Gesellschaft & Politik

Regional- und Kommunalwahlen

Regierungspartei erobert acht der 16 Regionalparlamente

23.11.14, 01:56 23.11.14, 13:12

Mit einwöchiger Verzögerung sind in der Nacht zum Sonntag die offiziellen Endergebnisse der polnischen Regional- und Kommunalwahlen veröffentlicht worden. Demnach gewann die liberalkonservative polnische Regierungspartei Bürgerplattform PO in acht Wojewodschaften (Regionen).

Somit wird die vom neuen EU-Ratspräsidenten Donald Tusk gegründete Partei die künftige Regionalregierung in allen Wojewodschaften der westlichen Landeshälfte stellen.

Geht als Sieger der Wahlen hervor: Donald Tusk. Bild: EPA/PAP

Im ländlich geprägten Osten des Landes gewann die oppositionelle nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in sechs Wojewodschaften, in zwei wurde die in Warschau mitregierende Bauernpartei PSL stärkste Kraft. Die Wahlbeteiligung lag landesweit bei 47 Prozent.

Die Wahlen galten als erster Stimmungstest für Regierungschefin Ewa Kopacz, die ihr Amt erst vor zwei Monaten angetreten hat. Pannen bei der Auszählung der Stimmen hatten in den vergangenen Tagen für Verärgerung gesorgt. In der Folge traten am Freitag Wahlleiter Stefan Jaworski und sechs weitere Mitglieder der Wahlkommission zurück. (feb/sda/dpa)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie weiter nach dem Aus für Jamaika? Das sind die drei Möglichkeiten

Nach dem Jamaika-Aus herrscht Krisenstimmung in Berlin. Die Parteien müssen jetzt schleunigst nach neuen Lösungen für die Regierungsarbeit suchen. Was ist möglich? 

Keine Zeit für Katerstimmung: Knapp zwei Monate nach der Bundestagswahl ist völlig offen, wer Deutschland künftig führen soll. Mit dem Abbruch der Sondierungsgespräche hat die FDP die Idee einer Jamaika-Koalition vorerst begraben – und die politische Krise in Berlin dramatisch verschärft. «Es ist ein Tag mindestens des tiefen Nachdenkens», erklärte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in der Nacht. 

Doch allzu lange sollte dieses Nachdenken nicht dauern. Deutschland kann sich eine rein …

Artikel lesen