Frankreich

Ehemaliger Investmentbanker, proeuropäisch und parteiunabhängig: Emmanuel Macron. Bild: EPA/AFP POOL

Macron nach TV-Debatte weiter Favorit für Frankreichs Präsidentschaft

05.04.17, 05:44 05.04.17, 07:38

Die Frage eines möglichen EU-Austritts polarisiert den französischen Präsidentenwahlkampf. Bei der TV-Debatte am Dienstagabend griffen Bewerber von links und rechts die Europäische Union scharf an. Die Zuschauer überzeugte Jean-Luc Mélenchon am meisten.

Nach Angaben des Instituts Elabe hielten bei einer Blitzumfrage nach der Debatte rund 25 Prozent der Zuschauer Mélenchon für den überzeugendsten Kandidaten, vor Emmanuel Macron (21 Prozent), François Fillon (15 Prozent) und Marine Le Pen (11 Prozent).

Hat die Zuschauer am meisten überzeugt: Jean-Luc Mélenchon. Bild: AP/AFP POOL

Im Kampf um die Präsidentschaft behält dagegen der parteiunabhängige Macron seine Favoritenrolle. Nach Meinung der Zuschauer präsentierte der ehemalige Wirtschaftsminister in der vierstündigen Diskussion aller elf Kandidaten das beste politische Programm.

Mit der Chefin des rechtsextremen Front National Le Pen lieferte sich der 39-Jährige einen heftigen Schlagabtausch über das Streitthema Europa. Der ehemalige Investmentbanker, der einen proeuropäischen Kurs fährt, bezichtigte seine Erzrivalin am Dienstagabend im Fernsehen, Lügen zu verbreiten.

«Gleiche Lügen wie der Vater»

«Nationalismus ist Krieg. Ich weiss es. Ich komme aus einer Region, die voll mit Kriegsgräbern ist», sagte Macron. Dieser stammt aus der Region Somme. Dort tobte 1916 die blutigste Schlacht des Ersten Weltkriegs.

Le Pen konterte: «Sie sollten nicht vorgeben, etwas Neues zu sein, wenn man wie alte Fossilien spricht, die mindestens 50 Jahre alt sind». Macron setzte darauf hin nach: «Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, Madame Le Pen, aber Sie sprechen dieselben Lügen aus, die wir von Ihrem Vater 40 Jahre lang gehört haben.»

Bild: EPA/AFP POOL

Le Pen hat versprochen, den Euro in Frankreich abzuschaffen und eine Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft anzusetzen.

Macron diente unter dem aktuellen Präsidenten François Hollande von den Sozialisten als Wirtschaftsminister. Im August 2016 gab Macron sein Amt ab, um sich ganz dem Aufbau seiner Wahlkampagne zu widmen, die von der neuen politischen Bewegung «En Marche» getragen wird.

«Dschihadisten-Universität»

Hitzig wurde auch über den Kampf gegen Terrorismus diskutiert. Frankreich sei eine «Dschihadisten-Universität», polterte Le Pen. «Wir müssen unsere Grenzen wiederbekommen. Denn es ist absolut unmöglich, gegen den Terrorismus zu kämpfen, wenn wir nicht wissen, wer in unser Land kommt.»

Mélenchon kritisierte dagegen den seit den Terroranschlägen vom 13. November 2015 geltende Ausnahmezustand: «Wir müssen aus dem permanenten Ausnahmezustand aussteigen.»

Die besten Aussichten, nach dem ersten Wahlgang am 23. April in die Stichwahl am 7. Mai einzuziehen, haben laut Umfragen Le Pen und Macron. Dieses direkte Duell dürfte demnach dann Macron klar für sich entscheiden.

Allerdings sind fast 40 Prozent der Wähler noch unentschieden. Demoskopen weisen zudem darauf hin, dass viele Befragte nicht offen sagen wollen, für wen sie in der zweiten Runde stimmen würden.

Zur letzten TV-Debatte sollen die Kandidaten am 20. April, drei Tage vor der ersten Wahlrunde, aufeinandertreffen. (sda/reu/dpa)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ecro 07.04.2017 17:21
    Highlight ujay - Wer sich einredet, er verfüge über die moralische Lufthoheit, braucht keine Argumente, er kann sich, wie Figura zeigt, mit populistischen Diffamierungsparolen begnügen und erntet im eigenen Umfeld stets Applaus.
    0 0 Melden
  • Maranothar 05.04.2017 11:49
    Highlight Wenn die Franzosen bloss einen Blick über den Ärmelkanal werfen, merken sie, dass jemanden wählen der für den EU Austritt ist, keine Option sein kann.
    Den Ärger den die Briten jetzt schon an der Backe haben, kann sich Frankreich eigentlich sparen.
    0 1 Melden
  • Sophia 05.04.2017 10:31
    Highlight 50 Jahre alte Fossilien gibt es gar nicht, die Pennerin scheint keine richtigen Argumente zu haben. Wen wundert's? Sie selbst vertritt ja die Politik der längst Verwesten und Vermoderten.
    Aber das muss ich jetzt einmal hier festhalten, mir haben alle Kommentare die vor mir waren gefallen! Es gibt viel mehr vernünftige Menschen, als man glauben möchte.
    3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 08:59
    Highlight Ich hoffe, die Franzosen werden sich im letzten Moment auf das Realistische besinnen und nicht Le Pen wählen. Macron scheint frischen Wind in das verkrustete System Frankreich's zu bringen und hat hoffentlich gute Chancen gewählt zu werden.
    10 4 Melden
  • Herbert Anneler 05.04.2017 08:58
    Highlight Le Pen spricht dauernd von Liberté und will deshalb Frankreich aus der EU führen - und es sogleich an Putin und Trump verkaufen. Was ist dies für eine Liberté??? Die Rechten in Europa sind total von der Rolle! Narzissten, Egomanen, Oligarchen, Kleptokrakraten, korrupte Richter: das politische Programm der Freunde der europäischen Rechten - Liberté für wen? Sicher nicht für die BürgerInnen Europas. In Frankreich geht es um das Schicksal nicht nur der EU, sondern Europas und der EuropäerInnen insgesamt.
    28 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 09:54
      Highlight Eine exzellente Analyse, danke
      5 4 Melden
  • Luca Brasi 05.04.2017 08:52
    Highlight Mélenchon hat schon wieder die Zuschauer überzeugt, aber noch immer behandeln ihn die Medien als wäre er eine Randerscheinung. Das haben sie damals mit Bernie Sanders auch getan und heute haben wir einen Präsident Trump. Ihr könnt von Glück sagen, dass Frankreich ein anderes Wahlsystem hat. Bedenklich finde ich einfach das Hochstilisieren der Medien zwischen Macron und Le Pen. Kommt mir vor wie eine riesige Show. Seid ihr europäische Journalisten oder ist der amerikanische Stil nun endgültig eingekehrt?
    23 5 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 09:23
      Highlight Ja! Die Journis machen Politik, recherchieren weniger und portieren die Partien die am meisten Aufmerksamkeit bringen. Das ist heute nun mal so.
      3 3 Melden
  • Abbaio 05.04.2017 08:30
    Highlight Und was ist mit Fillon? Es gibt Verdachtsmomente für Korruption. Wenn die Franzosen den wählen, hiesse das, sich mit der Korruption im Staat und anderswo abgefunden zu haben.
    9 2 Melden
    • INVKR 05.04.2017 09:19
      Highlight Dito bei Le Pen. Aber da scheint es die Wähler noch weniger zu interessieren als bei Fillon.
      5 4 Melden
  • Ecro 05.04.2017 08:19
    Highlight ...Marine Le Pen, Chefin des rechtsextremen Front National....währe es daher nicht angebracht Jean-Luc Mélenchon als linksextremen Komunisten zu bezeichnen?!
    8 27 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 09:25
      Highlight Nein ausser man habe eine schiefe Optik! Rechts neben dem FN gibt es nichts mehr!
      9 3 Melden
    • ujay 05.04.2017 10:31
      Highlight Lustig. Ich erkenne immer und sofort Rechtswähler an der Orthografie.
      8 3 Melden
    • Fabio74 05.04.2017 11:19
      Highlight Nein. Le Pen ist braun wie ihr Vater
      1 1 Melden
  • ojama 05.04.2017 07:53
    Highlight Diese 40% unentschiedenen, die nicht sagen wollen für wen sie stimmen werden, tönen hässlich nach LePen Wählern. Hoffentlich sind sie's nicht.
    24 5 Melden
    • Graf Von Mai 05.04.2017 09:43
      Highlight Hab auch sofort an den US Wahlkampf gedacht. Hoffen wir nun, dass die franzosen den Populismus Le Pens durchschaut haben. Für Trump und Putin ist es eine Traumvorstellung die EU auseinanderfallen zu sehen. So könnten sie den kleinen Fisch Frankreich gleichzeitig mit GB schlucken und mit denen machen was sie wollen. Oder denken die franzosen echt, dass Sie ohne die EU im Rücken noch irgendwelche Verhandlungsstärke besitzen?
      5 2 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 10:37
      Highlight @Graf Von Mai;
      Ich denke dass die Franzosen, ähnlich wie die Briten sich total überschätzen. Das sollten sie nicht, aber das tun sie und das ist leider auch mitunter ein Grund wieso der FN gewählt wird; eine totale Überschätzung der eigenen Rolle in der neuen Welt. Dies gilt auch für die "Sünneli-Partei" in der Schweiz. Ungesundes Verhältnis zur eigenen Rolle in der Weltpolitik und Weltwirtschaft.
      3 2 Melden
    • Domino 05.04.2017 11:01
      Highlight Ich kenne 4 französische Staatsbürger/innen. Alle werden le Pen wählen, wobei zwei das nicht öffentlich zugeben würden da sie vorher eher links waren und die Sozialisten wählten.
      4 1 Melden
    • Fabio74 05.04.2017 11:19
      Highlight @Domino weisst du warum?
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 11:36
      Highlight Graf von Mai@
      Grossbritannien lässt sich sicher nicht schlucken! Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass wer die EU verlässt, verloren ist - im Gegenteil, UK wird frei entscheiden können wie sie die Zukunft gestalten wollen und werden es auch tun.
      1 1 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 12:48
      Highlight @Trader; Noch nie bemerkt dass kleine Staaten gerade mal nicht zu bestimmen haben ausser sich zu entscheiden zu welchem Lager sie sich schlagen wollen und dabei eingestehen müssen dass das Lager die Regeln diektiert?
      0 1 Melden
    • Domino 05.04.2017 13:02
      Highlight Bei den männern geht es oft darum das etwas ändert, da sich in ihren Augen seit Jahrzehnen vieles in die falsche Richtung bewegt, egal wer an der Macht ist. Also eher Protestwähler über ein breites Politikspektrum.
      Bei Frauen ist es vor allem Angst vor dem Islam und deren Frauenfeindlichkeit, Bezeichnungen als Huren und Ungläubige, zunehmende kriminalität da sie sich nicht mehr sicher fühlen auf der Strasse, Texte von islamischen Rappern etc.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 13:23
      Highlight FrancoL@
      Sie bezeichnen Grossbritannien als kleinen Staat!
      Ueberdies ist der Schritt zur Renationalisierung weltweit im Gange. Bevor ich mir von den Andern ihre Regeln aufzwingen lasse, bleibe ich unabhängig auch wenn es vielleicht schwieriger ist.
      2 1 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 16:01
      Highlight @Trader; Ja GB ist keine bedeutende Volkswirtschaft und wird auch nie eine werden. Die grossen Player sind andere und es bliebt GB nur die Assoziation, aber das wird sich bald zeigen, Sie können sich dann an der Wirklichkeit Ihr Bild machen. Darum ist Europa so wichtig, weil sie nur zusammen eine vernünftige Player-Rolle einnehmen können.
      0 1 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 16:06
      Highlight @Trader; Unabhängig bleiben? Wo arbeiten Sie, wie unabhängig sind Sie und Ihr Arbeitgeber? Welceh Regeln können Sie denn schon bestimmen? ich gehe nicht davon aus dass Sie zu der Hand voll Unternehmer und Politiker zählen die die Regeln bestimmen können.
      Darum finde ich es immer etwas gar hoch gegriffen wenn der Bürger von Selbstbestimmung spricht. In der Demokratie bestimmt wenn denn schon die Mehrheit, also eine sehr grosse Minderheit ist dann fremd bestimmt!
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 19:39
      Highlight FrancoL@
      Ich bin selbständig, ich kann die Regeln selbst bestimmen. Dies gilt auch im Privaten, wenn Sie unabhängig sind, können Sie Ihr Leben selbst bestimmen. Die Demokratie kann ich nicht beeinflussen, aber ich kann mich entsprechend einstellen. Wenn mir die Lage in der Schweiz nicht mehr passt, kann ich auswandern. Wenn ich nicht die teuren Artikel in der Schweiz kaufen will, kann ich es im Ausland tun. Ich muss nicht mit der Herde gehen, ich kann mich immer antizyklisch benehmen.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.04.2017 19:43
      Highlight FrancoL@
      Noch einmal: Grossbritannien ist eine bedeutende Volkswirtschaft und produziert auch bessere Produkte als etwa die USA oder Frankreich. Zudem hat England einen bedeutenden Finanzplatz, welcher aller Unkenrufen zum Trotz, auch ausserhalb der EU erfolgreich sein wird.
      Machen wir uns doch nichts vor, eine grosse Staatengemeinschaft wie die EU hilft nur Länder, die bis heute schwach waren (Griechenland, Portugal etc.). Und je mehr Staaten von dieser Sorte wie zB Moldavien aufgenommen werden, umso schwächer wird die EU. Die heutige Zusammensetzung der EU wird eh nicht überleben.
      2 1 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 23:04
      Highlight @Trader; Die Selbständigkeit ist kein Garant für die Möglichkeit Regeln zu bestimmen oder nicht einhalten zu müssen, denn auch im Ausland sind Sie in einer Wirtschaftsgemeinschaft eingeschlossen, die Sie lenkt, ob Sie das wollen oder nicht. Regeln gelten für alle, auch für Selbständige.
      Es gibt nur sehr, sehr wenige die sich diesen Regelungen entziehen können. Das Regelwerk ist heute derart gross dass zudem Ihre Arbeit vermutlich an vielen Ecken bestimmt wird und Sie sich daran halten müssen. Ich bin seit Jahrzehnten selbständig und spüre aber täglich die Rahmenbedingungen hier + im Ausland.
      0 1 Melden
    • FrancoL 05.04.2017 23:12
      Highlight @Trader; Mit Ausnahme von Deutschland ist keine europäische Wirtschaft HEUTE von Bedeutung und deren Bedeutung wird weiter abnehmen. Ihre Annahme, dass die EU nur den schwachen Mitglieder etwas bringt ist grundsätzlich falsch, das zeigt zB die deutsche Volkswirtschaft. Wir brauchen diese schwächeren Wirtschaften, denn daraus ergibt sich ein vernünftiger Mixed in der Wirtschaft, sie sind langfristig durchaus interessant.
      Noch vor 5 Jahren bezogen wir einen gewissen Teil unserer Produkte aus GB, heute haben wir das ohne Verluste auf NULL reduziert.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.04.2017 08:23
      Highlight FrancoL@
      Sie haben Ihre Meinung, ich habe eine andere Meinung. Die deutsche Wirtschaft ist darum so stark, weil sie als Exportweltmeister vom schwachen Euro profitiert - mit der DM wäre diese Leistung nicht zu erreichen. Die schwächeren Länder haben bei der Aufnahme in die EU profitiert (Griechenland, Portugal, Spanien - sprich Fördergelder in Mio.) aber heute wären sie ausserhalb der EU besser dran. Vernünftiger Mix: Ein Fussballteam mit guten und schlechten Spieler ist schlechter dran als ein Team mit guten Spielern.
      2 1 Melden
    • FrancoL 06.04.2017 10:51
      Highlight @Trader; Der Vergleich mit dem Fussball ist gerade der falsche.
      Es gibt nur ganz wenige Mannschaften (sprich Volkswirtschaften) mit nur guten Spielern, darum ist bei den restlichen Teams die Mannschaft am besten aufgestellt die einen guten Mixed an Spielern hat und die schlechteren an den richtigen Positionen einsetzt. Und gerade das ist die Aufgabe Europas, alle am richtigen Ort einzusetzen.

      Ich betrachte nicht die finanzielle Seite der deutschen Volkswirtschaft sondern deren Leistungsvermögen und deren Leistungswillen.
      Aber da finden wir so wie ich Ihre Posts wahrnehme kaum zueinander.
      0 1 Melden
  • Fischra 05.04.2017 07:21
    Highlight Ich drücke Macron die Daumen. Rechtspopulisten mit ihrer Nationalkonservativen Gesinnung haben nichts mehr verloren auf dieser Welt.
    49 17 Melden

Die grosse Macron-Show – der Franzose bewirbt sich am WEF um die Merkel-Nachfolge

Angela Merkel meldet sich in Davos auf internationaler Bühne zurück. Doch die deutsche Führungsrolle in Europa ist keineswegs mehr selbstverständlich. Denn auch Frankreichs Präsident Macron meldet Ansprüche an.

Als Emmanuel Macron seine Rede nach einer Stunde beendet, erheben sich die Leute im Saal. Die versammelte Elite aus Managern, Wissenschaftlern und Politikern applaudiert dem französischen Präsidenten. Schnell drängt sich ein Pulk von Menschen um Macron, sie wollen ihn sehen, ihn fotografieren, mit ihm sprechen.

Es ist der Auftritt eines Stars. Wer ihn zum Massstab nimmt, kann schnell zu dem Schluss kommen, dass hier der neue Anführer Europas gesprochen hat.

Vier Stunden zuvor …

Artikel lesen