Fabian Cancellara
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Oman-Rundfahrt

Ein Österreicher holt sich den Etappensieg für die Schweiz – ein Spanier holt sich den Gesamtsieg für Italien

epa04631757 Austria's Matthias Brandle from the IAM Cycling team celebrates after winning the the 6th stage of the Tour of Oman, Muscat, Oman, 22 February 2015.  EPA/KIM LUDBROOK

Ein Sieg für die «Schweiz»: Mattias Brändle bei der Zieleinfahrt. Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Der Österreicher Mattias Brändle vom Schweizer Team IAM Cycling feiert zum Abschluss der 6. Oman-Rundfahrt seinen ersten Etappensieg der Saison. Den Gesamtsieg holt sich der Spanier Rafael Valls.

Nachdem tags zuvor die Organisatoren nach Rücksprache mit den Fahrern entschieden hatten die fünfte Etappe wegen Sandstürmen und Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius abzusagen, wurde am Sonntag in der letzten Etappe im Emirat nochmals mächtig aufs Tempo gedrückt. Der 25-jährige Brändle, der von Oktober bis Februar den Stundenweltrekord inne hatte, setzte sich auf dem 133,5 km langen sechsten Abschnitt von Oman Air nach Muttrah Promenade mit drei Fluchtkollegen vom Feld ab. Nach einer späten Attacke liess er seine letzten Konkurrenten um den Tagessieg stehen und gewann vier Sekunden vor dem Belgier Iljo Keisse. Dritter wurde dessen Landsmann Jef van Meirhaeghe.

epa04631767 Spain's Rafael Valls (C) from Team Lampre celebrates after winning the 2015 Tour of Oman while 2nd placed American, TJ van Garderen (R) from Team BMC racing and 3rd placed Spanish rider, Alejandro Valverde (L) from Team Movistar look on after the 6th stage of the race, Muscat, Oman, 22 February 2015.  EPA/KIM LUDBROOK

Rafael Valls lässt sich zwischen Tejay van Garderen (rechts) und Alejandro Valverde für den Gesamtsieg feiern. Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Im Gesamtklassement konnte der Spanier Rafael Valls, der nach seinem Triumph in der vierten Etappe das Leadertrikot dem Schweizer Fabian Cancellara abgenommen hatte, seine Führungsposition verteidigen und feierte damit den grössten Erfolg seiner Karriere. Valls startete für das italienische Team Lampre-Merida. Zweiter wurde der Amerikaner Tejay van Garderen (0:09 zurück) vor dem Spanier Alejandro Valverde (0:19). Als bester Schweizer klassierte sich Mathias Frank mit knapp drei Minuten Rückstand auf Rang 19. (si)



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