Ebola
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Als zweites westliches Land

Rigoroses Kanada: Keine Einreise mehr aus Ebola-Gebieten

Kanada schliesst seine Grenzen für Menschen aus den von der Ebola-Epidemie betroffenen Ländern. Es bearbeitet Visa-Anträge sowie laufende Visa-Verfahren von Staatsbürgern der von der Seuche betroffenen Länder nicht mehr.

Diese Massnahmen wurden am Freitag im kanadischen Amtsblatt mitgeteilt. Damit ist Kanada nach Australien das zweite westliche Land, dass eine derart rigorose Massnahme ergreift. Nach Kanada darf auch niemand mehr einreisen, der sich in den vergangenen drei Monaten in einem der von Ebola betroffenen Länder aufhielt.

Nicht unumstritten: In den sozialen Medien wird auch Kritik laut am Vorgehen der kanadischen Regierung.

Australien hatte die verschärften Visa-Bestimmungen diese Woche erlassen. Es will Menschen mit einem Dauervisum zudem 21 Tage unter Quarantäne stellen, bevor die Einreise in das Land möglich wird.

Prostest von Krankenschwestern in den USA

Mit landesweiten Streiks und Protestaktionen wollen amerikanische Krankenschwestern im kommenden Monat einen besseren Schutz vor Ebola in den US-Kliniken fordern. Ziel sei es, «schärfere Ebola-Sicherheitsvorkehrungen in den Spitälern des Landes» zu erzielen, erklärte der Berufsverband der US-Krankenschwestern.

Das Virus überträgt sich durch Körperflüssigkeiten, medizinisches Personal ist bei der Pflege von Ebola-Kranken daher besonders gefährdet.

In Spanien war Anfang Oktober eine Pflegehelferin erkrankt. Die Frau hatte einen älteren Priester betreut, der sich in Westafrika infiziert und zur Behandlung heimgeholt worden war. Wie die WHO nun mitteilte, wiesen sämtliche 83 Kontaktpersonen der Pflegerin nach der maximalen Inkubationszeit von 21 Tagen keine Symptome auf. (sda/dpa/afp/tat)



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    Alle Leser-Kommentare
  • thierry_haas 01.11.2014 13:38
    Highlight Highlight Wenn ich mur die Kommentare mancher lese... Wie weltfremd muss man eigentlich leben um solche Maßnahmen fur richtig zu befinden! JEDES JAHR sterben eine HALBE MILLION Menschen an Grippe, an Ebola sind weniger als 5000 Menschen gestorben. Was soll der Quatsch ganzen Den Bevölkerungen ganzer Staaten die Einreise zu verbieten nur weil dort Menschen krank sind? Die Welt ist verrückt und unser westlicher sicherheitswahn ist himmelschreiend!!
    0 1 Melden
  • zombie1969 01.11.2014 09:20
    Highlight Highlight Die CAN und auch die AUS Regierung handelt sowohl bei der Seuchen-Prävention wie politisch völlig richtig. Denn sie ist von der dortigen Wählerschaft ins Amt gebracht und mit dem Auftrag versehen worden, für das Wohl ihrer Bürger zu sorgen. Das tut zumindest AUS daher auch mit der "No Way"-Kampagne gegen angebliche Flüchtlinge.
    Der Schutz der eigenen Leute ist immer vorrangig. Das gilt auch für die jüngsten Beschlüsse der Staaten New York, New Jersey und Illinois zur Quarantäne, die in Europa eigentlich noch dringlicher wären.
    Die "Null-Risiko-Strategie" ist folglich richtig.
    9 3 Melden
    • Bowell 01.11.2014 09:57
      Highlight Highlight Dito.
      4 1 Melden

Ebola-Epidemie

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