Film
Director Kathryn Bigelow presents director Rithy Panh, whose Cambodian film "The Missing Picture" is nominated in the Foreign Language Film category, with a nomination certificate at the 86th Academy Awards Foreign Language Nominee Reception at Ray's and Stark Bar on the LACMA Campus in Los Angeles, February 28, 2014. REUTERS/Danny Moloshok (UNITED STATES - Tags: ENTERTAINMENT)

Kathryn Bigelow: Auch das Bergdahl-Projekt verspricht Brisanz. Bild: DANNY MOLOSHOK/REUTERS

Star-Regisseurin von «The Hurt Locker»

Kathryn Bigelow verfilmt Bergdahls Geiselhaft

Und noch ein hoch brisantes Militärdrama: Nach «Zero Dark Thirty» wird Kathryn Bigelow einen Film über die Taliban-Geiselhaft von Bowe Bergdahl drehen.

17.06.14, 19:21

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Los Angeles – Sie ist Hollywoods Fachkraft für politische und militärische Angelegenheiten: In ihrem Film «The Hurt Locker» zeigte Kathryn Bigelow den verheerenden Alltag eines Bombenentschärfers, in «Zero Dark Thirty» rekonstruierte sie die Jagd auf Osama Bin Laden so authentisch, dass danach in Washington heftig über den Einsatz von Folter bei der Terroristenverfolgung debattiert wurde.

Kaum verwundern kann deshalb die Nachricht, dass sich die Starregisseurin eines weiteren hochaktuellen Themas angenommen hat. Wie unter anderem die Kino-Branchendienste «Variety» und «Vulture» melden, wird Kathryn Bigelow die Geiselhaft des amerikanischen Soldaten Bowe Bergdahl als Kriegsdrama verfilmen. Bergdahl war fünf Jahre lang in Gefangenschaft afghanischer Taliban – bis er Ende Mai im Tausch gegen fünf Häftlinge des US-Lagers Guantanamo freigelassen wurde. Ein Deal, der von den Republikanern stark kritisiert wird.

Die Entstehung des neuen Bigelow-Films dürfte also ebenfalls von US-Politikern genau beobachtet werden. Eine gewisse Brisanz verspricht auch, dass ein weiteres Mal Mark Boal an Bord ist, der als Co-Autor und Produzent von «The Hurt Locker» und «Zero Dark Thirty» für die radikale Umsetzung dieser Projekte gesorgt hatte. (cbu)

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Wenn der Film so dümmlich ist, dass ein WhatsApp-Chat als Review schon reicht

Eine Filmkritik zu schreiben ist immer am Einfachsten, wenn der Film sehr gut oder echt mies war. Zumindest für mich. Schwieriger finde ich es, wenn man am Schluss aus dem Kinosaal kommt und nicht so recht weiss, was man jetzt mit dem eben gesehenen Film anfangen soll.

So sah dann mein WhatsApp-Verlauf nach der Vorstellung in etwa aus:

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