Ebola
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Ebola-Epidemie

Liberia: Pflegekräfte wollen Gefahrenzulage wegen Ebola erstreiken

Inmitten der Ebola-Krise in Westafrika haben Mitarbeiter des liberianischen Gesundheitswesens einen Streik angekündigt, um Gefahrenzulagen wegen der Epidemie zu erzwingen. Wie ihre Gewerkschaft mitteilte, soll am Montag ein landesweiter Ausstand «in allen Spitälern» beginnen.

Betroffen sollen demnach auch Ebola-Behandlungszentren sein. Im grössten staatlichen Spital zur Behandlung von Ebola-Fällen in Monrovia sei bereits in den vergangenen Tagen weniger gearbeitet worden, um die Forderung durchzusetzen, sagte ein Vertreter der Mitarbeiter der Island Clinic in Liberias Hauptstadt. Am Wochenende seien dort «dutzende Menschen» gestorben, warnte er. Die Regierung bestritt, dass es Einschränkungen gebe.

Die westafrikanischen Länder Liberia, Guinea und Sierra Leone sind besonders stark von der Ebola-Epidemie betroffen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben sich bislang rund 8400 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 4000 von ihnen starben. Die Löhne für liberianische Pflegekräfte liegen nach Gewerkschaftsangaben bei umgerechnet rund 240 Franken pro Monat. (dsc/sda/afp)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 13.10.2014 11:59
    Highlight Highlight Will man der Epedemie Herr werden, muss man diese Kräfte vor Ort, die Ihr Leben trotz Schutz riskieren, temporär für die Krisenbewältigung gut und nach Zielen zusätzlich (variabel/Bonus) entschädigen. Jetzt in Tarifstreitereien einzusteigen lässt die Seuche wegen Nachlässigkeiten ausdehnen.

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