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«Financial-Times»-Reporterin Madison Marriage wagte sich an einen «Men-Only-Event». screenshot: youtube/financialtimes

360 reiche Männer treffen auf 130 Hostessen – dann passiert wirklich Unschönes

24.01.18, 22:01 25.01.18, 12:22

360 Männer versammelten sich vergangenen Donnerstag im Dorchester Hotel in London zu einem «Men-Only-Event». Eine Spendengala ausschliesslich für Männer. «Presidents Club Charity Dinner», so der Name des Anlasses. 

Ganz ohne weibliche Gesellschaft mussten die Gentlemen aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltungsbranche dann aber doch nicht auskommen.

Rund 130 Frauen kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gäste. Darunter zwei Journalistinnen der «Financial Times», welche undercover als Hostessen am Event arbeiteten. In einem viel beachteten Artikel beschrieben sie nun, was sie an besagtem Abend erlebten und lösten damit ein kleineres Erdbeben aus.

Das Video zum Undercover-Einsatz. Video: YouTube/Financial Times

Exakte Kleidervorschriften

Als sich die Journalistinnen bei der Agentur meldeten, die die Hostessen für die Spendengala aufbot, erhielten sie nicht nur die Nachricht, dass sie gross, dünn und hübsch sein sollten, sondern auch gleich noch eine Kleidervorschrift. Die Frauen wurden aufgefordert, knappe schwarze Kleidung, schwarze Unterwäsche und High Heels zu tragen. 

Die Agentur warnte die Frauen, dass einige Gäste durchaus nervig werden könnten oder versuchen könnten, die Hostessen abzufüllen. Laut «Financial Times» meinte die Inhaberin der Agentur: «An diesem Job scheiden sich die Geister. Manche Frauen lieben ihn, für andere ist es der schlimmste Job ihres Lebens, den sie nie wieder machen wollen.» Wenn man mit den nervigen Männern klarkomme, sei der Job aber eigentlich okay.

Begrapscht und belästigt

Als die Hostessen am Tag der Spendengala beim Dorchester Hotel ankamen, mussten sie eine mehrseitige Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Zeit, um sie durchzulesen, blieb keine. 

Gleich zu Beginn des Anlasses zogen die Frauen der Grösse nach aufgereiht in den Saal. Dann begann der Service. Die Aufgabe der Hostessen: Die Männer mit viel Alkohol bei Laune halten.

Was danach folgte, war laut «Financial Times» ziemlich unschön. Mehrere Frauen wurden an ihren Tischen betatscht und belästigt. Eine 28-Jährige berichtete, sie sei an den Beinen, am Po, am Bauch und an der Hüfte angefasst worden. Ein Mann habe sie sogar versucht, zu küssen. Ein weiterer wollte sie aufs Hotelzimmer nehmen. 

Eine 19-Jährige sagte den Journalistinnen, sie sei gefragt worden, ob sie eine Prostituierte sei. Von einem Mann, der wohl gegen die 70 zugegangen sei.

Arbeiten mussten die Frauen bis zwei Uhr morgens. Bis dann dauerte die «After Party». Die Hostessen-Agentur soll einer Mitarbeiterin dabei gesagt haben, dass sie an der Party gerne auch trinken und sich den attraktivsten Mann aussuchen dürfe. Viele der jüngeren Hostessen hätten zu diesem Zeitpunkt bereits völlig erschöpft und verängstigt ausgesehen, berichten die Journalistinnen der «Financial Times». 

Enthüllungen haben Konsequenzen

Die Enthüllungen der Zeitung haben bereits erste Konsequenzen. Seit 33 Jahren ist «Presidents Club Charity Dinner» fester Bestandteil in der Agenda der Londoner «High Society». Doch nun ist die Stimmung komplett gekippt. Mehrere Firmen, die den Event bisher unterstützt haben, zeigen sich in ersten Statements schockiert. Institutionen, die durch die Spendengala Geld bekommen haben, möchten das Geld zurückgeben.

Auch für einen der Organisatoren sind die Enthüllungen folgenschwer. David Meller trat aus dem Beirat des britischen Bildungsministeriums zurück. Gegen Meller wurden zwar keine Belästigungsvorwürfe erhoben, doch das Bildungsministerium in London bezeichnete die Vorkommnisse als «inakzeptabel» und bat ihn zum Rücktritt. 

Auch gegen ein konservatives Parlamentsmitglied, das an der Veranstaltung teilnahm, wurden Vorwürfe laut. Der Mann behauptete jedoch, dass er den Anlass frühzeitig verlassen habe. 

Jo Swinson, Politikerin der Liberal Democrats, zeigte sich auf Twitter schockiert über die Berichte. 

Premierministerin Theresa May äusserte sich ebenfalls zu den Berichten der «Financial Times» und bezeichnete sie als «unangenehm». Der Rücktritt von Meller sei die richtige Entscheidung gewesen. (cma)

Frauen der #metoo-Bewegung sind «Person des Jahres»

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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114Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 19:39
    Highlight "Die Frauen wurden aufgefordert, knappe schwarze Kleidung, schwarze Unterwäsche ..."
    Also von Anfang an war klar, dass eine Kleidungsvorschrift für etwas besteht - Unterwäsche - was bei einem normalen Aushilfs-Job an einem Dinner überhaupt nie gesehen/gezeigt werden sollte, also irrelevant wäre, wäre es denn so ein ganz normaler Job?
    Und da lässt man sich dann darauf ein und ist nachher verwundert?
    Rechtfertigt das ganze nicht, klar. Aber müsste nicht alleine schon eine solche Regel dazu führen dass man den Job nicht annimmt? Wieso läuft man dann "ins offene Messer"?
    20 4 Melden
  • HansHoni 25.01.2018 13:06
    Highlight Ich finde diese Diskussion extrem interessant. Meine erste Reaktion: Was ist denn das für eine Sauerei! Die zweite, nach einigem Nachdenken: Die Rahmenbedingungen waren klar, es sind alles Erwachsene.
    Die Frage, die sich daraus für mich ergibt: Sprechen wir von Moral oder von sexuellen Übergriffen? Was unterscheidet eine solche Party von einer "Nur-Frauen-Party" mit männlichen Strippern (die da z.T. ebenfalls begrabscht werden).
    Die Moraldiskussion finde ich sehr gefährlich. Wer sagt, was moralisch verantwortbar ist und was nicht? Der Schwule (Lesbe, Hetero...) im Darkroom oder der Papst?
    44 9 Melden
    • who cares? 25.01.2018 20:49
      Highlight Hostess = Stripper?
      11 7 Melden
  • JoeyOnewood 25.01.2018 10:43
    Highlight Was ich mich in der letzten Zeit Frage bei den Kommentaren zu dieser Art von Artikeln.

    Scheinbar ist ja niemand Sexist und ich möchte auch niemandem Sexismus unterstellen, aber woher kommen die ganzen "Grabscher-Anwälte" und was ist deren Antrieb? Kaum ist so ein Artikel online, lese ich hier 50 Kommentare, die das geschriebene anzweifeln und angreifen. Wieso? Ist der eine Minister der Onkel von jemandem, oder fühlt sich hier jemand als Mann an sich angegriffen?

    Da kommen einige mit der Nichteinhaltung von Verschwiegenheitserklärungen statt irgendeine Art von Moral Wertung abzugeben...
    55 35 Melden
  • Statler 25.01.2018 10:26
    Highlight Überrascht das wirklich irgend jemanden?
    War mal 'ne Zeitlang Nachtportier in einem eher teuren Hotel mit vielen Business-Kunden. Was ich da erlebt habe, würde Bücher füllen.

    Mir gehen diese Empörungs-Stories auf den Sack. Denn keine davon hat bisher auch nur ansatzweise etwas ans Licht gebracht, das nicht vorher schon bekannt gewesen wäre. Man soll Dinge benennen, ganz klar. Aber diese Empörung, die auf solche Sachen folgt, ist bei einem Grossteil der Leute schlicht gekünstelt und verlogen und soll einfach nur kaschieren, dass man bislang tatenlos zugesehen hat.
    60 15 Melden
  • Bruno S. 88 25.01.2018 10:08
    Highlight Manche Kommentare hier und das Verhältnis von Herzen und Blitze gleichen immer mehr dem Niveau auf 20min und Blick. Sehr bedauerliche Entwicklung auf Watson.
    49 46 Melden
  • Tomjumper 25.01.2018 08:41
    Highlight Die ganze Aufregung ist total Übertrieben. Jeder Fussballclub, Turnverein auf reisen wird mit zuviel Alkohol unangenehm, Männer wie Frauen. Die Hostessen wurden wenigstens gewarnt, das meiste Servicepersonal kennt solche Geschichten. Wie die Menschen seien sollten und wie sie sind, ist leider nicht das Selbe. Alkohol bringt leider in vielen, ob Bauarbeiter oder Banker, die Schattenseiten hervor.
    46 20 Melden
  • Ohniznachtisbett 25.01.2018 08:30
    Highlight Wo liegt das Problem. Niemand wurde gezwungen dort zu arbeiten. Die Agentur hat am Anfang klar gesagt, was Sache ist. Da muss man sich nicht wundern. Und wie auch in einem Nebensatz geschrieben, machen einige den Job offenbar gerne. Und dass die Agentur sagt ihr dürft trinken und ihr dürft euch einen Aussuchen, heisst nicht, dass dies irgendwer muss und auch nicht sonst nichts. Es ist nur kein Alk-Verbot, wie vielleicht bei anderen Veranstaltungen. Solange niemand zu etwas gezwungen wird, alle freiwillig da sind ist das OK.
    37 24 Melden
  • dath bane 25.01.2018 08:25
    Highlight Ich finde das ein riesen Witz eine "mens-only" Spendengala zu veranstalten und dann Hostessen einladen zu müssen. Das ist doch schon im Kern sexistisch.
    54 31 Melden
  • alterecht? 25.01.2018 08:05
    Highlight Ach das haben wir aber nicht gewusst... ist das deren ernst???
    30 16 Melden
    • JoeyOnewood 25.01.2018 10:33
      Highlight du schnallst es nicht: geht doch nicht darum, dass wir das alle wissen, sondern um den reichen und mächtgen wieder einmal zu zeigen, dass sie nicht so sicher in ihrer paralell-welt sind, wie sie glauben.
      28 21 Melden
  • JoeyOnewood 25.01.2018 07:44
    Highlight Was viele hier, glaube ich, nicht schnallen:

    1. Eine Gesellschaft sollte immer wissen, wie etwas ist UND wie etwas sein sollte: Das Argument, dass die Hostessen wussten, auf was sie sich einlassen, tut eigentlich nichts zur Sache.

    2. Im Artikel geht es doch darum, den mächtigen Bossen dieser Welt mal so richtig ans Bein zu pissen und zu zeigen: du bist nirgends sicher vor der öffentlichkeit. Auch Bosse haben zwar ein recht auf Privatsphäre, nicht jedoch wenn sie an einem Spendenball Hostessen begerapschen, die z.T 50 Jahre jünger sind.
    137 34 Melden
    • E. Edward Grey 25.01.2018 10:09
      Highlight Geld hat noch nie das Gute im Menschen hervorgebracht, nur Geiz und Gier.

      An diesem Abend ging es um Spenden-Geld.
      11 16 Melden
    • JoeyOnewood 25.01.2018 10:38
      Highlight Verstehe den Kommentar nicht ganz - heisst dass, sie sind eben nicht geizig und gierig?

      Ich glaube nicht, dass es bei diesen Galas so wirklich ums Spenden geht. Es geht um Selbstdarstellung und darum unter seinesgleichen zu feiern.
      24 2 Melden
    • E. Edward Grey 25.01.2018 13:01
      Highlight Sehe ich ebenso. Auch wenn es Spenden sind, es dreht sich immer noch um Geld - und die Macht und Privilegien welche es einem gibt ohne dabei ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft zu sein.
      8 2 Melden
  • Dewar 25.01.2018 07:32
    Highlight Wirklich schockierend sind einige Kommentare. Was sind denn das für Argumente? Nur weil die Frauen für den Avend bezahlt wurden, ist das kein Freipass, alles Mögliche mit ihnen anzustellen. Und erst recht nicht kann man sie danach in die Täterecke drängen, weil sie beschämende, teils gar strafbare Handlungen enthüllten. Und dass man von so einem Anlass vielleicht nichts Anderes erwartet, legitimiert die Handlungen nicht - im Gegenteil, es zeigt, wie gravierend das Problem ist, wenn solches Verhalten gesellschaflich toleriert und sogar als normal empfunden wird.
    155 32 Melden
    • Aaaaaarrghh 25.01.2018 08:07
      Highlight Zeigt halt, welches Frauenbild gewisse Leute hier haben. Erschreckend.
      47 16 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 25.01.2018 07:04
    Highlight Die Kommentare, der mehrheitlich männlichen Lesere wieder. Es geht doch nicht darum, dass es überraschend kommt. Das man angenommen hat, dass es so läuft, weisen die undercover Journalisten hin, sie hätten sich kaum eingeschläusst, wenn es keine Vermutung gab.
    Es geht darum dies ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Ähnlich wie der Skandal in Hollywood. Nur so ändert sich die Gesellschaft vielleicht. Das der Buddhismus nicht die HappyFreudeEierkuchen Religion ist, ist auch vielen klar, die allgemeine Wahrnehmung ändert sich aber auch nur durch Berichte aus Burma.
    94 22 Melden
  • rodolofo 25.01.2018 07:02
    Highlight Das Patriarchat, wie es leibt und klebt und wie es laut vielen "Liberalen", die sich hier auf Watson immer wieder sehr zahlreich zu Wort melden, bei uns in den hoch entwickelten, modernen Gesellschaften längst überwunden sei...
    Ist es nicht!
    Und darum braucht es weiterhin eine starke feministische Bewegung und mutige JournalistInnen, wie die Frau hier, die sich "in die Höhle des Löwen" begab!
    Das erinnert mich an Wallraff's "Ganz unten"-Reportagen aus der Fabrik, oder aus dem Mac Donalds.
    Nur müsste diese Reportage "Ganz oben" heissen, auch wenn es da zuging, wie in einem Saustall...
    83 29 Melden
    • Boadicea 25.01.2018 09:13
      Highlight rodolofo, hab ich dir schon mal gesagt, dass ich deine Kommentare schon seit Jahren liebe? Kann man sich mit dir irgendwo kurzschliessen? Vielleicht auf FB? Ich weiss allerdings nicht, wie man via Watson eine Kontaktaufnahme gestalten könnte.
      12 12 Melden
    • rodolofo 25.01.2018 10:07
      Highlight @ Boadicea
      Das freut mich sehr!
      Ja so eine Möglichkeit müsste es doch geben!
      Watson hat ja unsere persönlichen Daten und könnte -bei gegenseitigem Einverständnis- auch ein Tauschen zwischen den KommentarschreiberInnen ermöglichen, ohne dass gleichzeitig der ganze Wutbürger-Mob diese Daten ebenfalls mitbekommt...
      Auf Facebook bin ich nicht.
      Wie ein solches "Kurzschliessen" also gehen könnte, weiss ich jetzt auch nicht.
      Vielleicht finden wir eine Lösung dafür, oder jemand von Watson kann uns weiterhelfen?
      16 8 Melden
    • Darth Unicorn 25.01.2018 14:30
      Highlight @rodolfo, beide eure Mails bei einem Autoren hinterlassen, der verbindet euch dann :)
      3 0 Melden
    • Martin Lüscher 25.01.2018 14:41
      Highlight @Boadicea, @rodolofo: Schickt mir einfach je ein Mail, wir verknüpfen euch dann. Ok? martin.luescher@watson.ch
      13 0 Melden
    • Platonismo 25.01.2018 17:32
      Highlight sweet, watson bonding 😊
      9 0 Melden
  • cada momento 25.01.2018 05:25
    Highlight Tolle Organisatoren. Nächstes Jahr sollte man einfach viel mehr Hostessen in schwarzer Unterwäsche und Heels einstellen. Charity Dinner nur für Männer tönt eigentlich sehr solid... jesses nei
    20 23 Melden
  • piranha 25.01.2018 00:36
    Highlight Ich hoffe, die Damen Journalistinnen werden schön verklagt, weil sie die Verschwiegenheitserklärung nicht eingehalten haben.
    Inakzeptables Verhalten hin oder her - wer einen Vertrag unterzeichnet, hält ihn ein.
    63 192 Melden
    • Amboss 25.01.2018 07:00
      Highlight Die Anklage soll nur kommen, das wird ein Spass.

      Erstens ist diese Verschwiegenheitserklärung juristisch gesehen wohl das Papier nicht Wert, auf dem sie gedruckt ist.
      Zweitens, wenn sie verklagt werden wird wohl alles bis in die kleinsten Details juristisch aufgerollt. Das haben sicher einige keine Freude daran.
      Drittens, die Strafe im Fall einer Verurteilung wäre wohl sehr gering
      85 9 Melden
    • JoeyOnewood 25.01.2018 07:33
      Highlight du hast erfasst, was die moralische Quintessenz dieser Geschichte ist - *ironieoff. es ist erlaub, neben der Corporate Contract Welt auch eine Vorstellung davon zu haben, wie etwas sein oder eben nicht sein sollte, imfall. Zudem nehme ich a) an, dass die Journalisitinnen das abgeklärt haben. und es steht ja sogar drin, es blieb keine Zeit den Vertrag durchzulesen (!).
      47 6 Melden
    • Aaaaaarrghh 25.01.2018 08:15
      Highlight Haha ernsthaft? Schon mal was von widerrechtlichen Vertragsinhalten gehört? Nicht jeder Vertrag ist gültig.

      Nach dieser Logik könnte man jeden, der sich nicht an einen rechtswidrigen Knebelvertrag hält noch verklagen. Schönes Rechtsverständnis hast du.
      31 4 Melden
    • Menel 25.01.2018 12:54
      Highlight Ihnen ist schon klar, dass nur weil etwas im Vertrag steht es noch lange nicht heisst, dass der Vertrag gültig ist. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn, wie hier, grob gegen Persönlichkeitsrechte und/oder Gesetze verstossen wird.
      16 2 Melden
  • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 00:24
    Highlight LOL. Ja das kann auch nur Realitätsferne erstaunen.
    Was denkt ihr eigentlich, läuft in Davos so in den Hotelzimmern, Ballsälen usw. nachdem die Manager und Politiker ihre #Metoo-Solidaritätsrede gehalten haben?
    Nicht nur das Gastgewerbe hat Hochkonjunktur in Davos während dem WEF...
    126 24 Melden
    • Menel 25.01.2018 07:17
      Highlight Und darum ist es ok?
      66 33 Melden
    • Against all odds 25.01.2018 09:11
      Highlight Ist es selbstverständlich nicht. Und diejenigen die Schreiben, dass sich das bei den Oberen halt so abspielt sollen sich nach Feierabend mal in den Bären oder Ochsen an den Stammtisch setzen und schauen wie sich der Chef von der Spengler- oder Versicherungsbude nach ein paar Bier verhält.
      23 7 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 19:20
      Highlight @Menel: Habe ich das gesagt? Nichts dergleichen oder? Wieso also diese dumme als Frage getarnte Unterstellung?
      4 5 Melden
  • seventhinkingsteps 25.01.2018 00:24
    Highlight "which shows what a rotten, sexist culture is still alive and kicking in parts of the business community."

    Das Problem ist nicht der Sexismus in der Business Community, sondern die Business Community selber.
    66 10 Melden
  • Zwerg Zwack 25.01.2018 00:17
    Highlight Verschwiegenheitserklärung unterschreiben und dann einen Artikel darüber verfassen? 🤔
    32 88 Melden
    • JoeyOnewood 25.01.2018 07:38
      Highlight Verschwieigenheitserkläringen sind meisstens nicht so wasserdicht, wie man denkt, Es besteht keine absolute Vertragsfreiheit. Ich denke, da hat sich die Financial Times schon beraten lassen oder zahlt die Penalty-Fee gerne.
      39 5 Melden
    • bokl 25.01.2018 07:50
      Highlight Nennt sich invegistative Berichterstattung. Eine Verschwiegenheitserklärung rechtfertigt keine Gesetztesübertretungen.
      24 5 Melden
    • Aaaaaarrghh 25.01.2018 08:17
      Highlight Genau, gleich die Gerichte noch abschaffen. Die meisten Verträge werden ja auch freiwillig unterschrieben. Vertragsrecht, wieso? Das kann ja weg.
      15 7 Melden
    • Qui-Gon 25.01.2018 10:21
      Highlight Vertrag mit sittenwidrigem Inhalt ist nichtig, zumindest in der Schweiz (Art. 20 OR). Und in GB wird es eine ähnliche Praxis geben.
      16 2 Melden
  • rocketman 24.01.2018 23:35
    Highlight ...Freiwillig
    ...Unterschrieben
    ...Wenn's dir nicht gefällt, geh nach Hause -.-

    Es gibt schlimmere Sachen auf der Welt.

    Punkt.
    69 129 Melden
    • HeavyB 25.01.2018 14:17
      Highlight klar gibt es schlimmere sachen auf der welt. deine einstellung zum beispiel.
      18 7 Melden
  • Pana 24.01.2018 23:16
    Highlight Klingt nach nem normalen Abend bei Hooters.
    195 13 Melden
  • mrmikech 24.01.2018 23:06
    Highlight "Die Frauen wurden aufgefordert, knappe schwarze Kleidung, schwarze Unterwäsche und High Heels zu tragen.

    Die Agentur warnte die Frauen, dass einige Gäste durchaus nervig werden könnten oder versuchen könnten, die Hostessen abzufüllen."

    Ich glaube die hostessen wussten genau wo die arbeiten würden, oder? Sind richtig gut vorgewarnt. Hätten auch nein zu den job sagen können.
    268 80 Melden
    • Duweisches 25.01.2018 00:19
      Highlight Zwischen "ziemlich nervig" und intensiver Grabscherei besteht dann doch ein Unterschied.
      82 24 Melden
    • trio 25.01.2018 06:41
      Highlight Also sind die Hostessen am Benehmen der Männer schuld?
      96 43 Melden
    • walsi 25.01.2018 06:59
      Highlight @trii: Wenn ich mein Fahrrad am Bahnhof nicht abschliesse und es gestohlen wird bin ich in den Augen der meisten Leute selber Schuld. Det eintig Schuldige ist der Dieb.
      47 15 Melden
    • Hoppla! 25.01.2018 07:06
      Highlight @ trio

      Das sagt ja niemand. Aber das gehört nun mal zum Job.

      Wenn sich die "Ausdruckstänzerin" beschwert, dass ihr an der Stange Dollarschein irgendwo reingesteckt werden, ist das irgendwie auch etwas fragwürdig.
      26 35 Melden
    • rodolofo 25.01.2018 07:17
      Highlight Nein zu dem Job kannst Du nur sagen, wenn Du auch einen anderen Job kriegst!
      (Im Paket-Zentrum Pakete sortieren , oder WC putzen gilt nicht.)
      Aber wer verteilt denn diese Jobs?
      Die "Arbeit-Geber", die Geld haben, die "Kunden".
      Und im Kapitalismus ist der Kunde ja bekanntlich König (auch wenn er in der Theorie des Nachhaltigen Wirtschaftens Partner sein sollte).
      Wozu wollen gewisse lüsterne Perverslinge möglichst viel Geld zusammenraffen?
      Eine Motivation zum Kariere machen...
      Der Vollständigkeit halber muss ich erwähnen, dass es auch noch andere, ehrenwertere Motivationen gibt dafür.
      21 24 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 19:29
      Highlight Ah der Frau rodolofo ist Pakete sortieren oder WC putzen als Arbeit nicht gut genug?
      Also wenn du dir dafür (Logistiker/in und Reinigungsfachkraft, zwei weit verbreitete Jobs) zu schade bist gehst du dann doch noch lieber an solchen "Dinner" jobben? Naja...
      4 5 Melden
  • Juliet Bravo 24.01.2018 22:55
    Highlight Wie siehts wohl gerade in Davos aus?
    Gibt sicher Hostessen, die was zu berichten hätten.
    213 5 Melden
  • Biggie Smalls 24.01.2018 22:54
    Highlight und absolut nieeeeemaaand soll etwas davon gewusst haben, ganz gu schweigen von den geldgebern..
    jetzt wo die medien darüber schreiben, müssen sie sich natürlich alle davon distanzieren
    222 2 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 00:27
      Highlight Von Jimmy Saviles Vorlieben will auch niemand gewusst haben. Waren alle voll entsetzt. So zum Thema London und High Society.
      33 1 Melden
    • _kokolorix 25.01.2018 07:04
      Highlight Diesen Bericht las ich schon vor Monaten in der Woz. Aber so eine linke Zeitung lesen die 'Empörten' nicht. Der eigentliche Skandal ist nicht das Verhalten der reichen Säcke an sich, dass diese sich arrogant und Frauen gegenüber unangemessen benehmen ist hinlänglich bekannt. Richtig störend finde ich, dass es eine Firma gibt, welche das alles haarklein organisiert, bis zum Begrabschen und eindeutigen Aufforderungen ist ja alles geplant.
      Mich wundert nur, dass die Journalistinnen bisher nicht verklagt und verurteilt wurden, die Agentur hingegen wird garantiert nicht belangt...
      27 4 Melden
  • MacB 24.01.2018 22:45
    Highlight Hostess zu sein und sich im Schein von Millionären zu suhlen, ist ein Job wie andere auch. Es ist freiwillig.
    594 223 Melden
    • FrancoL 24.01.2018 23:19
      Highlight Ich denke es gibt auch bei diesem Job Grenzen, Grenzen die es bei jedem Job gibt. Darum sollte es bei dieser Diskussion gehen.
      64 12 Melden
    • Enzasa 24.01.2018 23:31
      Highlight Es kommt auf die Definition an.
      Auch für Prostitution gibt es Gesetze.
      32 5 Melden
    • seventhinkingsteps 25.01.2018 00:22
      Highlight Genau. Und die Alternative ist in manchen Fällen kein Job. Zum Glück ist Bezahlen auch freiwillig. Oh wait.
      33 5 Melden
    • saugoof 25.01.2018 02:06
      Highlight Nicht jede(r) hat den Luxus, einen Job abzulehnen.
      66 12 Melden
    • Lonzia 25.01.2018 06:15
      Highlight Ja stimmt. Verstehe dein Argument aber nicht. Weil sie freiwillig da waren, war es ok, die Frauen zu begrapschen? Hä?
      79 8 Melden
    • Boadicea 25.01.2018 09:11
      Highlight Das ist Blödsinn!
      Als Minderjährige arbeitete ich ein paar Wochen im 5-Sterne-Hotel in Züri. Schnupperzeit. Von Reception über Küche bis Zimmerservice war für einen ersten Einblick ins Hotelfach alles dabei.

      Obwohl ich keine 18 war, wurde ich betatscht, mit ekligen Sprüchen genervt oder von Nackten angemacht. Einer fragte gar meinen Chef, ob er mich kaufen kann. Je reicher sie waren, desto schlimmer.

      Hätte ich vorher gewusst, was da abgeht, hätte ich das nie gemacht. Als ich schon drin war, hatte ich mangels Erfahrung keine Ahnung, ob ich vor Ablauf der Vertragsfrist wieder raus kann.
      31 3 Melden
    • Pond 25.01.2018 09:32
      Highlight Sorry, aber Hostessen sind keine Prostituierten. Verwechselt ihr das nicht mit Begleitdamen, Escortservice etc? Auch an Messen arbeiten Hostessen an den Ständen. Ich habe in meiner Studienzeit auch solche Jobs gemacht und das hat mit Prostitution absolut gar nichts zu tun. An Grossanlässen brauchen sie oft Personal, welches die Gäste betreut, Häppchen verteilt, Mäntel abnimmt etc. Wie kommt ihr darauf, dass diese Frauen (und Männer) sexuelle Dienstleistungen anbieten?
      40 6 Melden
    • gas_wookie 25.01.2018 11:01
      Highlight Sehe ich auch so. Es ist wie sich in der Fremdenlegion einzuschreiben. Man wird auf die Risiken und Gefahren aufmerksam gemacht aber untschreibt dann doch wegen der fürstlichen Entlöhnung. Klar die Männer sind elende Schweine aber die Damen wollten Geld und bekamen es bzw. sie hätten die Lokalität auch verlassen können.
      9 11 Melden
    • MacB 25.01.2018 12:33
      Highlight Boadicea und Pond: in der Hotellerie ein no-go. Wenn da jemand die Bedienung betatscht, sorry das ist ein Schwein.
      Hier gehts aber um 130 Hostessen, die den 360 Herren kaum Häppchen angeboten haben. Die Agentur hat sogar von den notgeilen Säcken gewarnt.
      Und ja saugoof, auf solche Jobs kann jeder verzichten. Dann lieber Klos putzen oder im dönerladen aushelfen. Da gibts aber nicht so schnelles geld.
      8 10 Melden
    • Baccara 25.01.2018 13:06
      Highlight ah und warum brauchen sie denn an einem Men's only Event überhaupt FRAUEN?

      Wart mal, da war doch was..lass mich nachdenken..
      8 2 Melden
    • Braintaxer 25.01.2018 17:38
      Highlight Jobs sind dann freiwillig, wenn man genügend finanzielle Mittel hat, um auch auf solche verzichten zu können. Das ist eben nicht überall und bei allen der Fall..
      4 1 Melden
  • bokl 24.01.2018 22:40
    Highlight Reiche, alte Säcke machen ein Spenden-/Saufgelage ohne Parterinnen. Das Personal ist ausschließlich jung und weiblich. Und dann sind (tun) alle überrascht, wenn Hände zu Hintern finden.

    Meine Güte, so naiv kann man gar nicht sein.
    1102 97 Melden
    • FrancoL 24.01.2018 23:23
      Highlight Das hat wenig mit alt und Säcke zu tun! Man braucht auch nur an einem Polterabend das gleiche Angebot an jungen Damen anzubieten und es endet nicht viel anders.
      48 7 Melden
    • Enzasa 24.01.2018 23:28
      Highlight ? ? ?
      Wieso naiv?
      Dann dürfen also reiche alte Säcke sich von ungehörlich bis sexuell übergreifend oder noch mehr benehmen ohne jegliche Konsequenzen? Naiv? Nein, ich dachte wir hätten solche Events im letzten Jahrhundert gelassen.
      51 20 Melden
    • seventhinkingsteps 25.01.2018 00:21
      Highlight Aber schockiert. Und zwar zu recht. Nur weils nicht unerwartet ist, heisst nicht, dass man sich dran gewöhnen sollte, was ist das denn für eine Einstellung?
      59 9 Melden
    • Duweisches 25.01.2018 00:22
      Highlight Entweder naiv, und es wurde wirklich nicht erwartet, oder unglaublich sexistisch und zutiefst erniedrigend für die Hostessen.
      Nur weil man reich ist und gut bezahlt, kann man sich noch lange nicht alles erlauben, auch nicht wenn man sich mit Knebelvertrag absichert.
      48 3 Melden
    • ThomasHiller 25.01.2018 00:39
      Highlight Und ich wüsste ganz ehrlich mal gerne, wie viele Frauen dort es auch genau darauf anlegen.
      20 52 Melden
    • Randy Orton 25.01.2018 01:13
      Highlight Überrascht tut doch niemand, ich würde es eher als entsetzt und angewidert sein bezeichnen.
      37 1 Melden
    • öpfeli 25.01.2018 06:46
      Highlight Sie tun überrascht. Hat mit Naiv wenig zu tun.
      2 7 Melden
    • bokl 25.01.2018 07:03
      Highlight Die Vorkommnisse sind absolut inakzeptabel und gehören sanktioniert.

      Aber der Gedanke "Wir sind im 2017, da wird bei Mens Only mit nur weiblichen Hostessen nix passieren", ist unglaublich naiv oder verlogen.

      In 2017 ist so ein Anlass nicht mehr zeitgemäss. Auch reiche Schachteln wollen spenden und mänchliche Hostessen einen Job im Service.
      26 6 Melden
    • rodolofo 25.01.2018 07:09
      Highlight Es geht hier auch nicht darum, dass wir überrascht sind!
      Wir sind einfach nur angewidert!
      Und es ist wichtig solche FUCKING FAKTEN an die Öffentlichkeit zu bringen, damit die Leute auch sehen, was von solchen "feinen Geschäftsherren" der "Ehrenwerten Gesellschaft" und ihren politischen Ratschlägen zu halten ist!
      Ihr "Trickle Down-Effekt" (laut der Neoliberalen Ideologie soll der Reichtum der Oberen Zehntausend auch den unteren Milliarden zugute Kommen) ist eigentlich ein "Pinkel Down-Effekt", auch "Golden Shower" genannt.
      Davon bin ich echt angepisst!
      Überrascht nicht, eher deprimiert.
      38 7 Melden
    • rodolofo 25.01.2018 07:24
      Highlight Die Edel-Prostitution ist nur die Spitze eines Eisbergs.
      Trotzdem habe ich nie begriffen, was Männer davon haben, kalte Fische in sexy Kleidern zu begrabschen.
      Diese Frauen behalten nämlich auch im tiefsten Sumpf solcher Macho-Spelunken einen Rest von Würde und Selbstachtung, indem sie sich ins Innerste ihrer Seelen zurückziehen.
      Sie sind da und tanzen wie Tanzbären.
      Zugleich sind sie total abwesend und ihr Blick ist leer.
      Eine Frau, die nicht will, zeigt das auch!
      Und wer das nicht sieht, oder nicht sehen will, ist zu bemitleiden als armseliger Klotz...
      Diese "Reichen" tun mir leid!
      30 6 Melden
    • Boadicea 25.01.2018 09:16
      Highlight Das ist doch gerade das Problem. Es ist so normal, dass Vertreter der alten Moral diejenigen als dumm beschimpfen müssen, die mehr Anstand und Fairness wollen.
      10 4 Melden
    • JoeyOnewood 25.01.2018 10:45
      Highlight danke Rodolfo - der Zweck dieses Artikel scheint sich den meisten nicht zu erschliessen...
      9 2 Melden
    • FrancoL 25.01.2018 11:49
      Highlight @Enzasa: Wieso nur alte Säcke? Frag einmal in der Gesellschaft nach ob es nur alte Säcke sind? Ich kenne mindestens ein Dutzend Gruppierungen die genau das gleich tun und da hat es wenig bis gar keine alten Säcke!
      Das ist das Problem, man versucht es an einer Gruppe festzunageln und merkt nicht dass es ein gesellschaftliches Problem ist OHNE Altersgrenzen, ausser man erachte Männer zwischen 25 und 40 auch als alte Säcke.
      5 1 Melden
    • FrancoL 25.01.2018 11:59
      Highlight @rodolfo: Was Du begreifen musst ist, dass es diesen Männern ob alt oder jung keine Rolle spiel, ob die Frau da etwas empfindet oder nicht, es geht um ihr ureigenes Wohlbefinden, dass auch mit einem kalten Gegenüber befriedigt wird. Es ist eine Empfindungssache, die nicht nur auf diesem Gebiet der Befriedigung überhand nimmt, man trifft sie auch auf anderen Ebenen, zB in der Wirtschaft wo einer seinen Gewinn einstreichen kann im Wissen dass er andere ins Verderben stürzt. Die Sexualität ist EIN TEIL und nicht der einzige der eine neue moralische Basis braucht.
      6 1 Melden
    • rodolofo 25.01.2018 17:05
      Highlight @ FrancoL
      Es hat wohl mit dem Ausleben von Macht zu tun.
      Diese Männer hassen Frauen, weil es ihnen auch mit viel Geld und Äusserlichkeiten nicht gelingt, Liebe zu wecken und zu bekommen.
      Darum wollen sie diese Hostessen stellvertretend für alle Frauen demütigen!
      Gleichzeitig muss es sie wurmen, dass sie für dieses zweifelhafte Vergnügen sehr viel Geld hinblättern müssen.
      Für mich ist also überhaupt nicht klar, wer bei diesem inszenierten Theater letztlich triumphiert.
      Eigentlich verlieren alle Beteiligten, weil sie etwas versuchen, was gar nicht gehen kann, weil es erzwungen wird...
      5 1 Melden
    • FrancoL 25.01.2018 18:15
      Highlight @rodolfo; Ich weiss ja nicht wie alt Du bist, aber es geht diesen Menschen mit viel Geld nicht darum Frauen zu demütigen, nicht in dem Sinn wie Du es beschrieben hast. Es geht ihnen um das Besitzen der Person und glaub mir es ist ihnen gleich ob diese Person daran Freude hat oder nicht. Ich habe Dutzende von diesen Typen im Geschäftsleben kennen gelernt, die meisten wollen besitzen, ob mit oder ohne Einwilligung der Person. Gilt übrigens für Frauen in gehobeneren Stellungen und auch für reiche Homosexuelle. Wer triumphiert? Die die bezahlen, denn sie erreichen ihr Ziel und DAS genügt ihnen.
      1 1 Melden
    • FrancoL 25.01.2018 18:19
      Highlight @rodolfo: Und noch eine kleine Anmerkung. Aus einigen dieser Besitzansprüche ergibt sich dann auch mal eine Umkehrung. Die Dame "besitzt" denn Mann und weist Du was? Ihr ist es auch pip egal, wenn der Mann nur zB durch sexuelle Attraktion an sie gebunden ist und das Herz nichts zur Sache tut.
      So ist nun mal ein Teil der Gesellschaft und leider erkenne ich kaum einen Unterschied zwischen dem Mann der besitzen will und der Frau die sich das zu nutze macht und gehörig abrahmt.
      1 2 Melden
  • ErklärBart 24.01.2018 22:39
    Highlight Was will und diese Dame sagen? Dass besoffene Männer Blödsinn machen und hemmungslos werden?

    Wenn 130 junge, knackige, durchtrainierte und gutaussehende Männer die "Aufgabe" hätten 360 Frauen abzufüllen... wäre genau gleich rausgekommen. Aber ob dann auch so kritisch berichtet worden wäre?

    Alkohol ist natürlich keine Entschuldigung. Aber Hand hoch wer besoffen noch nie Blödsinn gemacht hat. Im Idealfall nur Baustellenmaterial mit nach Hause genommen. Im Worst Case ein Date (egal ob Mann oder Frau) und am nächsten Tag wacht man neben einer wildfremden Person auf.
    194 79 Melden
    • welefant 24.01.2018 22:53
      Highlight zusammen mit 360 reichen frauen feiern? why not 😏😉
      114 24 Melden
    • ErklärBart 24.01.2018 23:24
      Highlight Das könnte sich auch die eine oder andere Hostesse gedacht haben... 360 (besoffene) reiche Säcke? Bin dabei.
      35 16 Melden
    • Judge Dredd 25.01.2018 05:16
      Highlight @welefant, genau das dürfte sich ein Teil der Hostessen auch gesagt haben.
      22 11 Melden
    • Monsieur Cringeadism 25.01.2018 06:24
      Highlight Gibt sicherlich eine Marktlücke für das @welefant
      6 6 Melden
    • öpfeli 25.01.2018 06:45
      Highlight Oft bei solchen Vorkommnissen drehen die Männer die Situation gerne um.. was wäre wenn Frauen...
      Einerseits verstehe ich das, auch ich denke dass die Reaktionen anderst ausfallen würden.
      Aber legitimiert dies das Verhalten dieser Männer?

      In vielen Köpfen ist die Frau stets noch das schwächere Geschlecht und somit verwundbarer. Vielleicht ein Grund für verschiedene Reaktionen.
      39 7 Melden
    • _kokolorix 25.01.2018 07:05
      Highlight Bloss wird man such schwertun 360 reiche Frauen zu finden, die an einem Saufgelage mitmachen wollen...
      15 11 Melden
    • ErklärBart 25.01.2018 07:46
      Highlight Liebes/r Öpfeli: ich sage ja, Alkohol sei keine Entschuldigung. Wäre es auch im umgekehrten Fall nicht und würde dann auch das Verhalten der Frauen nicht legitimieren.
      8 8 Melden
    • ErklärBart 25.01.2018 07:49
      Highlight Wirklich kokolorix? Schon mal einen Frauen-Polterabend erlebt? Nicht ganz 360 Frauen, aber das Verhalten ist dann... naja, mindestens so wie das dieser "Herren".
      15 1 Melden
    • öpfeli 25.01.2018 08:13
      Highlight ErklärtBart, Ich weiss, dass mit dem Alkohol habe ich verstanden.
      Ich nehme dieses "Situation umkehren" auch privat wahr. Aber dann oft als abtun / herunter spielen einer Sache. Daher nahm ich Bezug darauf.
      4 1 Melden
    • ErklärBart 25.01.2018 14:58
      Highlight Öpfeli: Natürlich, die Leute wollen möglichst rasch vom Thema ablenken und greifen direkt an. Der Weg des geringsten Widerstands.

      Ich fühlte mich jetzt nicht angesprochen durch diesen Beitrag. Aber ich finde man macht medial und politisch ein riesen Theater draus und vergisst oder blendet aus dass solche Dinge auch anders ablaufen können.
      0 0 Melden
  • elmono 24.01.2018 22:34
    Highlight An der Stelle von Hostessen hätte die Agentur besser gleich freischafende Liebesdienerinnen beschäftigt. Wären alle Beteiligten glücklich und zufrieden davon gekommen. Jetzt ist halt fertig mit Gentlemen Club. Amateure.
    158 16 Melden
    • paterpenn 24.01.2018 22:57
      Highlight "Amateure" haha :D
      68 3 Melden
    • Amboss 25.01.2018 06:50
      Highlight So eklig das jetzt tönt. Aber der Kick ist es ja wohl genau, dass es diese Frauen eben nicht freiwillig machen. Dass sie eigentlich nicht für sexuelle Dienstleistungen engagiert wurden. Dass es eben nicht im Einvernehmen passiert.
      15 6 Melden
    • elmono 25.01.2018 08:09
      Highlight @Amboss: Mag sein, aber für den Grossteil gehts doch darum fernab der Ehefrau mit seinen Kumpels zu saufen, zu fressen und der Vielweiberei zu fröhnen wie im alten Rom. Da hätten die Liebesdienerinnen besser ins Bild gepasst.
      4 1 Melden
  • FD4A 24.01.2018 22:30
    Highlight "Die Männer mit Alkohol bei Laune halten" - Vielleicht ist das Hauptproblem, dass eine enthemmende, betäubende Su stanz (Alkohol) die gängigste und legalste Droge ist, welche eindeutig solche sexuellen Übergriffe fördert. We're doing the wrong drugs, guys!
    75 21 Melden
    • äti 24.01.2018 23:17
      Highlight ... immerhin, Alk und Ladies erhöhen die Spendefreudigkeit. Also gute Taktik.
      24 4 Melden
  • FrancoL 24.01.2018 22:27
    Highlight "Mehrere Firmen, die den Event bisher unterstützt haben, zeigen sich in ersten Statements schockiert. Institutionen, die durch die Spendengala Geld bekommen haben, möchten das Geld zurückgeben"

    Das wollen die die da Geld bekommen haben nicht gewusst haben? Die wussten ganz genau wie das abläuft und man muss nicht nach London um Gleiches zu erfahren.

    Ich weiss aber nun nicht ob die Scheinheiligen schlimmer sind als die Grabscher. Die Scheinheiligen die über Jahre Spenden eingenommen haben scheinen mir noch ein Tick schlimmer.
    127 12 Melden
    • Goon 25.01.2018 06:47
      Highlight Der Unterschied ist dass jetzt die Öffentlichkeit weiss wer davon Geld bekommt.
      9 1 Melden
  • welefant 24.01.2018 22:26
    Highlight da kommt mir gleich der champagner wieder hoch!
    74 6 Melden
    • äti 24.01.2018 23:18
      Highlight ... der vom Silvester?
      6 1 Melden
  • Scaros_2 24.01.2018 22:12
    Highlight So leid es mir tut! Weder schockiert mich so was noch noch bin ich erstaunt oder so. Es ist etwas was absolut normal wirkt. Ja es ist schlimm und es muss sich bessern aber wer glaubte das so was nie passiert, der lebt in einer zu schönen Welt.
    701 44 Melden
    • Pond 24.01.2018 22:25
      Highlight Das glaubt niemand, aber es wird Zeit, dass es beendet wird. Die Gesellschaft muss hinschauen und den Finger drauf drücken
      77 48 Melden
    • Lonzia 24.01.2018 22:50
      Highlight Schon so... trotzdem dranbleiben. Da waren sicher auch einige Männer anwesend die nichts getan haben und denen das alles unangenehm war. Vielleicht gelingt es solche Personen zu sensibilisieren, so dass sie sich beim nächsten Mal zu Wort melden.
      52 12 Melden
    • paterpenn 24.01.2018 22:56
      Highlight Kann ich echt nur zustimmen.
      17 5 Melden
    • FrancoL 24.01.2018 23:20
      Highlight @Pond; oder ganz einfach; Die Frauen müssen auf solche Jobs verzichten, falls man diese Jobs überhaupt so betiteln kann.
      11 9 Melden
    • MacB 24.01.2018 23:24
      Highlight Prostitution ist das älteste Gewerbe, weil es stets freiwilliges Angebot und gute Nachfrage gibt. Sollen sie doch, wussten alle, worauf sie sich einlassen! Und eigentlich ist der Anlass ja nichts anderes als eine subtile Form der Prostitution.
      14 26 Melden
    • öpfeli 25.01.2018 08:04
      Highlight MacB
      Ja die Frauen haben sich frewillig gemeldet. Dennoch kein Grund dass sich Männer so benehmen!! Es gibt kein Grund, wirklich gar keinen, welches dieses Verhalten rechtfertigt oder gar erlaubt.
      Die Frauen könnten nackt dort stehen und man hätte sie nicht anzufassen.
      10 2 Melden
    • Pond 25.01.2018 09:10
      Highlight Klar, die Schuld liegt natürlich wieder bei den Frauen, die ja solche Jobs ausüben. Ganz nach dem Motto, wenn sich niemand belästigen lässt, kann man nicht belästigen. Ist das euer Ernst? Das waren keine Prostituierten und der Job wurde auch nicht in diese Richtung angepriesen. Das sind normale Frauen, wahrscheinlich Studentinnen, die auf solche Gelegenheitsjobs angwiesen sind. Ich habe in meiner Studienzeit auch oft an Anlässen gekellnert und die Gäste betreut. Als Krankenschwester, Flugbegleiterin und Sekretärin ist man ja auch selbst schuld, wenn man betatscht wird, gell?
      15 2 Melden
    • FrancoL 25.01.2018 11:52
      Highlight @Pond; Die Gesellschaft schaut hin und es ist eben einer gewissen Gesellschaft gleich was da abgeht, wie es ihr eben auch gleich ist was in der Wirtschaft abgeht! Es ist nicht das Problem der Moral genau auf dieses Problem bezogen, sondern ein generelles Problem der Moral. Und dieses muss man gesamthaft wegkriegen oder so belassen. Die Moral lässt sich nicht vierteilen!
      1 1 Melden

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