highlight @redly: haben wir auf keinen Fall! Siehe die unsägliche Quotendebatte (z.b. Betreffend Bundesrat)
    • Enzasa 13.01.2018 17:36
      Highlight Highlight Eine Quotedebatte ist wichtig und richtig.
      Bei einer Quote gilt die Regel bei gleicher! Qualifikation wird die Frau genommen.
      Oprah und M. Obama sind sympathische, intelligente und bekannte Frauen wie viele hundert andere auch.
      Was zeichnet sie als Politikerin aus?
      Wenn die Frau vom Mediziner nett und sympathisch ist, lasse ich mich deswegen von Ihr operieren?
      Frau Clinton hatte eigene politische Erfahrung und daher wäre sie eine Quotenfrau gewesen, die beiden anderen definitiv nicht.
  • wasylon 12.01.2018 13:26
    Highlight Highlight Oprah / Weinstein 2020 🤔
    User Image
    • Dharma Bum(s) 12.01.2018 13:41
      Highlight Highlight The Beast and the Beast
  • Don Sinner 12.01.2018 13:12
    Highlight Highlight Eines - etwas fundamental Wichtiges, ein ihr von Gott in die Wiege gelegtes Talent - prädestiniert sie jedenfalls für das Amt: Sie kann quatschen und sie kann laut quatschen. Viele von uns nehmen das schon als Qualität. Ohne mich!
  • ThePower 12.01.2018 12:53
    Highlight Highlight Oprah? Die kann nicht Präsidentin werden, its too expensive👜😂
    • Dharma Bum(s) 12.01.2018 13:41
      Highlight Highlight Wurde die nicht Kenia geboren? Sicher ist sie auch noch Moslem.
  • Citation Needed 12.01.2018 12:43
    Highlight Highlight Wenn schon Promi, dann John Oliver, der weiss wenigstens, was Fakten sind (schon klar, der kann nicht, als England-geborener). Ist es nicht erschreckend, dass im Vergleich zu Trump sogar Oprah (die immerhin etwas politische Erfahrung hat, da jahrelang für civil rights engagiert) richtig qualifiziert erscheint? Ich finde Esoterik und Wunschglauben ziemlich schädlich, so gesehen würde ich auch Oprah nicht unterstützen. Aber gäbe es heute die Wahl, sie oder ihn, keine Frage! So hohl wie Trump kann sie nicht sein und die Amis vertrauen ihr, immerhin.
  • Stichelei 12.01.2018 12:41
    Highlight Highlight Schön hat das Watson nun auch bemerkt. Das war ja praktisch allen Kommentatoren bereits beim eher unbedarften Artikel vom 9.1.18 schon klar.
  • Kengru 12.01.2018 12:39
    Highlight Highlight Hoffen wir mal das beste das solche fatalen fehler nicht passieren. Ein Präsi sollte eigentlich neutral sein, er sollte die sorgen und nöte der "linken und rechten" berücksichtigen. Dies alles könnte eine frau wie oprah nicht, (mit sicherheit gibt es viel qualifiziertere frauen) die leuten glauben an sie weil sie schlicht gut redet und gute laune verteilt.
  • Ruefe 12.01.2018 12:32
    Highlight Highlight Reagan war Gouverneur von Kalifornien?
    Hmm.... Welchen Schauspieler der Gouverneur von Kalifornien war kennen wir sonst noch?
    "I'll bii beck" xD
    • rodolofo 12.01.2018 14:54
      Highlight Highlight Oprah könnte die Stimmen der Frauen und die Stimmen der Afroamerikaner überproportional auf sich ziehen.
      Zusammen mit aufgeschlossenen und emanzipierten Männern aus allen Gesellschaft-Schichten könnte das reichen, um das "Orange Riesenmeerschweinchen" vom "Goldenen Klo" zu stossen, auf dem es eh nur Sch***** produziert...
      Auch DAS könnte Oprah Winfrey sicher besser!
    • Kilgore 12.01.2018 15:22
      Highlight Highlight Arnie wurde leider in Österreich geboren und kann nicht Präsident werden.
    • rodolofo 12.01.2018 16:27
      Highlight Highlight Ein Österreicher als Präsident der USA...
      So weit kommt's noch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 12.01.2018 12:29
    Highlight Highlight Alles und jeder resp. jede ist besser als Trump. Punkt.
  • River 12.01.2018 12:25
    Highlight Highlight Kanye 2020!
  • El diablo 12.01.2018 12:25
    Highlight Highlight Ich hoffe sie wird nicht Präsidentin...Sonst würden mir alle Feministinnen auf die Nüsse gehen, weil die mächtigste Peron der Welt eine Frau ist.
  • Klangkartoffel 12.01.2018 12:24
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es ja sinnvoll, wenn der nächste Präsident/Präsidentin einfach mal zumindest einen politischen Hintergrund hätte? Und nicht mit Reality-Fernsehen bekannt wurde. Oder einer Talksendung...
  • Therealmonti 12.01.2018 12:21
    Highlight Highlight Wieder mal ein Löpfe-Artikel, den ich 100% unterschreiben kann.
  • rodolofo 12.01.2018 12:19
    Highlight Highlight Löpfe's Vorwurf, dass Oprah Winfrey gegen das Impfen gesprochen habe, macht mich stutzig.
    Ich selber sehe das Flächendeckende Impfen gegen Alles sehr kritisch und bin trotzdem kein rechtsextremer Evangelikaler!
    Nicht das erste Mal wird mir bewusst, dass hierzulande auch und gerade kopflastige "Linke" ein Problem haben mit starken Gefühlen, wie sie Oprah mit ihrer letzten Rede an der Golden Globe-Verleihung geweckt hat!
    Starke Gefühle und mit ihnen zusammenhängende, dramatisierende Sprache sind nicht des Teufels!
    Die sarkastische bis eiskalte Hillary Clinton wollten die Amis ja nicht...
    • poga 12.01.2018 14:24
      Highlight Highlight Haha @rodolofo deine progressive Watson Karriere als Kommentator ist jetzt vorbei. Willkommen im Sumpf der Konservativen nichts ahnenden völchischen. Schön dass du dabei bist.
    • rodolofo 12.01.2018 14:49
      Highlight Highlight @ poga
      Ich weiss jetzt nicht so recht, ob mir wohl dabei ist, wenn Du mich "im Sumpf" willkommen heisst...
      Aber trotzdem Hallo erst mal...
  • Howard271 12.01.2018 12:16
    Highlight Highlight Das ist nun die Folge dieser dauernden Verteufelung von Experten, Politikern und dem „Establishment“ (worunter alle etwas anderes verstehen).
    Wie wäre es wieder einmal mit einem herkömmlichen, sachkundigen, normalen, nicht-extremen/populistischen Politiker, der/die weiss, wie der politische Betrieb funktioniert?
  • m:k: 12.01.2018 12:12
    Highlight Highlight Donald Trump wäre eigentlich das Beste was den Demokraten passieren konnte. Sie könnten nun aufzeigen, dass Wutbürgertum alleine nicht nur nichts bringt, sondern sogar gefährlich werden kann. Zudem könnten sie die Republikaner als Opportunisten und Heuchler entlarven, so dass sie über Jahre nicht mehr wählbar wären.

    Dazu bräuchte es aber auch etwas Selbstkritik, der Wille zur Veränderung und vor allem brauchbare Kandidaten.
    Wenn jetzt Oprah tatsächlich als ernsthafte Kandidatin gehandelt werden sollte, würde das beweisen, dass die Demokraten leider gar nichts gelernt haben aus der Niederlage.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.01.2018 12:10
    Highlight Highlight Zweimal sehr gut gesagt, aus zwei verschiedenen politischen Perspektiven.
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.01.2018 12:08
    Highlight Highlight Sehr richtig, Winfrey währe nur der nächste Schritt in Richtung Politik, wo nur noch Form und nicht mehr Inhalt zählt. Sie ist weiblich, schwarz und reich, das scheint leider schon zu reichen. Über politische Erfahrung verfügt sie, Gott bewahre, natürlich nicht. Wie steht sie zum öffentlichen Bildungssystem, kennt sie sich in der Aussenpolitischen Situation aus, was hält sie von Militär und Geheimdienst, was denkt sie über das Steuersystem der USA, wie steht sie zum Umweltschutz?
    Aber hey, sie konnte immerhin eine nette Rede halten und was freut die Medien mehr als Trump gegen Oprah?
  • nicbel 12.01.2018 12:04
    Highlight Highlight Da kann ich nur zustimmen. Die Amis sollten aufhören Promis als Präsident vorzuschlagen und wieder richtige Politiker mit Erfahrung wählen.
    • IchSageNichts 12.01.2018 18:13
      Highlight Highlight Haha. Wer denn? Das ist doch ein System dem niemand entrinnen kann. Die, welche richtige Politiker sind (ehrlich, aufrichtig etc) kommen doch gar nie oben an sondern werden abgesägt...
      Das war ja das Argument von Trump: Mich kann niemand kaufen! Auch wenn das natürlich falsch ist.

      Wenn man die Approval-Ratings des Kongress und anderer Instiutionen sieht, ist es klar das die eher einen TV-Promi wählen als ein Poitiker. Vielleicht haben sie ja mit Trump was gelernt. Aber das dachte ich schon bei Bush Juniors zweiter Kandidatur... die hoffnung stirbt zuletzt.
  • PenPen 12.01.2018 12:04
    Highlight Highlight Die Heuchlerin des Jahrtausends
    • Darth Unicorn #Häschtäg 12.01.2018 12:59
      Highlight Highlight Meinst du wegen Weinstein? Finde es fast verhöhnend gegenüber Opfern eine Rede gegen Sexuelle Gewalt zu halten, wenn man "angeblich" Jahrelang davon wusste..
    • daBoom 12.01.2018 15:02
      Highlight Highlight In der Schweiz darf sie nicht mal ne Handtasche kaufen
  • Gretzky 12.01.2018 12:04
    Highlight Highlight Sorry, aber wenn es der Trump kann, dann kann es die olle Oprah, die demokratische Antwort auf Trump, schon lange. Und es würde inzwischen auch nicht mehr überraschen, wenn sie gewählt würde. Tragisch was aus dieser ehemaligen "Vorzeigenation" geworden ist. Aber irgendwie war's auch abzusehen. Hauptsache viel Schall und Rauch umrahmt von Glitter und Glamour. Ist ja egal, dass man mit Vollgas gegen die Betonwand braust. Es könnte uns eigentlich auch egal sein, aber bei der Grösse, der Wirtschaftskraft und dem militärischen Potential der USA reissen die uns am Ende alle mit in den Abgrund.
    • aglio e olio 12.01.2018 12:26
      Highlight Highlight Trump kann es aber nicht. Und nu?
    • Gretzky 12.01.2018 13:39
      Highlight Highlight Spielt da drüben ja offensichtlich keine Rolle was jemand kann oder nicht kann. Im Gegenteil, es scheint je abstruser je besser. Hauptsache man erzählt dem Volch das Blaue vom Himmel, völlig egal wie unrealistisch der ganze Müll auch ist. Man kann die anderen dann immer noch als Lügner und Schwachköpfe bezeichnen. Das Problem ist nicht Trump. Von dem wusste man schon vorher was für ein Schwachkopf der ist. Problematisch ist, dass die Hälfte aller Wähler so einen wählt!!
    • aglio e olio 12.01.2018 15:14
      Highlight Highlight Stimmt, problematisch ist aber auch dass das Wahlsystem der USA (Wahlmänner), welches solche Entgleisungen verhindern sollte, in diesem Fall diese erst ermöglichte.

  • abuladze 12.01.2018 12:01
    Highlight Highlight Goa ist keine Insel.
  • Noah Neels Migliazza 12.01.2018 11:59
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, die zurzeit einzig Richtige Wahl wäre Bernie Sanders, er hat die Politische erfahrung und steckt nicht im hintern der Wall Street. Wer meint es MUSS eine Frau sein der soll mir eine echte Alternative zeigen; nicht Clinton, nicht Oprah und auch nicht Michelle Obama!
    • Dä Brändon 12.01.2018 12:12
      Highlight Highlight Nope, Bernie zuckt mir der Zeigefinger zu sehr.
    • milkdefeater 12.01.2018 12:16
      Highlight Highlight Elizabeth Warren?
    • Therealmonti 12.01.2018 12:20
      Highlight Highlight Alle wären besser gewesen als Trump. Auch Bernie Sanders. Aber der Beste wäre Joe Biden, Obamas Vize, gewesen. Leider wollte er nicht kandidieren, weil er kurz vorher seinen Sohn verloren hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flying kid 12.01.2018 11:57
    Highlight Highlight Und trotzdem soll sie die perfekte Kandidatin für die Wahl 2020 sein???
    Wohl nur weil Frau und dunkelhäutig.
    Kein Sch..ss besser als Trump, aber die #metoo-Bewegung und die Feministen können dann jubeln, weil alles besser wird. Nicht!

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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