Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Referenzzinssatz bleibt auf Rekordtiefe

Kein Druck auf Mieten wegen Hypozinsen

01.12.14, 08:55 01.12.14, 10:52

Die Mietzinsen in der Schweiz bleiben stabil. Der für Mietzinsanpassungen massgebliche hypothekarische Referenzzinssatz ist zwar leicht gesunken, gerundet verharrt der Wert aber auf dem rekordtiefen Niveau von 2,0 Prozent.

Dies teilte das Bundesamt für Wohnungswesen am Montag mit. Der Referenzzinssatz wird anhand des volumengewichteten Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen ermittelt. Dieser Durchschnittszinssatz ist am Stichtag Ende September im Vergleich zum Vorquartal von 1,95 auf 1,92 Prozent gesunken. Gerundet verharrt der Referenzzinssatz aber auf 2,0 Prozent. Das wird so bleiben, bis der Durchschnittszinssatz 1,88 Prozent unter- oder 2,12 Prozent überschreitet.

Weil sich der Referenzzinssatz nicht verändert hat, haben Mieter keinen Anspruch auf eine Mietzinssenkung. Eine Mietzinsreduktion verlangen können sie nur, wenn der Mietzins nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 2,0 Prozent basiert. Vermieter ihrerseits können bis zu einem bestimmten Grad die Teuerung sowie gestiegene Unterhaltskosten mit geforderten Senkungen verrechnen.

Der Referenzzinssatz wird vierteljährlich ermittelt. Die nächste Publikation ist am 2. März 2015 geplant. (whr/sda)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zürcher Stadtparlament will auch in Zukunft keine Nationalitäten in Polizeimeldungen

Die Nationalitäten von Tätern und Opfern soll die Zürcher Stadtpolizei in ihren Meldungen auch weiterhin nicht nennen. Diese Praxis hat das Stadtparlament am Mittwoch klar bestätigt. Ein SVP-Postulat für die Wiedereinführung der Nennungen fand keine Mehrheit.

Seit dem vergangenen November verzichtet die Stadt Zürich auf die Nennung von Nationalitäten in Polizeimeldungen. Auf Anfrage werden sie jedoch bekanntgegeben. Der damalige Sicherheitsvorstand Richard Wolff (AL) setzte damit ein 2015 vom Stadtparlament überwiesenes Postulat um.

Mit der Nennung der Nationalität werde suggeriert, dass sich die Tat damit erklären lasse. Dies verdecke die eigentlichen Ursachen wie beispielsweise Armut, tiefes Bildungsniveau oder Drogensucht, lautete die …

Artikel lesen