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Du bist im Besitz von männlichen Nippeln? Glück gehabt, dann darfst du dich auf Facebook und Instagram brüsten (haha)

Für Facebook und Instagram gibt es legale und illegale Brüste. Die von Männern sind genehm, weibliche anstössig. Viele Nutzer stört diese Ungleichbehandlung. Mit einem Trick karikieren Frauen die Doppelmoral.

08.07.15, 07:59 08.07.15, 08:23


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Das Bild einer weiblichen Brust gehört zensiert, findet Facebook«Wir beschränken Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind», heisst es in den Richtlinien. Eine Männerbrust dagegen ist nicht anstössig, Nippel hin oder her. Dasselbe gilt für die Fotoplattform Instagram, die seit 2012 Facebook gehört. Das Unternehmen begründet diese Unterscheidung damit, dass sich einige Nutzer am Anblick einer Frauenbrust stören könnten.

Die Professorin Micol Hebron aus Los Angeles hat diese Doppelmoral bereits vor einiger Zeit in einem Kunstprojekt reflektiert. Auf Facebook postete sie im Juni 2014 das Foto einer männlichen und damit «akzeptablen» Brustwarze. Möglichst viele Menschen sollten dieses Bild verwenden, um aus einem verbotenen ein erlaubtes Oben-Ohne-Bild zu machen, schrieb Hebron damals.

Inzwischen nutzen immer mehr Frauen Hebrons Vorlage, die längst zum Meme wurde, zum Posten ihrer Bilder. Aline Nilsson etwa versuchte mehrfach ein Bild von sich bei Instagram zu zeigen. Vergeblich. Erst nachdem sie es mit männlichen Brustwarzen versehen hatte, gab es nichts mehr auszusetzen. «Das ist so dermassen ungerecht», schreibt Nilsson dazu auf ihrem Profil:

Mit dieser Meinung ist Aline Nilsson nicht allein, wie dieses Instagram-Foto von Manda Allander zeigt:

Die dänische Musikerin Nannagry kann sich ebenfalls nicht vorstellen, dass es legale und illegale Nippel geben soll. Sicherheitshalber schreibt sie aber zu ihrem Foto dazu, dass es sich bei den abgebildeten um die eines Mannes handelt:

Ein von Grü (@nannagry) gepostetes Foto am

(ppl)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Wolf2000 29.05.2017 17:55
    Highlight Einfach nur krank. Den Menschen ist langweilig.
    0 0 Melden

Hört endlich mit eurem narzisstischen Podcast-Gelaber auf!

Ich kann's nicht mehr hören. Wirklich. Also wirklich nicht. 

Dass «so ein Podcast schnell gemacht ist», haben sich in den letzten zwei Jahren ungefähr alle Medienmenschen zwischen Wien und Zürich gedacht. Kaum ein Blog, kaum eine Influencerin, die heute noch ohne auskommt. Schliesslich ist es dank den technischen Möglichkeiten relativ einfach, sein selbstbezogenes Gelaber nicht nur via Wort ins Internet zu stellen, sondern auch direkt auf dem iPhone aufzunehmen.

Wer's professioneller mag, kauft sich ein Mikro für 80 Franken und schwupps kann es losgehen. …

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