Food
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Skandal um verschobene ZDF-Sendung

So gemein sind Fleischesser – und so radikal die Vegetarier

Am 8. April hätte die grosse TV-Koch-Battle «Vegetarier gegen Fleischesser – das Duell» im ZDF ausgestrahlt werden sollen. Stattdessen zeigte man aber eine Doku über das verschwundene Flugzeug MH 370. Was nach einer Mücke klingt, wurde zu einem elefantösen Shitstorm.

11.04.14, 12:06

Am Anfang steht eine simple Pressemitteilung

Begonnen hat das ganze Drama mit diesem Facebook-Posting des deutschen TV-Senders ZDF.

Doch was nach einer simplen Programmänderung aussieht, ist in Wahrheit viel mehr: Vegetarier und Veganer wittern eine Verschwörung der Fleischlobby. Insgesamt wurde der Facebook-Eintrag über 800 Mal kommentiert. Hier ein paar Auszüge aus der hitzigen Diskussion:

Unter den zahlreichen Beschwerden lassen sich auch ein paar ironische Beiträge wie der folgende finden ...

... aber ein Grossteil zeigt sich absolut empört und kritisiert vor allem die Tatsache, dass das ZDF noch keinen alternativen Sendetermin für das Koch-Duell kommuniziert hat:

Protagonisten mischen mit

Attila Hildmann, Vegan-Koch und einer der Protagonisten des verschobenen Koch-Duells, heizt die Diskussion auf seinem eigenen Facebook-Account mit an:

... und kassiert dafür mehr als 4000 Likes und nochmals mehr als 400 Kommentare. Und auch sein Koch-Gegner Alfons Schuhbeck nutzt die Gunst der Stunde, um seine Fans mit auf die Diskussion aufspringen zu lassen:

Auf Twitter ist die Programmänderung ebenfalls ein wild diskutiertes Thema:

Ende gut, alles gut

Doch am Ende scheint doch alles gut zu werden für alle Vegan- und Vegetarier-Fans. Denn Wildmann ist sich sicher, dass jetzt noch mehr Menschen einschalten werden, wenn es dann irgendwann zur Ausstrahlung von «Vegetarier gegen Fleischesser – das Duell» kommt.



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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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24
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    Alle Leser-Kommentare
  • Patrick 11.04.2014 23:41
    Highlight @nell Auf Bio-Betrieben in der Schweiz darf gemäss Richtlinien von BioSuisse kein Gentech-Futter eingesetzt werden.
    4 0 Melden
    • Anita_S 12.04.2014 08:11
      Highlight Auch auf konventionellen Betrieben nicht. In der Schweiz ist Gen-Soja nicht erlaubt.
      0 0 Melden
    • nell 12.04.2014 16:26
      Highlight Beobachter Natur: "Auch die Schweiz importiert grosse Mengen Soja als Futtermittel: 2011 waren es gemäss Bundesamt für Landwirtschaft 309'566 Tonnen, die an ­Hühner, Schweine und Rinder verfüttert ­wurden. Bis zu 95 Prozent der eingeführten Soja stammen aus Brasilien. " - und 80% der weltweiten Ernte dient als Viehvutter und stammt aus Gen-Produktion, muss ja billig sein...- glaubt ihr an Märchen?
      0 3 Melden
  • ThMc 11.04.2014 18:38
    Highlight In der Schweiz wird kein Gensoja verfüttert!!! Verbreitet doch nicht solche Lügen...
    2 1 Melden
  • papparazzi 11.04.2014 17:59
    Highlight Um diese Kontroverse auch noch satirisch bis zynisch zu untermalen: Der Noahfilm ist zu diesem Thema sehr zu empfehlen... weil dort sind die Bösen auch Fleischesser (Oder Echsenköpfer:-) und die Guten Körnchenpicker... was übrigens überhaupt nicht mit den ursprünglichen Informationen aus der Bibel und dem Urtext übereinstimmt. Typisch Hollywood, für jede Strömung etwas dabei... Hauptsache man kann Kohle machen. ut (dp)
    3 0 Melden
  • droelfmalbumst 11.04.2014 16:52
    Highlight Veganer sind sch****.. Die Essen meinem Essen das Essen weg!
    4 9 Melden
    • lenaa123 11.04.2014 21:19
      Highlight Entschuldigung, aber bitte benutz deinen Verstand. Eine peinliche Aussage.
      5 3 Melden
    • Wally Malone 12.04.2014 13:04
      Highlight Ich glaube, das war eher so als eine Art "Provokativer-Witz" gemeint.
      1 0 Melden
    • droelfmalbumst 14.04.2014 07:54
      Highlight Danke Malone... Lena ist sicher blond :)
      0 5 Melden
  • David P. Oesch 11.04.2014 16:37
    Highlight Ich sehe keinen Shitstorm. Ich sehe Menschen, die nichts Besseres zu tun haben als sich im Internet aufzuregen wegen Kleinigkeiten.
    7 2 Melden
  • christian_denzler 11.04.2014 12:32
    Highlight Dieses ewige Vegetarier gegen Fleischesser ist echt mühsam. Lasst doch jeden essen was er mag. Durch seine Essgewohnheiten wird man kein besserer oder schlechterer Mensch. Wir würden besser über ein Miteinander nachdenken. Echt primitiv dieses «Gegeneinander-Ausspielen».
    7 1 Melden
    • nell 11.04.2014 14:25
      Highlight Leider machen die Fleischesser die Umwelt kaputt, darum geht es längst nicht mehr um die individuelle Freiheit (laut der WHO). Veganer sind keine besseren Menschen, sie haben aber auf diesem Gebiet einen Wissensvorsprung und machen einen wesentlichen Fehler nicht...
      3 11 Melden
    • Wally Malone 11.04.2014 16:04
      Highlight @nell: dann fährt kein Veganer Auto/Motorrad, reist NIE mit dem Flugzeug, raucht nicht, bezieht nur 100% "grünen Strom", blablabla? Wer ist
      umweltbewusster: Körndlipicker Herr A. der sich vegan ernährt, Auto fährt und 2x im Jahr mit dem Flieger in die Ferien reist oder Fleischfresser Mr. B. der Fahrrad fährt, mit dem Zug in die Ferien geht und 2x mal in der Woche Fleisch vom lokalen Biohof konsumiert? Hm, blöd ... ist das Leben nicht nur schwarz/weiss resp. gut/böse!
      10 1 Melden
    • droelfmalbumst 11.04.2014 16:53
      Highlight nell, ist das dein ernst? Fleischesser machen die Umwelt kaputt? You made my day! hahaha
      2 6 Melden
    • nell 11.04.2014 18:00
      Highlight Kann es sein dass die Unwissenheit trotz Informationszeitalter so gross ist? nformiert euch Jungs, z. B unterswissveg.ch, da steht alles was der moderne Mensch wissen sollte der kein Ignorantsein will...
      1 3 Melden
    • christian_denzler 11.04.2014 18:03
      Highlight Ganz zu schweigen was die Sojamonokulturen unteranderem in Asien mit der Artenvielfalt der dortigen Flora anstellen. Veganer haben keinen Vorsprung aber ihr Gewissen beruhigt.

      Ich esse übrigens vorwiegend Fleisch aus schweizer Betrieben. Da wird wenig hin und her gekarrt. Bio wenn möglich.
      4 2 Melden
    • nell 11.04.2014 18:11
      Highlight hah... wäre schön Christian, hast du noch nie was davon gehört dass unser Vieh vor allem mit Gensoja aus Südamerika gefüttert wird (für das arme Bauern enteignet wurden und der Regenwaöd abgeholzt)? Und dass Fleisch eine enorme Verschwendung an Getreide und Wasser bedeutet und das Wasser ebenso verschmutzt wie die Luft? Und dass es gar nicht gesund ist? Phuu... hier herrscht ja ein Wissensstand wie im Mittelalter :-(
      1 5 Melden
    • Wally Malone 11.04.2014 20:24
      Highlight @nell: zum Glück haben wir Dich, den Weisen und Alleswissenden, Hauptdarsteller im neuen Hollywood-Blockbuster "Der Körndli-Flüsterer"! Sorry, aber es gelingt mir einfach nicht, Dich ernst zu nehmen ...
      2 1 Melden
    • Dysto 12.04.2014 10:36
      Highlight Auch wenn es mit dem Artikel nichts mehr zu tun hat, ist es schade, wie nells Aussagen lächerlich gemacht werden. Vielleicht erschienen sie etwas zu provokativ, weswegen so zurück geschossen wird. Aber es ist ganz logisch, wenn man es sich mal logisch vorstellt, dass viel mehr Platz und Energie für die Fleischproduktion verschwendet werden, welche niemals so effizient die Menschen ernähren kann, wie vegetarische/vegane Ernährung. Der Platz, der für den Anbau des Futters für die Tiere benötigt wird... Die vielen Liter Wasser, die benötigt werden, um die Tiere zu versorgen... Der Platz, der benötigt wird, um die Tiere irgendwo unterzubringen... Wäre das alles nicht in einem solch riesigen Ausmass, könnte man weniger angebauten Soja mehr Menschen ernähren, das Wasser an bedürftigen Menschen geben, und statt riesige Sojafelder wär dort Regenwald. Es reicht schon, wenn sich manche Omnivore dessen bewusst sind, das ist schon ein guter Schritt. Sie würden dann vielleicht bewusster Fleisch essen als jetzt.
      2 0 Melden
    • Wally Malone 12.04.2014 13:01
      Highlight Lieber Dysto: Ich gebe Dir in vielem recht. Würde nell in Deinem Ton argumentieren, hätte auch niemand ein Problem. Aber, wie nell seine eigene Meinung als alleinrichtige hinzustellen und gleichzeitig die andersdenkenden als ignoranten zu deklarieren bringt in einer Diskussion einfach nichts und verhärtet nur die Fronten. Jeder muss für sich einen gangbaren Weg finden. Ich esse 2-3 mal die Woche CH-Bio-Fleisch aus der Region, besitze kein Auto, bewege mich mittels Velo oder Füsse, fliege nie. Für mich stimmt es im Moment so!
      0 0 Melden

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