Ebola

WHO berichtet

Ausmass der Ebola-Epidemie in Liberia lässt offenbar nach

30.10.14, 03:51

In Liberia lässt das Ausmass der Ebola-Epidemie offenbar nach. Erstmals seit Ausbruch der Epidemie sei die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen rückläufig, sagte der Vizegeneraldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Bruce Aylward, am Mittwoch in Genf.

Die liberianische Regierung prüfe die Zahlen noch, um eine Fehlinterpretation auszuschliessen. Derzeit sehe es aber so aus, als ob der positive Trend sich bestätige. Offenbar sei es zuletzt gelungen, Infizierte erfolgreich zu isolieren und sichere Begräbnisse durchzuführen, so Aylward.

Er sei aber «angsterfüllt, die Nachricht könnte falsch interpretiert werden», sagte Aylward weiter. Niemand dürfe glauben, das Virus sei unter Kontrolle.

Deshalb sei der Bedarf an Hilfe in Liberia wie in den Nachbarländern Sierra Leone und Guinea anhaltend gross. Vor allem fehle es nach wie vor an medizinischem Personal. 19 von insgesamt 56 geplanten Behandlungszentren könnten derzeit nicht besetzt werden, weil die nötigen Helfer fehlten. (sda/dpa/afp)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tumulte in Liberia

Sturm auf Ebola-Klinik – Infizierte Patienten fliehen 

In Liberias Hauptstadt Monrovia hat eine aufgebrachte Menschenmenge eine Quarantäne-Station für Ebola-Patienten gestürmt. Infizierte Patienten flohen. Die Behörden befürchten nun eine weitere Ausbreitung des Virus. 

Aufregung in Liberias Hauptstadt Monrovia: 17 Ebola-Patienten sind von einer Quarantäne-Station geflohen. Sie hätten das zu einer Klinik umfunktionierte Schulgebäude in einem Armenviertel der Hauptstadt Monrovia am Samstagabend verlassen – mit Hilfe von aufgebrachten Bürgern, die zuvor in die Klinik eingedrungen seien. Das berichtete die Zeitung «Front Page Africa» am Sonntag. Unter den Patienten befänden sich bestätigte Fälle und Verdachtsfälle, hiess es. 

Der Slum West Point, in …

Artikel lesen