Drogen
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Festnahme zweier Tempelritter (Archivbild): Es bestehen zahlreiche Verbindungen zur Politik. Bild: EPA/EFE

Drogenhandel

Mexikanischer Bürgermeister in Kartellhochburg verhaftet

Mexikos Behörden ist ein Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen. Der Bürgermeister der Hafenstadt Lázaro Cárdenas wurde festgenommen. Ihm werden Erpressung und Entführung vorgeworfen.

29.04.14, 11:54

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Der Bürgermeister der Hafenstadt Lázaro Cárdenas in der mexikanischen Unruheprovinz Michoacán ist wegen mutmasslicher Verbindungen zum organisierten Verbrechen festgenommen worden. Nach Angaben der örtlichen Staatsanwaltschaft sei Arquímides Oseguera in Entführungen und Erpressungen verwickelt und habe Kontakte zu einem Bandenchef in der Region unterhalten.

In dem westmexikanischen Bundesstaat Michoacán ist vor allem das Tempelritter-Kartell aktiv. Es ist in Drogenhandel, Schutzgelderpressung und illegalen Bergbau verwickelt. Ermittler werfen dem Kartell auch Handel mit Kinderorganen vor. Wegen Kontakten zu den Tempelrittern waren zuletzt bereits der Innenminister von Michoacán, Jesús Reyna, und der Bürgermeister der Kartell-Hochburg Apatzingán, Uriel Chávez, festgenommen worden.

Lázaro Cárdenas an der Pazifikküste ist einer der wichtigsten Häfen Mexikos, wo laut Behörden derzeit die Hälfte der mexikanischen Rohstoffausfuhren illegal abgewickelt wird. Anfang November 2013 hatte das Militär die Kontrolle über die Hafenstadt übernommen und rund 150 Polizisten und Zollbeamte ersetzt, die angeblich auf der Lohnliste des organisierten Verbrechens standen. Seitdem kontrollieren Einheiten der Marine und der Bundespolizei Strassen und die Güterabfertigung in der Stadt.

(kpp/dpa)



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