EU
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Europäische Union

EU-Betrugsbekämpfer melden Rekordzahl an Hinweisen

29.04.14, 15:42
Beschlagnahmte Zigaretten, aufgenommen an einer Medienkonferenz zur Jahresbilanz 2012 des 4. Zollkreises von Lugano, am Dienstag  12. Februar 2013. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Olaf hilft auch hier: Letztes Jahr wurden 350 Millionen illegale Zigaretten beschlagnahmt Bild: Keystone

Die Europäische Antibetrugsbehörde Olaf hat so viel Arbeit wie nie zuvor. 1294 Hinweise auf vermuteten Betrug reichten Behörden und Privatpersonen 2013 ein, wie Behördenchef Giovanni Kessler mitteilte. Olaf verzeichnet seit Jahren eine stete Steigerung an Meldungen. «Das ist für uns ein ermutigendes Zeichen des Vertrauens», sagte Kessler. 

Der grösste Posten machte wie in den Vorjahren der vermutete Missbrauch bei Fördermitteln weniger entwickelter Regionen in Europa aus.  Endgültig entscheiden müssen in der Regel nationale Gerichte, Olaf bringt Ermittlungen nur ins Rollen. Nur bei etwas mehr als der Hälfte der Fälle (54 Prozent), in denen Olaf ein Vergehen feststellt, kommt es tatsächlich zu Verurteilungen. 

Olaf wird aktiv, wenn es um Betrug, Korruption oder andere Vergehen mit Auswirkungen auf das EU-Budget geht. Auch bei möglichen Fehltritten von Mitarbeitern der EU-Institutionen ermitteln die Brüsseler Fahnder. (tvr/sda/dpa)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

USA nach Kündigung von iranischem Atom-Abkommen isoliert

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atom-Abkommen wollen die Europäer die Vereinbarung gemeinsam mit dem Iran retten. Wie Deutschland, Frankreich und Grossbritannien versicherten auch China und Russland, an dem Vertrag festzuhalten. Der deutsche Aussenminister Heiko Maas rief den Iran am Mittwoch auf, sich ebenso daran zu halten. «Dieses Abkommen ist nicht tot», sagte der französische Aussenminister Jean-Yves Le Drian im RTL-Radio.

Präsident Emmanuel Macron hat im Laufe des Tages mit seinem …

Artikel lesen