Film

Wenn auf Netflix über Pornos gesprochen wird, stöhnt die Erotik-Branche hysterisch auf

screenshot: netflix

In «Hot Girls Wanted: Turned On» erforscht Schauspielerin und Drehbuchautorin Rashida Jones die Unterdrückung von Frauen in der Pornoindustrie. Die Branche selbst, wirft ihr vor, dass sie sich damit selbst zur Unterdrückerin macht.

04.05.17, 21:03 14.11.17, 13:57

Orgasmen auf Knopfdruck und Liebe per Touchscreen-Wischer nach rechts. Technologische Entwicklungen beeinflussen unser Leben. Sie dringen ein bis in die intimsten Sphären unseres Daseins: In die Liebe und die Sexualität. Die Überlappung von Realität und Virtualität ist denn auch die Ausgangslage der neuen Netflix-Dokureihe «Hot Girls Wanted: Turned On».

Teenie-Porno-Szene als Vorgänger-Film

Die Auseinandersetzung begann vor rund zwei Jahren. Der für sich alleinstehende Dokumentar Film «Hot Girls Wanted» produziert von Rashida Jones und gedreht durch Jill Bauer und Ronna Gradus portätierte junge Highschool-Abgängerinnen, die ihre ersten Schritte in der Sexindustrie wagten. In der Aussicht auf viel Geld sahen die jungen Frauen eine Befreiung. Es holte sie raus aus ihren kleinen Dörfer im US-amerikanischen Hinterland, wo sie sich durch Einöde und konservative Haltungen eingesperrt fühlten. Ihr Ausbruch führte sie aber in eine andere Form der Unterdrückung. In eine Industrie, in der ihre Körper Verbrauchsware sind und in der ein «Nein» aus ihrem Munde nicht ernstgenommen wird.

«Wir ficken den ganzen Tag und machen krass viel Kohle. Jetzt sind wir frei. Die Welt liegt uns zu Füssen. Wir können tun, was wir wollen.»

Rachel, 18 – nach sechs Monaten hängte sie ihre Karriere als Pornodarstellerin an den Nagel. aus der Dokumentation «hot girls wanted» (2015)

Neues Spin-Off untersucht die Möglichkeit feministischer Pornos

Nun, zwei Jahre später, erhält der damals sehr erfolgreiche Dok-Film ein Spin-Off in Form einer sechs Episoden langen Serie namens «Turned on». Darin wird unter anderem dargelegt, wie Weiblichkeit, beziehungsweise weibliche Sichtweisen, in der Sexindustrie gehandhabt werden, wer sich der Männerdomäne ergibt und wie man auf feministische Weise rebellieren kann.

screenshot: netflix, «hot grils wanted: turned on», episode 1

Für Jones sei das Aufmerksammachen auf diese Thematik schon lange ein grosses Anliegen. «Mich interessiert weibliche Sexualität verglichen mit der Sexualisierung von Frauen», sagt die 41-jährige gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur «APA». Ihre Ausgangslage erklärt sie weiter: «Die einzige Möglichkeit, um heutzutage sexy zu sein, ist zu signalisieren, dass man Sex mit jemandem will. Und zwar in einer ganz bestimmten Art und Weise, die von Pornografie vorgegeben wird. Daran müssen wir arbeiten.»

Rashida Jones. Bild: Victoria Will/Invision/AP/Invision

Die Serie wendet sich nicht per se gegen Pornografie oder neue technische Entwicklungen, wie Live-Chats oder Dating- und Sex-Plattformen. Kritisiert wird hauptsächlich der Fakt, dass die Inhalte von Mainstream-Pornos frei und in keinster Weise kontextualisiert im Internet herumschwirren. Die schwedische Porno-Ressigeurin Erika Lust, die während der ersten Episode porträtiert wird, kommentiert das so:

«Jedes Kind, das in irgendeiner Form Zugriff auf ein Tablet oder einen Computer hat, ist nur ein Klick davon entfernt, mit harter und frauenerniedrigende Pornografie in Berührung zu kommen.»

An dieser Stelle zitiert die Serie drei amerikanische Studien, die behaupten, 

Erika Lust hat sich deshalb entschieden, Pornos aus einer weiblichen Perspektive zu drehen. 

«Die typische Struktur von Pornos stellt den Mann uns seine Begierde ins Zentrum. Aber das ist so surreal. Bei Sex geht es doch um die Bedürfnisse aller Beteiligten!»

Erika Lust.

screnshot: netflix, aus einem Prono von erika lust

Am gleichen Ort wie die Pornos selbst

Jones, die Macherin der Serie kommentiert jene Studien im Interview mit dem Online-Portal «Variety» ebenfalls mit einem aktivistischen Mut:

«Wenn alle Sex sehen und niemand darüber sprechen kann, darf oder will, dann müssen wir es erst recht tun. Und zwar am selben Ort, wo das Problem waltet: im Internet.»

Rashida Jones

Lob von der Szene, Rüge von der Branche

Das Projekt wird von feministisch eingestellten Gruppierungen wohlwollend aufgenommen und dafür gelobt, dass es einen wichtigen Diskurs am Leben hält. Die Pornoindustrie hingegen sieht in der Serie einen Dolchstoss und streut deshalb harsche Kritik. 

Angefangen bei einem Twitter-Streit, steigern sich Vertreter der Branche und die Filmemacher in ein mediales Furioso.
Ausgelöst wurde jener Wortwechsel von der Darstellerin Gia Paige, die in der vierten Episode auftritt und von der angeblich gegen ihren Willen ihr amtlicher Name veröffentlicht wurde. Ihren Vorwürfen folgten mehrere Frauen und Männer, die vereinzelt in den Episoden von «Turned on» auftreten seien und sich ebenfalls darüber ausliessen, dass die Film-Crew die Darsteller nicht zureichend über ihr Vorhaben informiert haben.

Gia Page schreibt: «Erinnert ihr euch, als ihr mir versprochen habt, den Teil, bei dem ihr mich zu meiner Familie befragt habt, rauzuschneiden? Denn es war unangenehm für mich! – Ich erinnere mich! Danke, dass ihr euer Wort gehalten habt, ihr Schlangen!

Was sehr dramatisch tönt, spielte der Free Speech Coalition (FSC), einem Verband, der sich für die Liberalisierung der US-amerikanischen Pornoindustrie einsetzt, als Kritikpunkt direkt in die Hände. In einem offenen Brief an Netflix und an die Produzenten der Serie schreibt sie Folgendes: 

«Es ist sehr ironisch – und verstörend – dass sich Filmemacher, die sich eigentlich wohlwollend für Arbeitende in der Pornobranche einsetzten wollen, die Haltung vertreten, diese Leute müssen von ihnen ‹gerettet› werden. Wir müssen nicht gerettet oder gar zensiert werden! Die Gesellschaft muss liberalisiert werden. Das fängt an bei besserem Aufklärungsunterricht in den Schulen. [...] Wären ihre Intentionen aufrichtig, hätten sie sie Darstellenden zureichend informiert. Es scheint als würden sie vor allem zu Gunsten ihres eigenen Erfolgs agieren. Wer sind hier nun die Ausbeuter? [...] Wir fordern von Netflix, dass die Serie sofort aus dem Umlauf gezogen wird, bevor noch mehr Schaden angerichtet wird.»

Gia Paiges Ex-Verlobter und Agent begleitet sie auf einem Dreh. Er rät ihrem Arebitspartner sie hart ran zu nehmen, sie vertrage das schon. Darauf zwingt er Paige seine Aussage zu bejahen. screenshot: netflix, «hot grils wanted: turned on», episode 4

In einem Exklusiv-Interview mit dem amerikanischen Online-Magazin «Variety» behaupten die Macher, Jill Bauer und Ronna Gradus, dass stets nach einer für Dok-Filme standardisierten Vorgehensweise agiert wurde. Alle in der Serie gezeigten Personen hätten laut Bauer eine Einverständniserklärung unterzeichnet. Weiter analysiert ihre Arebeitsparterin Rona Gradus:

«Das Problem der Pornoszene ist, dass viele der Involvierten derart desensibilisert sind, dass wenn sie mit einer kritische Auseinandersetzung über ihre Arbeit konfrontier werden, eine Abwehr-Haltung einnehmen. Da schon so oft unfair über Pronodarstellerinnen berichtet wurde, stellte sich eine Art kollektive Anti-Haltung gegen jegliche Berichterstattung über diese Thematik ein.» 

Rona Gradus gegenüber «Variety».

Scheinheilige Kritik

Neben der FSC äusserte sich auch der Gratis-Porno-Riese «xHamster» kritischen gegenüber dem neuen Serien-Format. In einem Blog-Eintrag schreibt das Management, dass es sowohl Netflix, wie auch der Produzentin Rashida Jones, rote Regenschirme (Symbol für die Rechte von Sexarbeiterinnen) und das Buch «Playing The Whore: The Work of Sex Work» zusenden wird. Des Weiteren verlangt xHamster von Jones, falls diese wirklich etwas erreichen wolle, die gesamten Einnahmen des Films an eine Stiftung für Prostituierte zu spenden.   

Die Kritikpunkte der beiden Institutionen wirken sehr scheinheilig. Die FSC, die sich hier so wohlwollend für das Wohl der Branchen-Arbeiter und Arbeiterinnen einsetzt, kämpft handkehrum schon seit Jahren gegen das Gesetzt einer Kondompflicht zur Risikosenkung von Geschlechtkrankheiten. Und xHamster, als einer der grössten Gratis-Porno-Anbieter, verhindert das etablieren fairer Löhne für Darstellenden. Besonders geschmacklos ist aber, dass auf der xHamster-Webseite ein «Hot Girls Wanted»-Tag existiert, auf dem Pronoclips der verschieden Frauen, die im Dokfilm aus 2015 zu sehen waren, gesammelt sind.

Jeder fünfte Mann schaut während der Arbeit Pornos – und 19 andere Fakten zum Thema

Das könnte dich auch interessieren:

Wo ist Walter? (Natur-Edition) Diese 14 Tierarten haben Forscher erst vor kurzem entdeckt

Til Schweiger hat sich mit diesem Facebook-Post mal wieder in Schwierigkeiten gebracht ...

Das sind die beliebtesten (und fairsten) Smartphones der Schweiz

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Nach dem «Haka» der «All Blacks» bleiben die Waliser einfach stehen 

Weil es schon wieder früh dunkel wird: 13 Glühbirnen-Witze zum Abschalten

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Uber vertuscht massiven Hackerangriff – 57 Millionen Kundendaten weg

Hast du auch dieses Teil an deiner Heizung? So funktioniert es richtig

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
24
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Theor 05.05.2017 13:29
    Highlight Schön, dreht sich das Teufelsrad immer weiter.

    Da Feminismus in der echten Welt immer präsenter wird, flüchten immer mehr davon überforderte Männer in Porno-Fantasiewelten, welche aus BDSM und Dominanzspiele bestehen. Und das ist dann wiederrum dem Feminismus ein Dorn im Auge.
    14 14 Melden
  • Kaspar Stupan 05.05.2017 09:13
    Highlight Niemand sollte etwas tun was er/sie nicht will aber diese Porno diskussionen sind einfach lächerlich. Es gibt Leute die wollen das und es gibt Leute die wollen das sehen und somit gibt es Leute die profitieren davon, so einfach ist das. Angebot und Nachfrage, so einfach ist das! Ich habe die 1.Doku gesehen und diese Mädchen wollen das machen, sie melden sich sogar aktiv beim Produzenten, dass es nachher nicht so ist wie sie gedacht haben ist ein anderes Thema, die sind leider auch sehr naiv, denken das wird Sun, Fun, Sex und Geld, aber Geld bekommt man nie einfach so, nie........
    41 14 Melden
    • NotWhatYouExpect 05.05.2017 11:25
      Highlight Vor allem denken Sie, dass das Ihre Eltern, Verwanten und Bekannten nicht mitkriegen.

      Ja leider Naiv und das wird schon etwas ausgenutzt.

      Fan die jeweiligen Dokus aber sehr spannend.
      13 3 Melden
  • Nguruh 05.05.2017 08:45
    Highlight Es ist eine Tatsache, dass viel mehr Männer als Frauen Pornos konsumieren - Ergo ist die grosse Masse der Zielkundschaft männlich.

    Wenn ich eine Kneipe führe und herausfinde dass die Frauen runde Sitze und die Männer eckige Sitze bevorzugen, dann stelle ich viel mehr eckige Sitze rein, da die Zielkundschaft grösstenteils aus Männern besteht.
    36 9 Melden
    • Shabina 05.05.2017 13:19
      Highlight @nguruh
      ich würde nur runde Sitze in Restaurant stellen... Hat es Frauen im Restaurant, kommen die Männer ganz automatisch. Dann ist es den Männern auch egal worauf sie sitzen ;-)
      68 1 Melden
  • Schnurri 05.05.2017 06:55
    Highlight Hqb die Serie schon begonnn... Schreibt doch mal über die Thematik der zweiten Folge wo es um die heutoge Oberflächligkeit geht.
    14 3 Melden
  • Stichelei 05.05.2017 05:11
    Highlight . . . Ansatz, darauf zu hören, was die betroffenen Personen selbst zu ihrer Situation zu sagen haben. Weil mittlerweile gibt es einige Organisationen von Sexarbeitenden, die ihre Anliegen öffentlich diskutieren. Leider werden sie bis anhin weder richtig wahr und schon gar nicht ernst genommen. Und so diskutieren 'Expert/-innen' jeglicher Couleur in ihren jeweiligen Blasen ohne Einbezug der wirklich Betroffenen. Wen wundert's wenn sich diese Diskussion dann im Kreis dreht?
    25 2 Melden
    • Macke 05.05.2017 07:41
      Highlight 1) FeministInnen hören auf die Stimmen von Personen, die dich prostituieren/prostituiert haben. Oftmals sind diejenigen, die sich am vehementesten für ein Prostitutionsverbot einsetzen, Überlebende der Prostitution. Du kannst gerne mal nach "Huschke Mau" suchen.
      2) Viele von den Organisationen, die sich für die Rechte von "SexarbeiterInnen" einsetzen, unterscheiden nicht zwischen ProduzentInnen von Pornos, ZuhälterInnen und prostituierten Personen. Ich hoffe, du stimmst mit mir überein, dass es sinnlos ist, ein Zuhälter zu fragen, ob er die Prostitution verbieten möchte.
      10 8 Melden
    • Stichelei 06.05.2017 16:00
      Highlight @Macke: Zu 1: Die Auswahl der Frauen, die so gerne von Hardcore-'Feministinnen' wie z.B. den Emma-Anhängerinnen zitiert werden ist so repräsentativ wie wenn man Kinderarbeiter in westafrikanischen Minen heranzieht, um den weltweiten Zustand des Bergbaus zu beschreiben.
      Zu 2: Ein guter Einstiegspunkt zu den Organisationen, die ich meine, ist die Twitterseite von ICRSE (Intl. Committee on the Rights of Sex Workers in Europe) bzw. deren Webseite sexworkeurope.org. Dort findet man auch Links zu weiteren Organisationen und man sieht schnell, dass dort Zuhälter keinen Einsitz haben.
      3 0 Melden
  • Stichelei 05.05.2017 05:04
    Highlight Bei jeder Diskussion über Sexarbeit werden jeweils fast reflexartig zwei Extrempositionen bezogen: Die einen, in der Regel natürlich diejenigen, die an der Industrie verdienen, betonen, das meiste sei freiwillig und Missbrauch verschwindend klein. Die anderen sehen in jeglicher Sexarbeit eine Unterdrückung und einen Missbrauch und die Sexarbeiterinnen müssen ausnahmslos gerettet werden. Dabei sprechen vor allem feministische Kreise den Sexarbeiterinnen jegliche Urteils- und Entscheidungsfähigket bezgl. der eigenen Situation ab. Dabei wäre der einzige erfolgsversprechende . . .
    26 4 Melden
  • Fly Baby 05.05.2017 01:25
    Highlight Wenn ich hier einige Kommentare lese frage ich mich, wievielte Frauen hattet ihr im Bett und wie vögelt ihr? In der Ritterrüstung mit Augenbinden im Dunklen?
    13 3 Melden
  • Macke 04.05.2017 23:17
    Highlight Ich frage mich, wie feministischer Porno aussehen soll. "Ah, du möchtest heute nicht. Du erhältst trotzdem das Geld."?Wenn nicht, übt man als Regisseurin ja Druck auf DarstellerInnen aus, so dass sie am Schluss etwas tun, was sie nicht wollen. Feminismus setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass Menschen nur dann mit anderen Menschen Sex haben, wenn sie Bock aufeinander haben. Porno ist das Gegenteil davon: 1, 2 oder mehrere Menschen werden bezahlt, damit sie das tun, was die ProduzentInnen wollen.
    Für mich ist "feministischer Porno" deshalb ein "schwarzer Schimmel".
    22 31 Melden
  • Timiböög 04.05.2017 22:34
    Highlight Auch für mich als Mann ist es schwierig an Pornos zu gelangen die mir gefallen :]
    63 6 Melden
  • Robi14 04.05.2017 21:47
    Highlight Die Doku ist ja uuuuuralt... Und hat nur 2 sterne...
    16 48 Melden
    • Jovin Barrer 04.05.2017 22:49
      Highlight Die Doku ist aus dem Jahre 2015. Die Spin-off-Serie, um die es in diesem Artikel geht, ist aktuell.
      55 7 Melden
    • Jere 05.05.2017 08:55
      Highlight Die Sterne-Bewertung bei Netflix basiert auf dem, was du dir normalerweise anschaust. Die Bewertung sieht also bei jedem User anders aus.
      24 0 Melden
  • DerTaran 04.05.2017 21:18
    Highlight Nach dem Erfolg von 50 Shades of Grey frage ich mich, ob obige Behauptungen über weibliche Pornographie nicht einfach nur falsch sind.
    66 16 Melden
    • Macke 04.05.2017 21:30
      Highlight Welche Behauptung über weibliche Pornographie meinst du? 50 Shades of Grey schildert übrigens Vergewaltigung, häusliche Gewalt und Stalking unter dem Deckmantel BDSM und Erotik - es gibt mehrere Szenen, in denen kein Konsens vorhanden ist. Ich verstehe den Erfolg davon nicht und mir wird jedes Mal übel, wenn Christian Grey als Traummann bezeichnet wird.
      121 6 Melden
    • DerTaran 04.05.2017 22:17
      Highlight «...Netz vorkommen, körperliche Gewalt wie Auspeitschung oder Fesselung gezeigt wird...

      ...Erika Lust hat sich deshalb entschieden, Pornos aus einer weiblichen Perspektive zu drehen.»

      50SOG: Ich verstehe es ja auch nicht. Aber das Buch wurde von einer Frau geschrieben und wird hauptsächlich von Frauen gelesen.

      Ich habe übrigens Frauen kennengelernt, die beim Sex geschlagen und erniedrigt werden wollen und alles andere abfällig Blümchensex bezeichnen.
      Auch das verstehe ich nicht.

      Die menschliche Sexualität ist eben so verschieden, dass niemand urteilen kann was richtig und was falsch ist.
      74 6 Melden
    • Macke 04.05.2017 23:09
      Highlight Einverstanden, es ist schwierig, über die menschliche Sexualität zu urteilen. Aber Pornographie ist nicht Sexualität.
      Ich gehe sehr stark davon aus, dass nur eine sehr kleine Minderheit von Frauen, die in der Pornobranche tätig sind, auf Schlagen etc. stehen. Die meisten "erdulden" es, weil sie das Geld brauchen oder dazu gezwungen werden. Aber anscheinend gibt es viele Männer, die darauf stehen, ansonsten würde es nicht rentieren.
      22 20 Melden
  • jackster 04.05.2017 20:49
    Highlight Und watson hilft mit, dass nun auch hier alle diesen tag suchen werden. Toll😂
    45 5 Melden
    • DerTaran 04.05.2017 22:19
      Highlight Klar, warum nicht?
      14 11 Melden
    • Money is everything 04.05.2017 22:24
      Highlight Ich bin in dem fall nicht der einzige gewesen :')
      16 10 Melden

Haltet euch fest: «Herr der Ringe» kommt als Serie

Amazon wird die Vorgeschichte der Mittelerde-Saga «Der Herr der Ringe» als TV-Serie verfilmen. Das gab Amazon Studios am Montag bekannt.

Das US-Unternehmen hat sich die weltweiten Fernsehrechte für die Fantasy-Saga des britischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien gesichert. Das Studio arbeite unter anderem mit dem Tolkien Estate and Trust und der zum Studio Warner Bros. gehörenden Filmproduktionsgesellschaft New Line Cinema zusammen, hiess es.

Es seien mehrere Staffeln und möglicherweise auch ein …

Artikel lesen