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Sebastian Vettel, right, steers a Ferrari 458 Special at Ferrari's private Fiorano circuit, Italy, Saturday, Nov. 29, 2014. Sebastian Vettel is testing with Ferrari for the first time since signing with the Formula One team. It was announced last week that Vettel, who won four consecutive F1 titles at Red Bull, had signed a three-year deal with Ferrari to replace Fernando Alonso. (AP Photo/Marco Vasini)

Sebastian Vettel in einem Ferrari 458 Speciale. Der Deutsche hat seinen Job noch. Bild: Marco Vasini/AP/KEYSTONE

Die weekly «Top Gear»-Nachricht: James May kaufte sich einen Ferrari – und dann schlug Clarkson zu 



In seiner letzten Kolumne in der Sunday Times plaudert James May aus dem Nähkästchen.

Und er plaudert so aus dem Nähkästchen, wie das James May eben tut. Wie ein richtiger Brite. Die heiklen Themen geschickt umschiffend mit einer Story, die zwar unterhält, aber eigentlich nichtssagend ist. Und die Story geht so.

Um sich selber für seinen neuen, hochdotierten Vertrag bei der BBC zu belohnen, bestellte May einen brandneuen Ferrari 458 Speciale (300'000 Franken). In Maranello nahm man für den Wagen zwar keine Bestellungen mehr auf, doch für den bekannten Moderator wollte man eine Ausnahme machen.

HAMMERSMITH, ENGLAND - MARCH 25:  Top Gear presenter James May poses for a photograph outside his home on March 25, 2015 in Hammersmith, London, England. Mr May is currently awaiting news on the future of the BBC programme Top Gear. His co-presenter, Jeremy Clarkson, today heard the news that his contract would not be renewed with the BBC after he was involved in what was described as a 'fracas' with a producer on the show.  (Photo by Dan Kitwood/Getty Images)

«Cock» – James May kultivierte bei «Top Gear» eine eher gepflegte Ausdrucksweise. Manchmal.   Bild: Getty Images Europe

Der Haken an der Geschichte? Mays Vertrag, wie wir heute alle wissen, lag zwar bereit, unterschrieben war er aber noch nicht.

Und dann schlug Jeremy Clarkson zu und das BBC-Theater nahm seinen bekannten Lauf. Mays Vertrag verblieb ohne Unterschrift. 

Einige Tage nach der folgenschweren Auseinandersetzung flog May nach Maranello, um die Extras seines Wagens zu besprechen.

Jeremy Clarksons derbste Sprüche

Und was tut man als «Top Gear»-Moderator, der soeben in die Arbeitslosigkeit verbannt wurde? Richtig. Man lässt es richtig krachen.

«Ich hatte Angst, die würden den Braten riechen und deshalb habe ich mich für sämtliche Extras entschieden». So ziert Mays neues Spielzeug unter anderem ein Rallystreifen, der alleine «ziemlich genau gleich teuer war wie ein Dacia Sandero».

Ausserdem wurde ein «lächerliches» Hydrauliksystem für Bremsschwellen und eine rückwärts gerichtete Kamera eingebaut.

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Und nochmals: James May kultivierte bei «Top Gear» eine eher gepflegte Ausdrucksweise. Manchmal.  

Der Ferrari sei trotz Arbeitslosigkeit kein Desaster für ihn. Er sehe den Kauf eher als Investition, schreibt May weiter.

Wo er recht hat, hat er recht: Mit dem Verkauf von Motorrädern nahm May zusammen mit Kollege Richard Hammond vor wenigen Tagen über 110'000 Franken ein.

(tog)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Salz & Pfeffer 28.04.2015 13:24
    Highlight Highlight Wieso zeihen die Medien diesen Mann in den Dreck? Kann man ihn nicht mal in Ruhe lassen?

    Jeder hat was auf dem Kerbholz, deswegen wird er aber noch lange nicht Monate lang von den Zeitungen terrorisiert.
    • Hans Jürg 28.04.2015 14:41
      Highlight Highlight Welchen von beiden denn? Übrigens gehören solche Geschichten über die Top Gear-Moderatoren zu deren Geschäftsmodell. Irgendwie müssen sie ja im Gespräch bleiben. Denn falls nicht, hat die Welt sie schon sehr bald vergessen.
  • Kastigator 28.04.2015 12:40
    Highlight Highlight Hinweis in Güte: Maskulina auf "-or" werden ausnahmslos stark dekliniert. Es heisst also nicht: "den Moderatoren", sondern "den Moderator". Gern geschehen.
    • P hilip 28.04.2015 12:48
      Highlight Highlight den Kastigatoren. Gern geschehen.
    • droelfmalbumst 28.04.2015 13:20
      Highlight Highlight haha

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