Frankreich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wegen Überschwemmungen

3000 Menschen in Südfrankreich evakuiert 

01.12.14, 00:46 01.12.14, 06:41

Nach schweren Unwettern sind knapp 3000 Einwohner in Südfrankreich vor Überschwemmungen in Sicherheit gebracht worden. Entlang des Flusses Agly im Departement Pyrénées-Orientales mussten rund 2800 Menschen bis Sonntagnachmittag ihre Häuser verlassen, wie die Regierung mitteilte. Knapp 600 Dorfbewohner an der Mittelmeerküste waren schon vorher der Anordnung gefolgt. Ein 73-jähriger Mann starb an Herzversagen, als er sein Auto durch eine überschwemmte Strasse steuerte.

Mehrere Flüsse in den beiden Departements Pyrénées-Orientales und Aude waren nach heftigem Regen über ihre Ufer getreten, und die Behörden rechneten mit weiterem Hochwasser. Der Wetterdienst sagte erst für den Abend ein Nachlassen der Niederschläge vorher.

Die Flüsse in Südfrankreich wurden zu reissenden Strömen.  Bild: Jean Paul Bonincontro /AP/KEYSTONE

Mehrere Bäche schwollen zu reissenden Flüssen an, der Fluss Berre trat an einigen Stellen über die Dämme. In Sigean südlich von Narbonne verliessen rund 250 Menschen fluchtartig ihre Häuser.

In einigen Gebieten lag der Pegel bereits über dem Stand des Katastrophenjahres 1999; im November vor 15 Jahren waren in der Region über 30 Menschen nach sintflutartigen Regenfällen und schweren Überschwemmungen ums Leben gekommen. 

Das Büro von Premierminister Manuel Valls sprach am Sonntag von «aussergewöhnlichen Überschwemmungen», versicherte aber, die Lage sei «unter Kontrolle».

Bei Unwettern waren in Südfrankreich in den vergangenen Wochen wiederholt Menschen ums Leben gekommen. Allein seit Donnerstag starben fünf Menschen; ein achtjähriges Mädchen wurde am Wochenende noch vermisst. (feb/sda/afp)



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Verschwörungstheorien, Lügen und verwischte Beweise

12.07.1998: Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt bis heute ein Rätsel

12. Juli 1998: Ronaldo soll Brasilien im WM-Final gegen Frankreich zur Titelverteidigung schiessen. Doch der junge Starstürmer bringt kein Bein vor das andere. Die Geschichte einer mysteriösen Erkrankung, die wohl für immer ungeklärt bleibt.

Brasilien ist vor dem WM-Final 1998 in Paris gegen Gastgeber Frankreich der haushohe Favorit. Roberto Carlos, Dunga, Rivaldo, Bebeto und vor allem der erst 21-jährige Ronaldo sollen der Seleção «La Penta», den fünften WM-Titel und die Titelverteidigung bescheren. 

Ronaldo ist bislang die grosse Entdeckung dieser WM. 1994 in den USA ist er zwar schon dabei, kommt aber nicht zum Einsatz. Jetzt schlägt seine Stunde: Vier Tore hat der Stürmer von Inter Mailand auf dem Weg in den Final …

Artikel lesen