Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Krawallen in Ferguson

Obama stellt Militärausrüstung für Polizei auf den Prüfstand

24.08.14, 04:02
FILE - In this Aug. 11, 2014 file photo, police wearing riot gear walk toward a man with his hands raised in Ferguson, Mo. The response to Brown’s death turned violent because of a convergence of factors, observers said. (AP Photo/Jeff Roberson, File)

Szene aus Ferguson: Das sind Polizisten, keine Soldaten. Bild: Jeff Roberson/AP/KEYSTONE

US-Präsident Barack Obama prüft nach den Krawallen in Ferguson im Bundesstaat Missouri die Abgabe militärischer Ausrüstung an die Polizei. Die entsprechenden Bundesgesetze und -mittel sollten hinterfragt werden, teilte am Samstag das Präsidialamt mit.

Die Programme, auf deren Basis staatliche und kommunale Ordnungskräfte militärische Ausrüstung erwerben können, waren nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ausgeweitet worden. Nun soll den Angaben zufolge geklärt werden, ob die Programme angemessen sind und ob die Polizei ausreichend trainiert ist im Umgang mit Armeewaffen.

Abgeordnete und Bürger sind schockiert

Immer mehr Abgeordnete kritisieren die Militarisierung der Polizei. Auch viele US-Bürger reagierten schockiert darauf, dass Polizisten mit Armeewaffen bei den Krawallen in Ferguson im Einsatz waren.

Auslöser der Auseinandersetzungen war, dass am 9. August ein weisser Polizist unter ungeklärten Umständen den 18-jährigen Schwarzen Michael Brown erschossen hatte. Medienberichten zufolge wurde der unbewaffnete junge Mann von sechs Kugeln getroffen.

Der Fall hat eine erneute Rassismusdebatte ausgelöst. Auch am Samstag protestierten in Ferguson Hunderte Amerikaner friedlich gegen den gewaltsamen Tod Browns. (sda/reu)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was ist gefährlicher als junge Männer? Alte Männer!

Trump, Giuliani, de Niro & Co. verwandeln die amerikanische Politik in ein Irrenhaus – mit unabsehbaren Folgen.

Nichts ist gefährlicher als ein Land, in dem es einen Überschuss an jungen Männern gibt, die keine Zukunftsperspektive und keinen Zugang zu Frauen haben. Ohne die mit Testosteron vollgepumpten und mit Nationalismus aufgeheizten jungen Männer wäre der Erste Weltkrieg genauso wenig möglich gewesen wie der «IS»-Terror.

Im überalterten Westen fehlt heute der Überschuss an jungen Männern. Das gibt Anlass zur Hoffnung, die Welt könnte friedlicher werden, denn es fehlt das Kanonenfutter für …

Artikel lesen