Frankreich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Härtere Gangart zahlt sich aus

Die Verfolgung von Steuerhinterziehern bringt Frankreich Milliarden ein

02.03.15, 06:33 02.03.15, 08:30

Frankreich rechnet mit massiven zusätzlichen Einnahmen durch die schärfere Bekämpfung von Steuerhinterziehung. Dadurch seien vergangenes Jahr schon zwei Milliarden Euro erzielt worden, die sonst im Ausland versickert wären, sagte Finanzminister Michel Sapin am Sonntag in einem Interview mit mehreren Medien. «Dieses Jahr wird es eine ähnliche Summe sein.» 

Michel Sapin reibt sich die Hände. Bild: HEINZ-PETER BADER/REUTERS

Statt Steuererhöhungen bevorzuge er, gegen Betrug vorzugehen, sagte der Minister. Frankreich erfüllt seit Jahren nicht die EU-Vorgaben und macht zu viele neue Schulden. Die zusätzlichen Einnahmen sollen helfen, das Budget wieder besser zu gestalten.

Das Land versucht seine Bürger zu überzeugen, unvollständige Steuerangaben in Ordnung zu bringen. Immer wieder haben Franzosen grössere Summen in der benachbarten Schweiz versteckt. (feb/sda/reu)



Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das passiert, wenn du den Präsidenten Frankreichs «Manu» nennst

Normalerweise geniesst Emmanuel Macron das Bad in der Menge. Selfie hier, ein Schwätzchen da. Doch wehe, man spricht den Präsidenten mit seinem Spitznamen an ...

Am Montagmittag besuchte Emmanuel Macron in Nordfrankreich eine Gedenkveranstaltung für General Charles De Gaulle. Zahlreiche Schaulustige und Schüler versuchten, einen Blick auf den 40-Jährigen zu erhaschen. Schliesslich kommt der Präsident der Republik ja nicht alle Tage vorbei.

Ein Teenager nahm sich allerdings mehr vor, als nur ehrfürchtig Hände zu schütteln. Er stimmte die Internationale an und fragte Macron: «Ça va Manu?»

Das passte dem Präsidenten gar nicht. «Nein, nein, nei, du bist hier …

Artikel lesen