EU
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Europawahl

Schulz und Juncker gegen EU-Beitritt der Türkei

Ein letztes Mal vor der Europawahl sind am Dienstagabend die beiden Favoriten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten im TV aufeinandergetroffen. Themen waren unter anderem der Türkei-Beitritt zur EU und das Freihandelsabkommen mit den USA.

Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten in Europa, Martin Schulz, sieht in naher Zukunft keinen Platz für die Türkei in der EU. «Ich glaube, dass die Türkei zum jetzigen Zeitpunkt nicht beitrittsreif ist», sagte er in der ARD-«Wahlarena» in Hamburg. Auch der Kandidat der Europäischen Volkspartei für das Amt des nächsten Kommissionspräsidenten, Jean-Claude Juncker, lehnt einen türkischen EU-Beitritt ab. «Wer Twitter verbietet, hat die Zukunft nicht verstanden.» Die Türkei müsse demokratischer werden, so Juncker.

Schulz betonte, bisher habe er sich zu einem EU-Beitritt der Türkei bekannt. Aber die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan entwickele sich in «dramatischer Weise» weg von den europäischen Grundwerten.

Bis 2019 ist nach Meinung des früheren luxemburgischen Premierministers Juncker kein weiterer EU-Beitritt möglich. Zuerst müsse sich die EU mit ihren 28 Mitgliedstaaten nach der Schuldenkrise festigen. «Weil wir zu uns selbst finden müssen», begründete er seine Skepsis. (oku/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Liebe Briten, eine Bitte für die Zukunft: Macht die Referenden richtig – oder lasst es ganz bleiben

Wird alles ganz schlimm oder kommt es doch irgendwie gut nach dem Brexit? Niemand weiss es, und das ist ein Problem. Ungewissheit ist schlecht für die Seele und schlecht für die Märkte. Ein Schaden hingegen lässt sich eine Woche nach der historischen Zäsur genau beziffern: Das Ansehen der direkten Demokratie hat gelitten. Und daran ist Grossbritannien schuld. 

Der Zweck einer Volksabstimmung ist es, einer Entscheidung die höchstmögliche politische Legitimität zu verleihen. Höher auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel