Ebola
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Guinea ruft wegen Ebola den Notstand aus

29.03.15, 03:01


Guineas Präsident Alpha Condé hat wegen der Ebola-Epidemie für Teile des westafrikanischen Landes den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Betroffen von der 45-tätigen Massnahme seien fünf Regionen im Westen und Südwesten, erklärte der Staatschef am Samstag.

Seit dem Ausbruch der Ebola-Epidemie in Guinea im Dezember 2013 starben dort und in den Nachbarländern Liberia und Sierra Leone nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) insgesamt mehr als 10'000 Menschen an dem Virus. Fast 25'000 Menschen in neun Ländern infizierten sich mit Ebola.

In den drei westafrikanischen Staaten war die Zahl der Neuerkrankungen seit Anfang des Jahres deutlich zurückgegangen. Zuletzt wuchs jedoch die Sorge vor erneuten Rückschlägen. Die Behörden in Liberia gaben am Samstag den Tod einer mit dem Virus infizierten Frau bekannt. Bei ihr handelte es sich um die erste Ebola-Patientin in Liberia seit mehr als einem Monat.

In Sierra Leone hatte am Freitag eine dreitägige Ausgangssperre begonnen, mit der die Behörden die Ebola-Epidemie in den Griff bekommen wollen. In dieser Zeit sollen 26'000 Freiwillige von Tür zu Tür gehen, um mögliche noch unerkannte Ebola-Fälle aufzuspüren und die Bevölkerung über Schutzmassnahmen zu informieren. (sda/afp)

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Kampf gegen die Seuche

8235 Menschen sind schon an Ebola gestorben

An der gefährlichen Ebola-Viruserkrankung sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile 8235 Menschen gestorben. Laut WHO infizierten sich bereits 20'747 Menschen mit Ebola, seit die Erkrankung vor über einem Jahr in Westafrika ausgebrochen war.

Nahezu alle Todesfälle gab es in den Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea, wie die WHO am Mittwoch in Genf mitteilte. Ausserdem starben sechs Menschen in Mali, ein Patient in den USA sowie acht in Nigeria. Die …

Artikel lesen