Gerechtigkeit siegt
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Ein Nachbar bezeichnete ihren Garten als «gnadenlos schwul» – ihre Reaktion ist unbezahlbar

20.06.15, 20:48 21.06.15, 12:09

Bild: Facebook

Julie Baker von Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hatte letzte Woche einen anonymen Brief mit folgendem Inhalt an der Tür:

«Lieber Anwohner,

Ihr Garten wird gnadenlos schwul!
Ich und weitere Nachbarn bitten Sie darum, ihn etwas zu mässigen. Das ist eine christliche Nachbarschaft und es wohnen Kinder hier. 
Wenn Sie den Garten so lassen, muss ich die Polizei rufen. Leute wie Sie müssen GOTT respektieren.

Ein besorgter Nachbar»

Das Problem? Baker hatte Gläser in allen Regenbogenfarben aufgehängt, welche die Wörter «Liebe» und «Ohana» (hawaiianisch für Familie) zeigten.

Bild: Facebook

Julie Bakers Reaktion? Sie startet eine Crowdfunding-Kampagne auf GoFundMe, mit den Worten: «Natürlich brauche ich mehr Regenbögen. Viel, viel mehr Regenbögen.»

Die wird sie sich leisten können. Das Ziel von 5000 Dollar wurde bei weitem überschritten, am Samstagabend kamen schon knapp 40'000 Dollar zusammen. 

Auf der GoFundMe-Seite schreibt Baker: «Ich habe vier Kinder, und ich werde dem Hass nicht nachgeben. Ich werde ihn mit Freude, Schönheit, Gelächter und Liebe bekämpfen.»

Da hat sich der homophobe Nachbar etwas eingebrockt. Seine Nachbarschaft dürfte bald um einiges bunter werden. 

(rey via HelloGiggles)



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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sandromedar 21.06.2015 14:49
    Highlight tolle reaktion aber ich wundere mich wie viel von 40'000 dollar wirklich in regenbögen und nicht sonstwo investiert werden...
    sie kann ja schlecht 40'000 gläser in ihrem garten aufstellen
    5 2 Melden
    • Karl33 21.06.2015 18:21
      Highlight sie kann die anderen gläser ihren nachbarn schenken.
      7 0 Melden
  • saaam 21.06.2015 08:33
    Highlight Jesses, wenn man farbenfrohe Deko als "gnadenlos schwul" einstufen muss, hat man wohl wirklich keine anderen Probleme mehr. Diese Verbortheit des Nachbarn ist fast schon erschreckend.
    60 3 Melden
  • Karl33 20.06.2015 21:28
    Highlight christliche fundis.
    jesus würde sich im grabe umdrehen.
    75 4 Melden
    • Grashüpfer 20.06.2015 23:56
      Highlight Er ist ja auch auferstanden, damit er sich eben nicht ständig im Grab umdrehen muss.
      84 3 Melden
    • Wastel 21.06.2015 11:21
      Highlight Wahrscheinlich hatte Jesus im Grabe eine Vision von der Entwicklung seiner Bewegung und dachte sich danach:
      "Screw you guys! I'm going home!"
      Und ist auferstanden und nach Hause gegangen.
      23 3 Melden
  • River 20.06.2015 21:23
    Highlight Denkt doch an die Kinder! 😆
    78 3 Melden
    • Nikita Schaffner 20.06.2015 22:13
      Highlight Doch nicht die armen Kinderrr!! 😆😂
      40 2 Melden
  • Señor Ding Dong 20.06.2015 21:12
    Highlight Zwar irgendwie so für sich ein kindischer Nahbarsstreit, die Signalwirkung dürfte aber da sein :-)
    41 2 Melden

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