EU
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Former Luxembourg's Prime Minister and European Commission President candidate Jean-Claude Juncker listens to the media before a panel discussion on European affairs in Riga in this April 16, 2014 file photo. Juncker, who was nominated as the next European Commission president on June 27, 2014, over fierce British opposition, has been a skilled fixer and bridge-builder at the heart of Europe's monetary union for 25 years. REUTERS/Ints Kalnins/Files   (LATVIA - Tags: POLITICS HEADSHOT)

Bild: INTS KALNINS/REUTERS

Gegen den Willen der Briten

Jean-Claude Juncker wird EU-Kommissionspräsident

Der Luxemburger Jean-Claude Juncker soll neuer EU-Kommissionspräsident werden: Die EU-Staats- und Regierungschefs haben am Freitag in Brüssel wie erwartet den konservativen Politiker nominiert. Dies schrieb EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy auf Twitter.

Der britische Premier David Cameron und Ungarns Regierungschef Viktor Orbán stimmten nach Angaben von Diplomaten gegen Juncker. 

Als nächstes wird das EU-Parlament voraussichtlich am 16. Juli über Juncker entscheiden. Bestätigt es den ehemaligen luxemburgischen Ministerpräsidenten, ist dieser definitiv als EU-Kommissionspräsident gewählt. 

Dann wird sich der 59-Jährige daran machen, zusammen mit den Hauptstädten die neue insgesamt 28-köpfige EU-Kommission zusammenzustellen

Über die übrigen EU-Spitzenposten, etwa den des neuen EU-Aussenbeauftragten, des Eurogruppen-Vorsitzenden oder der Ratspräsidentin oder des Ratspräsidenten, werden die EU-Chefs zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Gerüchten zufolge könnte es am 17. Juli einen Sondergipfel geben. (rar/aeg/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • ex00r 27.06.2014 20:53
    Highlight Highlight Die politischen Geschicke Europas werden für die nächsten paar Jahre eingelenkt und die Schweiz kann nur zuschauen. Ob Juncker der beste Kandidat war, will ich hier nicht beurteilen, wohl eher nicht. Ich hätte einen progressiveren, neuen für besser gehalten. Wichtig ist aber, dass Juncker auf mehr Europa setzt statt weniger, das war den Engländern nicht ganz geheuer, ist aber für Europa sicherlich die richtige Stossrichtung.
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