Gesellschaft & Politik
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A Femen activist is arrested after protesting against Russia's anti-gay laws after the opening of the Olympic Games in Sochi, in front of the Russian Embassy in Berlin, Germany, Friday, Feb. 7, 2014. (AP Photo/Axel Schmidt)

Protestieren und leben lieber ausserhalb der Ukraine: Femen-Aktivistinnen. Bild: AP/AP

Nackte Angst

Gründerin von Femen ersucht in der Schweiz um Asyl

Weder vor Russen noch vor Ukrainern fühlen sich die Mitglieder der Feministinnen-Gruppe Femen sicher. Ihre Gründerin ersucht nun in der Schweiz um Asyl.

Anna Huzol (links) und DJ Hell während der Protestaktion

Geflohen: Femen-Frau Anna Huzol (hier mit DJ Hell während der Protestaktion «Die Ukraine ist kein Bordell» am 23. Mai 2009 in Kiew. Bild: wikipedia.org

Wie das Westschweizer Fernsehen RTS berichtet, hält sich Anna Huzol, Mitbegründerin und Präsidentin von Femen, derzeit in einem Aufnahmezentrum in Rapperswil SG auf. Ende Oktober 2013 hatte sie bei der Gemeinde ein Asylgesuch eingereicht.

Die 31-Jährige ist wie andere ihrer feministischen Kolleginnen im Besitz eines französischen Visums. Weil aber ihre Schwester in Winterthur wohne, möchte auch sie in der Schweiz leben. Trotz des Umsturzes führe derzeit für sie kein Weg zurück in die Ukraine. «Wir werden sowohl von ukrainischen als auch von den russischen Spezialeinheiten verfolgt», sagte Huzol im TV-Interview.

Anna Huzol gründete die feministische Protestbewegung 2008 in Kiew, zusammen mit anderen Studentinnen. Bekannt wurde Femen durch die Oben-ohne-Protestaktion «Die Ukraine ist kein Bordell». 

(kad)



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