Ebola
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epa04420130 A picture made available 27 September 2014 shows a Liberian burial squad carry the body of an Ebola victim in Marshall, Margini county, Liberia, 25 September 2014. The World Health Organization (WHO) said 26 September that the death toll in Guinea, Liberia and Sierra Leone had risen to 3,083 and that the total number of cases stood at 6,553.  EPA/AHMED JALLANZO

Eine Ebola-Leiche wird geborgen. Bild: EPA

Lohn nicht erhalten

Ebola-Beerdigungsteam streikt: 15 hoch ansteckende Leichen auf den Strassen abgeladen

Im schwer von der Ebola-Epidemie betroffenen Sierra Leone ist ein Beerdigungsteam in Streik getreten und hat 15 hoch ansteckende Leichen auf den Strassen der drittgrössten Stadt des Landes zurückgelassen. Zwei Tote seien am Eingang der Klinik in der östlichen Stadt Kenema abgelegt worden, eine sogar vor dem Büro der Sekretärin.

Grund für die Proteste sei, dass die Helfer seit Oktober keinen Lohn erhalten hätten, sagte Hassan Soko, ein Gesundheitsarbeiter des Spitals. «Wir riskieren unsere Leben für diese Nation, deshalb sollte das Geld, das uns geschuldet wird, pünktlich bezahlt werden», erklärte Soko. Berichten zufolge war die Polizei im Einsatz, um eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern.

Kontakt mit Leichen ist gefährlich

Ebola wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Besonders der Kontakt mit Leichen ist gefährlich. In Sierra Leone sind eigens geschaffene Beerdigungsteams im Einsatz, um die Toten sicher zu begraben. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Krankheit in mehreren Ländern Westafrikas auf insgesamt mehr als 15'300 gestiegen. (whr/sda/dpa)



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In US-Medien ist Ebola das bestimmende Thema, vielfach werden Ängste geschürt. Präsident Obama versucht jetzt in seiner wöchentlichen Video-Ansprache gegenzusteuern. 

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