Europa

Bulgarien

Politische Krise in Bulgarien: Neuwahlen im Herbst

17.06.14, 14:23
Bulgarian President Rosen Plevneliev (L) arrives to deliver a statement next to Bulgarian Prime Minister Plamen Oresharski (R) and Luytvi Mestan, leader of the ethnic Turkish MRF party, in the Presidency in Sofia June 17, 2014. Bulgarian political parties have agreed to hold an early election sometime between Sept 28 and Oct 12, Plevneliev said in a statement on Tuesday.  REUTERS/Stoyan Nenov (BULGARIA - Tags: POLITICS ELECTIONS)

Bulgarischer Präsident Plevneliew, Premier Plamen Oresharski und Präsident der türkischen Minderheitspartei Luytvi Mestan. Bild: STOYAN NENOV/REUTERS

Als Ausweg aus der politischen Krise in Bulgarien wird es weitere Neuwahlen im Herbst geben. In Frage kämen Ende September oder Anfang Oktober. Darauf einigten sich die Parteispitzen bei einem Treffen mit Staatspräsident Rossen Plewneliew am Dienstag in Sofia.

«Die Europawahl hat die Regierung nicht zusätzlich stärken können», begründete Plewneliew den Beschluss. Bereits im Mai 2013 hatte es eine vorgezogene Parlamentswahl gegeben.

Alle Parteien in dem ärmsten EU-Land hatten nach der Wahlniederlage der regierenden Sozialisten (BSP) bei der Europawahl am 25. Mai eine Neuwahl gefordert. Die Parteien wollten sich in den kommenden Tagen über den Wahltermin einigen. Dann muss Staatschef Plewneliew das Parlament auflösen und die Wahl anberaumen. (pma/sda)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tausende auf den Strassen

«Marsch der Würde» in Madrid artet in gewaltsame Zusammenstösse aus

Tausende haben in Madrid gegen die Sparpolitik der konservativen Regierung Spaniens protestiert. Mehrere Demonstrationszüge zogen am Samstag ins Zentrum der Hauptstadt. Auch in anderen Städten kam es zu Kundgebungen unter dem Motto: «Marsch der Würde».

Auf Plakaten forderten die Kundgebungsteilnehmer unter anderem «Die Krise sollen die Banker zahlen» und «Keine Kürzungen». Die Demonstranten, von denen zahlreiche bereits seit Wochen zu Fuss nach Madrid unterwegs waren, kommen unter anderem …

Artikel lesen