Thema Food
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Nicht nur beim Fleisch: Auch bei Obst und Gemüse greift die Industrie zu fragwürdigen Methoden. Kennst du sie?

In unserem Quiz zum Thema Lebensmittel haben wir dein Wissen zur Fleischproduktion in der Schweiz abgefragt. Doch nicht nur das Fleisch wird, bevor es in den Laden kommt, industriell bearbeitet. Auch bei Obst und Gemüse ist das der Fall. Weisst du, wie?

17.07.15, 10:30

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1.Wo wird weltweit das meiste Gemüse produziert?
Indien
Brasilien
Russland
China
2.Und wie sieht es mit der Selbstversorgung in Sachen Gemüse in der Schweiz aus?
KEYSTONE
1 Viertel Eigenproduktion, 3 Viertel importiertes Gemüse
1 Drittel Eigenproduktion, 2 Drittel importiertes Gemüse
1 Hälfte Eigenproduktion, 1 Hälfte importiertes Gemüse
3 Viertel Eigenproduktion, 1 Viertel importiertes Gemüse
3.Du möchtest gerne Bohnen kaufen und dabei die Umwelt schonen. Keine schlechte Idee. Doch welche der folgenden vier Formen belastet unsere Umwelt am wenigsten?
AP
Gedörrte Bohnen aus China
Tiefgekühlte Bohnen aus der Schweiz
Frische Bohnen aus Spanien
Bohnen aus einem geheizten Treibhaus in der Schweiz
4.Mandarinen und Orangen sind - wenn sie gepflückt werden - häufig noch grün. Landen sie bei uns im Laden, sind sie orange. Was ist in der Zwischenzeit passiert?
shutterstock
Die Früchte werden unreif gepflückt und reifen auf dem Weg zu uns nach.
Erst wenn die Früchte nach der Ernte einmal schockgefroren und anschliessend wieder aufgetaut werden, entwickeln sie ihren intensiven Geschmack und ihr schönes Orange.
Die Früchte ändern ihre Farbe, weil sie in der Zwischenzeit für einige Zeit im Dunkeln gelagert werden.
Die noch grünen - aber bereits reifen - Früchte werden in einem Ausfärberaum behandelt, damit alle schön gleichmässig orange sind.
5.Neben dem Ausfärben werden bei Zitrusfrüchten und auch bei anderem Obst noch weitere Nachbehandlungen vorgenommen. Beispielsweise werden manche mit einer Wachsschicht überzogen. Was ist das absurde daran?
shutterstock
Die Frucht produziert selber einen Wachs, der jedoch abgewaschen wird, bevor ein künstlicher aufgetragen wird.
Der Wachs lässt das Obst zwar glänzen, sorgt aber auch dafür, dass es schneller fault.
Der Wachs entzieht den Früchten Wasser, sodass sie schneller vertrocknen.
Der Wachs soll das Obst länger haltbar machen, löst sich jedoch spätestens nach zwei Tagen auf.
6.In was für einer Anlage wird heutzutage in Zürich gefeiert und getanzt?
KEYSTONE
In einem ehemaligen Tomaten-Gewächshaus
KEYSTONE
In einer ehemaligen Bananen-Reiferei
EPA
In einer ehemaligen Trauben-Pressanlage
shutterstock
In einer ehemaligen Orangen-Spritzerei
7.In manchen Bananen-Reifereien kommt Ethylen-Gas zum Einsatz. Wozu?
KEYSTONE
Es «weckt» die Bananen auf, damit sie ihren Reifeprozess starten.
Es sorgt dafür, dass die Bananen nicht zu schnell reifen.
Es sorgt dafür, dass die Bananen ein kräftigeres Gelb bekommen.
Es sorgt dafür, dass die Bananen nicht austrocknen.
8.Wie sieht‘s eigentlich mit gentechnisch manipulierten Lebensmitteln in der Schweiz aus: Werden uns solche aufgetischt?
AP
Ja, zahlreiche solcher Lebensmittel werden hier her importiert und auch angebaut.
Ja, es gibt genau vier solcher Lebensmittelsorten, die hier her importiert werden. Der Anbau ist jedoch verboten.
Ja, es werden einzelne solcher Lebensmittel in der Schweiz angebaut. Der Import ist jedoch verboten.
Nein, weder Import noch Anbau sind erlaubt.
9.Die absoluten Meister in Sachen Gen-Manipulation sind Argentinien, Paraguay und die USA. Betrachtet man den gesamten Ackerbau der Vereinigten Staaten: Wie hoch ist der Anteil, der mit gentechnisch veränderter Saat beackert ist?
AP
Rund 10 Prozent
Rund 20 Prozent
Rund 30 Prozent
Rund 40 Prozent
10.Die Schweizer Firma Syngenta ist weltweit einer der grössten Konzerne im Agrargeschäft, produziert werden Pflanzenschutzmittel und Saatgut. Welche der folgenden vier Aussagen trifft NICHT zu?
KEYSTONE
Das Unternehmen engagiert sich aktiv im Gebiet der Gentechnik.
Das Unternehmen soll durch den Verkauf eines bestimmten Pflanzenschutzmittels vergiftungs- und Todesfälle von Landarbeitern in Kauf genommen haben.
Der Konzern wurde im Jahr 2012 für den Public Eye Award nominiert.
Das Unternehmen geniesst in- und ausserhalb der Branche einen besonders guten Ruf.

Grösste Bio-Vielfalt der Schweiz

1993 lancierte Coop die erste Bio-Marke des Schweizer Detailhandels. Dank des Engagements für Bio ohne Kompromisse füllten sich im Laufe der letzten 20 Jahre die Coop-Regale mit den grünen Naturaplan-Produkten. Mit diesen heute mehr als 1700 Produkten gibt es praktisch keinen Bereich mehr ohne Bio-Alternative.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lutz Pfannenstiel 17.07.2015 13:35
    Highlight 2 von 10 Punkten. Ich hatte also noch einiges an Pech beim Raten....
    Etwas anderes: Ist bei Frage 10 das Häkchen nicht bei der falschen Antwort?

    0 0 Melden
    • Viktoria 17.07.2015 14:14
      Highlight Hallo Lutz!
      Schön, dass du mein Quiz gespielt hast :)
      Nein, das Häkchen ist an der richtigen Stelle gesetzt. Ich frage ja nach der Aussage, die NICHT stimmt. Und das ist Antwort Nummer 4.
      1 0 Melden
  • Inti 08.02.2015 15:17
    Highlight Bei Frage 7 frage ich mich, weshalb die gedörrten Bohnen aus China die Umwelt so wenig belasten, im Vergleich mit den per Flugzeug importierten aus Ägypten? Wie werden die denn transportiert?
    5 1 Melden
    • HerrBircher 11.02.2015 15:09
      Highlight Wenns nicht schnell gehen muss, nimmt man für gewöhnlich das langsame aber umweltfreundlichere Schiff.
      14 1 Melden
    • sheimers 17.07.2015 18:26
      Highlight Warum ist der Anbau der Bohnen in Spanien so viel schädlicher als in China?
      2 0 Melden

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