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Emilia Perrin in ihrem Schlafzimmer.
bild: instagram

Stell dir vor, du findest «dich» nackt im Internet – Amelias Horrorgeschichte

Amelia teilt ihr Leben gerne mit ihren Followern. Umso grösser ist der Schock, als sie Fake-Profile von sich im Internet findet. Mit gefälschten Nacktfotos.

21.10.15, 15:05 21.10.15, 17:27
Lena Krebs
Lena Krebs

Die 19-jährige Literatur-Studentin Amelia Perrin ist fleissige Social-Media-Nutzerin und hält ihre mehrere Tausend Follower auf Twitter und Instagram mit Selfies und Schnappschüssen täglich auf dem Laufenden. Doch nun kriegt sie die negativen Seiten des Internet-Ruhms zu spüren. Denn Perrin entdeckte, dass auf etlichen Dating-Seiten und Instagram-Profilen ihre Fotos missbraucht werden.

Dürfen wir vorstellen, Amelia Perrin:

Ein Bild aus Amelias originalem Instagram-Profil.
bild: instagram

Vom Bildmissbrauch erfuhr sie, als sie von einem Fotografen angeschrieben wurde. Er sagte, er habe sie auf einer Model-Website gefunden, auf der Leute Fotos von sich hochladen, um für Shootings engagiert zu werden. Dort befinden sich unter anderem Nacktbilder von Amelia. Doch diese wurden mittels Photoshop gefälscht: Amelias Kopf wurde auf nackte Frauenkörper gesetzt.

Der Fotograf arrangierte sogar ein Treffen mit «Nackt-Amelia», doch diese tauchte bei der Verabredung nicht auf. So kam er dazu, nach Amelia zu suchen und fand schliesslich die richtige Amelia, da der Betrüger das Profil unter ihrem Namen führte.

Das Fake-Instagram-Profil:

bild: Thetab

Dabei ist es nicht geblieben. Kurz darauf findet Perrin per Zufall einen Instagram-Account und weitere Profile auf Tinder und anderen Dating-Seiten, die mit ihren Bildern werben. Die junge Frau ist fassungslos. 

«Wieso soll ich mich anpassen, nur weil es Menschen gibt, die meine Privatsphäre nicht respektieren?»

Amelia Perrin

Die Studentin vermutet, dass noch mehr gefälschte Profile von ihr existieren. Da das schwierig zu verfolgen ist, schreibt sie einen Aufruf auf dem Online-Portal TheTab. Dort fordert sie die Leser auf, sich – falls sie auf noch mehr Fake-Profile stossen sollten – bei ihr zu melden.

Einschüchtern lässt sich die Engländerin durch die Betrüger aber nicht. «Die Leute sagen, ich soll aufhören, Selfies zu posten, wenn ich nicht will, dass sie geklaut werden», so die Studentin, «aber wieso soll ich mich anpassen, nur weil es Menschen gibt, die meine Privatsphäre nicht respektieren?» 

Hier ein Einblick in Amelias Instagram-Welt:

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darling 21.10.2015 23:08
    Highlight Meh. Recht haben die anderen Personen. Privatsphäre im Internet? Nicht wirklich XD Sie sollte echt aufhören so viele Selfies zu posten. Vorallem haben ihre Selfies auch keinen wirklichen Nutzen, aber das ist was anderes..

    Und jaa, natürlich ist es scheisse Fake Nacktbilder von sich zu finden. Aber das ist das Internet! Da gibts kranke Leute!

    Selber schuld, meiner Meinung nach.

    (Just sayin')
    9 3 Melden
  • Thinker 21.10.2015 22:04
    Highlight Ich suche regelmässig meine Bilder mit Reverse image search von google da auch ich schon Erfahrung mit Fake-Profilen gemacht habe. Einfach Bild hochladen und schauen wo das Bild sonst noch auftaucht, wenn es kein eigener Account ist kann man sich dann entsprechend darum kümmern. (Ja ich weiss dass ich damit die Google-Datenkrake füttere aber immerhin eine Lösung gegen Fakes ;) )
    8 0 Melden
  • FlorianH 21.10.2015 21:06
    Highlight Man kann das nun grausam schlimm finden oder neue gesetze fordern. Fakt ist, dass sie einfach naiv ist zu glauben, dass so etwas im Internet nicht passieren könne. Einfach nur naiv von ihr...
    23 2 Melden
  • Ron Collins 21.10.2015 19:30
    Highlight Duuuummmm!!!!
    34 3 Melden
  • Asmodeus 21.10.2015 16:00
    Highlight Willkommen im Internet.

    Wo Leute berühmt werden weil sie Fotos von sich machen.


    Jetzt ernsthaft. Nacktfotos von Leuten fälschen ist erbärmlich. Sich als jemand anderes im Internet ausgeben erst recht.

    Aber mein Mitleid mit Leuten die NICHTs zur Gesellschaft beitragen und dafür gefeiert werden hält sich irgendwie auch in Grenzen.

    Künstler (Musiker, Tänzer, Zeichner, Bastler etc.) leisten immerhin noch etwas zur Kultur. Selbst wenn es vielleicht nicht jedem gefällt.

    Leute wie sie leisten gar nichts, ausser zur weiteren Oberflächlichkeit der Welt beizutragen.
    181 2 Melden
  • Likos 21.10.2015 15:44
    Highlight Rule 34 ... ;)
    70 0 Melden
    • rYtastiscH 21.10.2015 16:27
      Highlight hahahaha selten so gelacht xD

      If it exists, there is porn of it. No exceptions.
      40 0 Melden
  • goalfisch 21.10.2015 15:42
    Highlight mit der stimme von nelson muntz:
    "HA HAAA"
    38 7 Melden
  • Nosgar 21.10.2015 15:24
    Highlight Eine furchtbare Horrorgeschichte, da sieht man mal wieder, wie gut es die syrischen Flüchtlinge eigentlich haben.
    157 21 Melden

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

Details aus dem Ranking «Time Out City Life Index» enthüllen so allerlei Spannendes.

Jippie, der alljährliche Time Out City Life Index ist da! Darin wurden 15'000 Menschen in verschiedenen Städten der Welt nach ihrem Befinden gefragt: Fühlt man sich wohl in dieser Stadt? Wie isst man so? Wie ist das Ausgangsangebot, dein Liebesleben, allgemein die Freundlichkeit so? Wie viel Spass hat man in der Stadt? Die Auswertung ergibt ein Ranking der «Most Exciting Cities».

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