Gerechtigkeit siegt
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Lego sorgt für mehr Frauenpower im Kinderzimmer

02.03.17, 03:28 02.03.17, 03:53

Es ist ein kleiner Schritt für Lego und seine kleinen Spielfiguren, ein grosser in Sachen Gleichberechtigung in den Kinderzimmern: Der dänische Spielwarenkonzern bringt nach eigenen Angaben ein Set «Frauen der NASA» auf den Markt.

Die Lego-Pendants der berühmten Astronautinnen und Mitarbeiterinnen bei der US-Raumfahrtbehörde sollen bis 2018 in den Regalen sein, teilte Lego am Mittwoch in einem Blog mit. Die Idee geht auf einen Vorschlag der Journalistin Maia Weinstock vom Magazin «MIT News» an der US-Eliteuniversität Massachusetts Institute of Technology (MIT) zurück.

Weinstock schrieb in ihrem Konzept, dass Frauen eine «entscheidende Rolle» in der Geschichte der US-Raumfahrt gespielt hätten, ihre Leistungen jedoch weitgehend unbekannt seien oder unterschätzt worden seien. Lego erklärte nun, die Firma sei «wirklich begeistert» angesichts der Markteinführung von «Maias Set 'Frauen der NASA'».

Nach diesen 23 Bildern willst auch du die Legos wieder aus dem Keller holen

Vorbilder für die Figuren sind die Astronautin Sally Ride, die 1983 als erste US-Bürgerin ins All flog und Mae Jemison, erste afroamerikanische Astronautin sowie die Astronomin Nancy Grace Roman, auch «Mutter des Hubble»-Weltraumteleskops genannt; zudem komplettieren die Computerspezialistin und Apollo-Raumfahrtprogramm-Mitarbeiterin Margaret Hamilton und die Mathematikerin Katherine Johnson das Figurenset.

Die heute 98-jährige Johnson ist eine der Frauen, von dem der Oscar-nominierte Film «Hidden Figures», der derzeit in den Kinos läuft, handelt. Der Film von Theodore Melfi erzählt die Geschichte afroamerikanischer Wissenschaftler, deren Beitrag es der US-Weltraumbehörde NASA ermöglichte, erstmals Menschen ins All zu schicken. (cma/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Le_Tigre 02.03.2017 07:16
    Highlight Einfach nicht nötig
    2 10 Melden

«Arbeitgeber sollten sich um BDSM-Menschen reissen» – Ralph H.* über Sex ohne Genitalien

Ralph H. (30) – der eigentlich anders heisst – steht auf Fesselspiele. Er sitzt im Vorstand der «IG BDSM» – einem deutschschweizerischen Verein, der sich um die Interessen von Menschen kümmert, die auf harte Weise miteinander intim werden. Sie bieten Workshops und sogenannte Playpartys an. Ralph H. sagt, BDSM habe ihm Dinge über Intimität beigebracht, die ihm im Alltag helfen.

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