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Das ist die Szene, bei der Thierry Henry die Hand zu Hilfe nimmt. Bild: Michel Euler/AP/KEYSTONE

FIFA zahlte Irland fünf Millionen Euro wegen verpasster WM und Blatter soll die Iren ausgelacht haben

05.06.15, 04:29 05.06.15, 11:51


Im Zusammenhang mit dem FIFA-Skandal sind in den letzten Tagen eine grosse Anzahl Ungereimtheiten an die Öffentlichkeit geraten. Hier kannst du einen Teil nachlesen. Die jüngste Nachricht ist, dass Irlands Fussball-Verband vom Weltverband FIFA eine Zahlung erhielt, damit er nicht rechtlich gegen das umstrittene Aus in der WM-Qualifikation für 2010 vorgeht.

Die FIFA bestätigte eine Zahlung von fünf Millionen Dollar an den irischen Verband, als Kompensation für die verpasste WM-Teilnahme 2010. In einem der englischen Zeitung «The Guardian» vorliegenden Statement teilte die FIFA am Donnerstagabend mit, dass die Summe als Darlehen für den Bau eines Stadions vorgesehen war. Die FIFA habe später entschieden, den Betrag zum 31. Dezember 2014 abzuschreiben.

Die berühmte Szene, die Henry unbeliebt machte 

Irland war im November 2009 im Playoff-Rückspiel in Frankreich mit 1:1 nach Verlängerung ausgeschieden. Dem Ausgleichstreffer in Paris war jedoch ein nicht geahndetes Handspiel von Thierry Henry vorausgegangen. Der irische Verband hatte daraufhin erfolglos beantragt, als 33. Teilnehmer zur WM-Endrunde in Südafrika zugelassen zu werden.

John Delaney sagt, Blatter haben die Iren ausgelacht. Bild: AP/FR67404 AP

Irlands Präsident John Delaney hatte am Donnerstag gegenüber einem irischen Radiosender die Zahlung bekannt gegeben. Delaney beklagte im Interview, FIFA-Präsident Joseph Blatter habe die Iren ausgelacht. Er habe sich daraufhin beschwert, dabei seien Kraftausdrücke gefallen. «Wir sind zu einer Übereinkunft gekommen. Das war an einem Donnerstag, und am Montag wurde sie unterzeichnet und war unter Dach und Fach. Es war eine sehr gute Übereinkunft für den Verband und eine sehr berechtigte», erklärte Delaney. (feb/si)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Di Dago 05.06.2015 13:40
    Highlight Ach, wenn das so ist, braucht man sich auch nicht mehr über Fehlentscheidungen derart aufzuregen.
    Mit den 5 Millionen hat der irische Fussbalverband den besseren Deal gemacht, denn grosse Chancen in die Finalrunde zu kommen, hatten sie eh nicht!
    1 2 Melden
  • Jury 05.06.2015 11:36
    Highlight Liebes Watson-Team,
    Auf der Abbildung unten ist John K. Delaney zu sehen, dies ist ein amerikanischer Politiker und nicht John Delaney, Chef der FAI.
    2 0 Melden
    • Leo Helfenberger 05.06.2015 11:54
      Highlight Ist korrigiert, merci!
      1 0 Melden
  • kiawase 05.06.2015 08:02
    Highlight ist doch normal und für alle gerecht diese Art der Kompensation. Heute macht ja jede Staatsanwaltschaft deals mit kriminellen Banken (UBS, HSBC) und Leuten (Ecclestone), da ist es viel effizienter wenn die Justiz gar nicht erst bemüht wird. Hab schon lange aufgegeben mich über solche Sache aufzuregen... in der Schweiz schon gar nicht
    14 1 Melden

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