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Director Alejandro Gonzalez Inarritu poses with the awards for Best Director and Best Motion Picture - Drama for

Zwei, nein drei Golden Globes gabs für «The Revenant». Regisseur Alejandro González Iñárritu freut sich mit seinem Helden Leonardo DiCaprio. 
Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Das Glas war mal wieder halb leer: Golden Globes, geht's noch einseitiger?



Es hat sich also gelohnt. Dass Leo mit einer Bärin kämpfte. Dass er eine rohe Bison-Leber ass. Dass er in einem toten Pferd übernachtete. Dass er neun Monate lang bei Minustemperaturen arbeitete. Oder um es in den Worten seines Regisseurs Alejandro González Iñárritu zu sagen: «Schmerz geht vorbei, ein Film ist für die Ewigkeit.» Und ich wette: Das wird sich auch bei den Oscars lohnen. Das ist seit ein paar Jahren ein Naturgesetz. Und das nervt. (P.S.: Die grosse Leonardo-DiCaprio-Diskussion findet weiter unten in den User-Kommentaren statt!)

Erstens, weil «The Revenant» ein blöder Film ist. So richtig blöd. So ein «Aaaarrrrgh!!!»-Männerfilm. So: Töten, töten, töten, auf bärtigen Naturburschen machen, nichts reden, aber gelegentlich verblasene Visionen von Frau und Kind haben, schlecht essen, töten, töten, töten. Aber sowas gewinnt dann die Golden Globes für besten Film, beste Regie, besten Hauptdarsteller. I hated that movie, hab ich das schon gesagt?

Leonardo DiCaprio im Pferd

Leonardo DiCaprio

Bild: new regency pictures

Dagegen: Gillian Anderson in der Kuh

Und: Amy Schumer im Pre-Award-Fummel

Zweitens, weil «Carol» – ein Traum, der Film! – keinen einzigen Preis gewonnen hat. Keinen! War für fünf wichtige Golden Globes nominiert, null gewonnen, versteh ich nicht. Das macht mich richtig traurig. Jon Hamm (Golden Globe als schönster, pardon bester Serien-Hauptdarsteller) fand das auch falsch, ich hab's genau gesehen. Ein leichtes inneres Kopfschütteln ging durch sein holdes Haupt. Ist Jon Hamm etwa ganz alleine da? Der Arme. Serie zu Ende, Beziehung zu Ende, was hat er noch? Er nennt seinen Don Draper in der Dankesrede «a horrible person».

Drittens, weil Iñárritu letztes Jahr ja schon mit «Birdman» tendenziell zuviele Preise erhalten hat, nämlich vier Oscars, allerdings nur zwei Golden Globes. Vielleicht spricht dies ja wenigstens bei den Oscars gegen ihn? Ach, diese verflixte, verfluchte Arithmetik der Award-Season!

Aber wer ist schon wieder diese Golden-Globe-Jury? Genau! Die Hollywood Foreign Press Association! Oh, und sind das etwa die besten internationalen Filmkritiker dieses Planeten? Nein! Es sind 87 Nasen, die festen Wohnsitz in Los Angeles und jährlich vier Kritiken in nicht-amerikanischen Presse-Erzeugnissen vorweisen müssen. Mehr nicht.

Etwas allerdings kann man diesem Leo-Gewinn zugute halten: Kate Winslet hat ja auch einen Golden Globe gewonnen! Als Nebendarstellerin in «Steve Jobs». Eine zu hundert Prozent richtige Entscheidung. Womit Kate & Leo jetzt also gemeinsam auf der Titanic des hinter uns liegenden Filmjahres stehen und ausrufen können: «We are kings of the world!» Oder auch queens. Sowas rührt mich dann wieder.

Queen and King of the world

Ah ja, neben der sensiblen Lesbenliebe in «Carol» hat ja auch «The Danish Girl» nichts gewonnen. Und die Transgender-TV-Serie «Transparent» auch nicht. Ich dachte eigentlich, diese Award-Season wird mal wieder so richtig queer. Aber nein: Heteromacker schlagen zurück. Auch Sylvester Stallone – of all people – gewann ja eine Trophäe (für «Creed»). Arnold Schwarzenegger fand das toll.

Und sonst so? Kate Winslet erzählte, sie habe eine schmerzhafte Nackenverspannung und eigentlich anstelle der Afterparty schon eine Massage gebucht. Leonardo DiCaprio will, dass wir uns alle für indigene Völker einsetzen. Vor allem von bösen Firmen. Machen wir. «The Golden Globes are sponsored by L'Oréal», sagt die Stimme vor der nächsten Werbeunterbrechung. Lady Gaga (Golden Globe für «American Horror Story») vergisst, sich bei ihrem Verlobten zu bedanken. Ob es hilft, dass sie sich ihm später auf Instagram an den Hals wirft? 

Jennifer Lawrence (Golden Globe für «Joy») möchte neben «Joy»-Regisseur David O. Russell begraben werden. Das ist natürlich hart für ihre BFF Amy Schumer, der Lawrence überdies den Golden Globe wegschnappte. Auch das gibt eine Beziehungskrise.

Und Ricky Gervais? Was machte eigentlich Moderator Ricky Gervais? Witze natürlich! Zum Beispiel diese:

«Ich werde diesen Eröffnungsmonolog hinter mich bringen und mich dann verstecken. Nicht einmal Sean Penn wird mich finden.»

«Er ist der einzige Mensch, dem Ben Affleck nicht untreu wurde. Bitte begrüssen Sie Matt Damon!»

«Ich werde heut Abend nett sein. Ich hab mich verändert. Nicht so sehr wie Bruce Jenner, offensichtlich. Jetzt natürlich Caitlyn Jenner. Was für ein Jahr sie doch hatte! Sie wurde zum Vorbild von Trans-Menschen überall, sie hat viel Mut darin bewiesen, Barrieren niederzureissen und Stereotype zu zerstören. Für Frauen am Steuer hat sie aber nicht viel getan.»

Ellen schenkt Ricky ein Glückshemd

Ricky Gervais

Bild: Youtube/ The Ellen Show

«‹Joy› und ‹Trainwreck›. Nicht die Namen von Charlie Sheens Lieblingsnutten ...»

«Ich möchte etwas Nettes über Mel (Gibson) sagen, bevor er auf die Bühne kommt. Also: Ich würde heute lieber etwas mit ihm in seinem Hotelzimmer trinken als mit Bill Cosby.»

«Ich besitze 'drei (Golden Globes). Einer ist ein Türstopper. Einen brauche ich, um Einbrecher zu verprügeln. Und einer steht neben meinem Bett, weil ... Egal. Er gehört mir. Er hat einfach die richtige Form und Grösse.»

Und damit, meine Lieben, wären wir auch schon am Ende einer vollkommen unbedeutenden, trotz allerlei Drogen ereignisfreien Nacht voller Enttäuschungen und fürchten uns jetzt schon vor den Morgenstunden des 29. Februars (ja, 2016 gibt es einen 29. Februar), wenn heisst: And the oscars for bestactorbestdirectorbestfilm go to ... the wrong film. Wetten?

Die wichtigsten Preisträger

Und hier findet ihr alle Gewinnerinnen und Gewinner der Golden Globes 2016.

Alle Golden-Globes-Gewinner

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61
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dominique Iten 12.01.2016 14:04
    Highlight Highlight Ich kann deine Haltung verstehen. Und ich mag, wenn man als Journalist subjektiv seine Meinung vertritt.

    The Revenant ist ein toller Film - obwohl er ja mehr ein «Erfahrungs-Event» ist denn Film. Und schöner wurde in diesem Jahr nicht gefilmt...

    «Carol» hätte es sicher verdient - auch wenn klassisches Award-Material. Vielleicht gerade daher den Vorzug für den roheren «Revenant».

    Ich finde die leidige «Oscar für Leo»-Diskussion völlig überflüssig. Sind wir doch froh, einen der besten Schauspieler der Gegenwart immer wieder in packenden Rollen geniessen zu dürfen...
  • Das schnabeltier 11.01.2016 17:44
    Highlight Highlight Werden sehen.. :)
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  • rundumeli 11.01.2016 15:32
    Highlight Highlight right, simone ... 4 oscsars für den flattermann waren zuviel.
    wrong, simone ... 4 oscars für den filmmiteiern wären zuwenig.

    wäre dann noch der golden globe für die musik von ennio für den neuen tarantino zu erwähnen ... so zur steigerung der vorfreude :-)
  • Chili5000 11.01.2016 13:26
    Highlight Highlight Was?! Der Marsianer ist eine Komödie? Ach dan war der Film gar nicht so beschissen sonder hätte lustig sein sollen!
    • Mark84 11.01.2016 14:37
      Highlight Highlight Solltest mal das "n" reparieren auf deiner Tastatur ;-)
  • Darude Sandstorm 11.01.2016 12:23
    Highlight Highlight Mr. Robot hat 2/3 geholt. Rami bekommt ihn nach dem Staffelfinale. Passt.
  • BNCity 11.01.2016 11:18
    Highlight Highlight "The Revenant" ist nicht nur töten töten töten (aber so war es halt auch zur Zeit der Trapper). Es geht im Film hauptsächlich um den Willen zu (über)leben.
  • Mark84 11.01.2016 11:00
    Highlight Highlight Möchte dir ja nicht zu nahe treten Simone M. - aber du liegst falsch. The revenant ist ein sehr guter Film, endlich wieder mal etwas Kunst und nicht nur seichte Hollywoodschönheiten die irgend ein schnelles Auto fahren mit einer leicht bekleideten Beifahrerin. Aber ist halt Geschmacksache. Klar, die Dialoge fehlen vielleicht ein bisschen, aber das gibt der Film halt nicht her. Der muss so sein.
    • Simone M. 11.01.2016 11:08
      Highlight Highlight Ich war noch nie gegen Kunst. «Carol» ist Kunst. «The Big Short» ist ein Juwel von Film. Der neue Tarantino ist so grosse Kunst, dass man gar nicht mehr aufhören kann, darüber nachzudenken. Aber egal, ich freu mich, wenn so viele «The Revenant» gern gesehen haben. Leute heute gehen viel zu selten ins Kino.
    • Mark84 11.01.2016 11:14
      Highlight Highlight Ich gehe häufig ins Kino und werde mir wohl auch noch the Big Short, Joy und Pawn Sacrifice ansehen - denke die sind auch sehenswert! Ich finde einfach du hast deine Kritik etwas zu subjektiv geschrieben... und da du so fleissig auf alle negativen Kommentare antwortest, meinen Kommentar sofort dislikest und deinen eigenen likest, glaube ich du bereust es auch schon ein bisschen ;-).
      Eine Frage habe ich noch: wieso hast du denn neuen Tarantino schon gesehen? Illegales streaming ;-)? Oder darf man den schon sehen wenn man ein international anerkannter Kritiker ist?
    • Simone M. 11.01.2016 11:19
      Highlight Highlight Siehst du, jetzt hab ich dir ein Herzchen gegeben. Ja, den Tarantino durften wir schon ganz legal und streng geheim im Kino sehen. Und würde ich weniger subjektiv schreiben, würde es niemand lesen mögen und ich müsste mich beim Schreiben zu Tode langweilen. Deshalb nerv ich euch lieber ein bisschen, und ihr dürft mich dafür ungeniert zurücknerven ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gutelaunetyp 11.01.2016 09:54
    Highlight Highlight Da muss ich dir wiedersprechen. Ich finde den Film genial, bei den Landschaftsbilder angefangen, beim Ūberlenendinstinkt vom DiCaprio aufgehört. Die Story ist zwar etwas dünn, da gebe ich dir recht aber ansonsten sehen wie hier einen DiCaprio dem alles abverlangt wird. Ūber die Kampfszenen kann man auch sprechen, doch das war in dieser Zeit sicher nicht ganz realitätsfremd.
  • maxi 11.01.2016 09:41
    Highlight Highlight chli vell #mimimi... akzeptabel wells mäntig esch.

    • Simone M. 11.01.2016 09:49
      Highlight Highlight Danke. Und weil der Artikel zwischen 4 und 7 Uhr geschrieben werden musste. Jetzt fühl ich mich schon viiiiiel neutraler und objektiver ;-)
    • maxi 11.01.2016 11:09
      Highlight Highlight okei, danke jedenfalls dafür auch wenn es nicht meine meinung widergibt;)

      und jetzt gute nacht 🙈
  • streety 11.01.2016 09:40
    Highlight Highlight Hallo Simone. Gewalt x Witz x Intelligenz = Eleganz? Finde ich eine gewagte Aussage
    • Simone M. 11.01.2016 09:43
      Highlight Highlight Wenn man's wie Tarantino macht, ja, unbedingt. «Kill Bill» ist da unübertroffen. Und so mancher James Bond. Oder wie damals Ang Lees «Crouching Tiger Hidden Dragon» (obwohl dort der Witz fehlte).
  • Statler 11.01.2016 09:26
    Highlight Highlight The Revenant war tatsächlich übel. Wenig Handlung, dafür viel Blut. Ausserdem weiss man seit Bear Grylls, dass diCaprio diese Tortur kaum überlebt hätte.
    Als er dann endlich im Fort ankam, dachte ich, der Film sei zu Ende - aber dann wird er nochmal sooooowas von künstlich in die Länge gezogen, damit die Rache auch noch ihren Platz hat. Meh...
    Irgendwie ein Tarantino Film, ohne die geilen Dialoge...
    • Simone M. 11.01.2016 09:36
      Highlight Highlight Ja! Ja! Ja! Danke.
    • Alex_Steiner 11.01.2016 15:16
      Highlight Highlight Warum ist das Überleben von mehreren Fleischwunden die behandelt wurden unwahrscheinlich? Und das Ende war ja wohl wichtig - sonst hätte der ganze Film keinen Sinn gemacht. Der einzige Grund warum er überleben wollte ist um den anderen zu töten. Das kam nicht erst am Ende vor...

      Ausserdem ist Bear Grylls noch am leben?! Redest du vom "Crocodile Hunter"? Der wurde von einem Stachelrochen getötet.
    • Statler 11.01.2016 16:26
      Highlight Highlight @Alex: Es geht nicht so sehr um die Fleischwunden, als um den kalten Fluss und die Minustemperaturen - Leo wär jämmerlich erfroren, nachdem er das erste Mal im Wasser war (sein Feuerchen hätte nicht viel geholfen).

      Der Film macht auch mit Rache wenig Sinn...

      Und Bear Grylls erfreut sich bester Gesundheit ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masta Ace 11.01.2016 09:24
    Highlight Highlight Ob einem the Revenant gefällt oder nicht, ist Geschmacksache (der Autorin offenbar nicht), aber rein objektiv betrachtet, lässt sich nicht abstreiten, dass Dicaprio da eine Meisterleistung hingelegt hat.
    Ausserdem ist dieser Artikel meiner Meinung nach viel zu subjektiv geschrieben, das hier ist eine Onlinezeitung und kein Blog, wo man seine Vorlieben und Meinungen kundtut.
    • Adi E. 11.01.2016 09:46
      Highlight Highlight +1

      Hab ich mir auch gedacht. Seriöse Berichterstattung sieht definitiv anders aus. Di Caprio ist ein Biest. Spielt (wieder mal) die Rolle brilliant. Ein Wenig Anerkennung ist da wohl nicht zuviel verlangt.
    • Mattinella 11.01.2016 12:32
      Highlight Highlight dazu kommt, dass der Spoiler-Alarm ausgeschaltet wurde... :(
  • Hayek1902 11.01.2016 09:23
    Highlight Highlight ein artikel von Simone M. bedeutet, dass ich schon vor dem lesen weiss, was etwa drin steht.
    • Simone M. 11.01.2016 09:37
      Highlight Highlight Und dein Post bedeutet, dass du ihn trotzdem gelesen hast. Sweet! ;-)
    • Hayek1902 11.01.2016 09:41
      Highlight Highlight ja, ich möchte das bett nicht verlassen und lese deshalb gerade alles mögliche ;)
    • Simone M. 11.01.2016 09:52
      Highlight Highlight Das wollte ich heute Nacht um 3.48 Uhr auch nicht. Viel Spass!
  • Gäry 11.01.2016 09:09
    Highlight Highlight Nun ja, ob DiCaprio nun einen Oskar gewinnt ist eine andere Frage. Mit the revenant war er jetzt dreimal mit dem goldenglobe ausgezeichnet...
    Aber seine leistund in the revenant kann nicht so schlecht sein! Die British film academy und für den screen actors guild award war er ebenfalls als bester hauptdarsteller nominiert
  • Triumvir 11.01.2016 08:39
    Highlight Highlight Leonardo DiCaprio hätte schon lange einen Oscar verdient. Und zum Glück werden noch echte Männerfilme produziert. Denn wer will sich schon Teil XY von Sex in the City angucken - es gibt schliesslich schon genug pseudolustige Schnulzen à la Fack u Göthe etc. :-P
    • Simone M. 11.01.2016 09:25
      Highlight Highlight Ich hätte DiCaprio am liebsten für «Catch Me If You Can» einen Oscar gegeben. Das fand ich schauspielerisch sehr schön. Jetzt ist es halt so Körper- und Leidenstheater, total method acting. Gut, Eddie Redmayne macht auch nichts anderes... Und ich bin sicher, dass DiCaprio den Oscar gewinnt.
    • j_west3 11.01.2016 09:53
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung. Du hast aber "The Aviator" vergessen. Da war seine Leistung auch herausragend.
    • Simone M. 11.01.2016 09:57
      Highlight Highlight Und «Romeo & Juliet» und «What's Eating Gilbert Grape»...
    Weitere Antworten anzeigen
  • j_west3 11.01.2016 08:37
    Highlight Highlight Ziemlich einseitiger Bericht/Artikel...
    • Simone M. 11.01.2016 09:52
      Highlight Highlight Wäre er zweiseitig müsste er ja wohl auf Papier erscheinen...
    • j_west3 11.01.2016 09:56
      Highlight Highlight Touché :-)
      Mit dieser Antwort hatte ich beim Schreiben meines Kommentars bereits gerechnet.
  • Cpt Halibut 11.01.2016 08:34
    Highlight Highlight Dass Sie über Birdman, einen der besten Filme in Sachen Kameraführung, Dialogen und Schauspieler der letzten Jahre schreiben, dass er tendentiell zu viele Preise erhalten habe, stimmt mich zuversichtlich, dass ich auch an The Revenant eine Freude haben werde, vielen Dank dafür. [...]
    • Simone M. 11.01.2016 09:22
      Highlight Highlight Mir hat Birdman gut gefallen, ich fand den auch sehr lustig, ein hinreissendes Ensemble, aber am Ende so, dass man in schaut und auch schon wieder vergessen hat. Ich hab auch überhaupt nichts gegen Gewalt in Filmen, im Gegenteil. Aber diese - dialogfreie - Mischung aus ausgewalztem Pathos und Naturmystik in «The Revenant» finde ich unerträglich.
  • Ohmann94 11.01.2016 08:30
    Highlight Highlight Ich weiss ehrlich gesagt nicht was das soll...

    The Revenant besticht vielleicht nicht mit der sensibelsten, deinem Gusto angepassten Storyline, aber trotzdem ist und bleibt es ein super Film! Die Atmosphäre die durch den Film genial rüber gebracht wird und auch DiCaprio der eine Meisterleistung abliefert und total überzeugt...

    Ich verstehe, dass es ein brutaler Film ist, aber sorry, auch wir "Monster" (sorry Schreibfehler... Männer) dürfen einen Film haben der gefällt und nicht immer nur diese Eierstock-produzierenden-Kitsch-Shit-Filme bei denen jede Frau vor Freude heulen muss (Part 1)
    • Simone M. 11.01.2016 09:28
      Highlight Highlight Neee, ihr seid doch keine Monster <3 <3 <3... Ich find Gewalt, die irgendwie durch Witz und Intelligenz motiviert ist, einfach viel eleganter und interessanter. Kann man dann beim neuen Tarantino wieder sehr schön studieren.
    • Ohmann94 11.01.2016 09:37
      Highlight Highlight Vielen Dank :) Und ja, ich finde auch das es elegantere/witzigere Arten gibt Gewalt in Filme zu verpacken, ich finde jedoch zu diesem Film passt die verrohte durch und durch brutale Gewalt. Es trägt meiner Meinung nach doch nochmals zur Atmosphäre bei und hier bei diesem Film, der ja eben nicht durch tiefgründige Dialoge übezeugt sondern eben genau durch die Stimmung zu einem super Film wird. Von mir daher.. Beste Regie: vielleicht
      Bester Hauptdarsteller männlich: ja definitiv (obwohl ich Gatsby und Wolf of Wallstreet fast besser fand)

      Peace (Y)
    • Simone M. 11.01.2016 09:47
      Highlight Highlight Mein Lieblings-Leo ist definitiv der aus «Catch Me...», dann «Romeo & Juliet», dann «Wolf...». «Gatsby» fand ich ausnehmend schwach, dabei hatte ich mir vorgestellt, dass Fitzgerald x Luhrman, die ich beide für Götter halte, absolut fantastisch werden würde. Aber Leo hat schon viele schöne Filme gemacht... Aber der neue... Trotzdem auch Peace!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vernon Roche 11.01.2016 08:27
    Highlight Highlight Ein spannender Bericht über die Mechanismen im Hintergrund der Mainstream-Filmindustrie. Und ein weiterer Beweis dafür, dass emotional befangene Filmkritik dem Endkonsumenten nicht viel hergibt.
  • juna 11.01.2016 08:04
    Highlight Highlight Etwas gehässig nicht?
    Der Bericht wirkt irgendwie, als würde die Autorin solche Verleihungen grundsätzlich nicht mögen... Kann dann nicht jemand anderes etwas "netter" darüber berichten?
    • Simone M. 11.01.2016 10:25
      Highlight Highlight Es hätte an diesen Golden Globes ungefähr 35 Möglichkeiten gegeben, um aus der gehässigen Autorin eine begeisterte zu machen. Tja.
  • revilo 11.01.2016 08:01
    Highlight Highlight The Revenant als schlechten Film darzustellen, find ich dann doch ein bisschen übertrieben.
    • Too Scoop 11.01.2016 09:06
      Highlight Highlight Ich fand den Film nicht schlecht, obwohl sich knapp die Hälfte der Kinobesucher, teils gehässigt, vom Film entfernten. Da war ich doch sehr verwundert.

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