Frankreich

Frankreich

Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy weist Bestechungsvorwürfe zurück

02.07.14, 19:32
Former French President Nicolas Sarkozy (R) leaves his residence in Paris, July 2, 2014. Former French President Nicolas Sarkozy was placed under formal investigation on Wednesday on suspicions he tried to use his influence to thwart an investigation of his 2007 election campaign, the prosecutor's office said.   REUTERS/Gonzalo Fuentes (FRANCE - Tags: POLITICS CRIME LAW)

Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy sieht sich im Einklang mit Recht und Gesetz. «Ich habe niemals einen Akt gegen den Rechtsstaat verübt», sagte der frühere Staatschef am Mittwoch in einem vom französischen Fernsehen aufgezeichneten Interview.

Gleichzeitig fühlt sich der 59-Jährige von Gegnern verfolgt. In den vorab verbreiteten Auszügen von TF1 und Europe 1 sprach Sarkozy von einer «politischen Instrumentalisierung der Justiz».

Die Staatsanwaltschaft hatte am Mittwoch ein Verfahren wegen des Verdachts der Korruption, der unerlaubten Einflussnahme und Verletzung des Berufsgeheimnisses gegen Sarkozy eingeleitet. Am Vortag war der konservative Politiker 15 Stunden lang in Polizeigewahrsam genommen und den ganzen Tag befragt worden.

Sarkozy, der von 2007 bis 2012 Staatspräsident war, soll einem führenden Staatsanwalt des Landes Unterstützung bei der Bewerbung um einen Beraterposten im Fürstentum Monaco angeboten haben. Im Gegenzug könnte der Jurist Sarkozy über ein anderes Verfahren gegen ihn informiert haben. (pma/sda/afp)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dümmste Flanke der Fussball-Geschichte kostet Frankreich in letzter Sekunde die WM-Quali

17. November 1993: Die Flüge an die WM in den USA hat der französische Verband wahrscheinlich bereits organisiert, als «Les Bleus» die Qualifikation tatsächlich noch verpassen. Einer Blamage gegen Israel folgt ein 1:2 gegen Bulgarien und ein Streit, der die Franzosen noch heute beschäftigt.

«Mein ganzes Leben wird auf zehn Sekunden reduziert.» David Ginola hadert noch heute mit einer einzigen Szene seiner langen Karriere. Am 17. November 1993, einem kühlen Mittwochabend, steht Frankreich unmittelbar vor der Qualifikation für die WM 1994 in den USA.

Nur noch Sekunden sind gegen Bulgarien zu spielen. Es steht 1:1 und dieser eine Punkt würde den Franzosen reichen.

Was dann geschieht, verfolgt Ginola, die ganze Mannschaft, Trainer Gérard Houiller, die 48'402 Zuschauer im Parc des …

Artikel lesen