Fake News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Äppel-Chef Tim Kuuk hat gut lachen. Am Dienstag präsentiert er das neue iPhone. Es wird «amazing». Bild: Getty Images North America

Falschmeldung, aber gut

Nutzer- und Börsenerwartungen erfüllt: Neues iPhone heilt Krebs

08.09.14, 12:00 09.09.14, 16:57

Satire – kein Wort ist wahr

Pille Palle

Nur noch einmal schlafen und schon präsentiert Apple das iPhone 6. Offiziell ist das neue Telefon noch geheimer als die Coca-Cola-Formel. Doch watson hat akribisch recherchiert und weiss schon heute, was in diesem Moment in Foxconns chinesischen Wohlfühl-Fabriken vom Fliessband läuft.

Die folgenden Gerüchte und Falschmeldungen zum neuen Apple-Gadget sind auf jeden Fall so gut, dass wir sie nicht für uns behalten können: Wie aus gut unterrichteten Quellen auf dem Pausenplatz in Zürich-Schwamendingen zu erfahren war, wird das neue iPhone aus ultraleichtem und biegbarem Einhornelfenbein gefertigt. Die eigentliche Innovation ist jedoch das neue 4,7 Zoll grosse Ultra-High-Definition-Super-Retina-Display (UHDSRD) aus Krebs heilendem Sternenstaub. Wer das neue Wunder-Smartphone berührt, wird ratzfatz von all seinen Gebrechen erlöst. Wer etwas mehr investieren will, kann sich auf das 5,5 Zoll grosse Premium-iPhone aus Anti-Materie freuen. In your Face, Android Bitches!  

Apple-Chef Tim Kuuk bestätigt die brisanten Enthüllungen gegenüber watson: «Das neue iPhone wird noch besser als das alte iPhone.» Auch das Akku-Problem sei gelöst, verspricht Tim. Mit jedem Schritt, den man läuft, lädt sich das iPhone durch die kinetische Energie wie von Geisterhand auf. Um fünf Minuten zu telefonieren, reiche es bereits, die Erde am Äquator fünf Mal zu Fuss zu umrunden.  

Alle freuen sich auf das neue iPhone 6, auch Hundedame Loulou. Bild: Getty Images North America

Purzelbäume schlagen können auch alle Promis und Normalos, die ihre Nacktselfies vom iPhone in die iCloud hochladen. Der Internetspeicher iCloud wird im iPhone 6 dank Fingerprint-Scanner-Schutz noch sicherer. Man habe das ganze Jahr mit den besten NSA-Sicherheitsexperten zusammengearbeitet und sei nun überzeugt, dass die iCloud sicherer als Fort Knox sei.

Und es kommt noch besser: Der in Kooperation mit Hellseher Mike Shiva optimierte Fingerabdruck-Scanner kann neu auch Handlesen. Für nur 5 Franken pro Fingerprint-Scan sagt Ihnen das iPhone 6 zum Beispiel, wie viele Tage Sie noch zu leben haben.  

Ganz besonders freut man sich auf dem Pausenplatz in Zürich-Schwamendingen über die neue Gratis-App iDiss: Gerät ein iPhone-Jünger auf dem Schulweg in einen Hinterhalt von Android-Fans, zückt er sein iPhone und öffnet iDiss. Schon flüstert ihm Siri das passende Argument ins Ohr, warum sein neues, nur ganz ein bisschen überteuerte iPhone um Welten besser ist als Samsung

Und zuletzt noch dies: Auch beim neuen Betriebssystem iOS 8 trumpft das iPhone 6 gross auf: Gemäss unserer einigermassen zuverlässigen Quelle, die aus guten Gründen anonym bleiben möchte, hat Apple sein Apple Maps endlich repariert. Die Karten-App zeigt nun in Echtzeit an, wo sich der günstigste Gras-Dealer in der Umgebung aufhält. 

Disclaimer

Der Wahrheitsgehalt dieses Artikels liegt bei 0.0. Ich wiederhole: 0.0!

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • goschi 08.09.2014 19:14
    Highlight Und wiedermal enttäuschend, natürlich ist das iPhone6 wasserdicht bis 11'300m Wassertiefe, aber kein Wasserspender und entsprechend kümmert sich niemand um verdurstende Waisenhunde in Ostwestsaharistan, statt dagegen etwas zu tun, heilt man wieder nur überzüchtete Zivilisationskrankheiten, SKANDAL! rufe ich da, sofort Apple sanktionieren!
    1 0 Melden

DER Enthüller

Die Polizei warnt: Geisteskranker Mann spricht im Zug fremde Pendler an

Zürich (den) – Ein 64-jähriger, geistig gestörter Mann verbreitet in mehreren Zürcher S-Bahnen Angst und Schrecken. Gemäss Polizeiangaben spricht der Psychopath unaufgefordert völlig fremde Pendler an, und das, obwohl sie Kopfhörer tragen oder desinteressiert auf ihre iPhones starren. «Man sollte meinen, dass in Zeiten von Gratiszeitungen, Smartphones und Tablets solche Verbalattacken der Vergangenheit angehören», sagt Polizeipsychologe Günther Bosch. «Schliesslich …

Artikel lesen