Gesellschaft & Politik

Kommunalwahlen

Regierungspartei in Polen weiter auf dem Vormarsch

01.12.14, 00:59

In der zweiten Runde der polnischen Kommunalwahlen hat die Regierungspartei Bürgerplattform (PO) in den wichtigsten Grossstädten die Rathäuser erobert. Das zeigen die Nachwahlbefragungen, die am Sonntagabend von drei TV-Sendern veröffentlicht wurden.

Demnach gewannen die von der PO unterstützten Bürgermeister-Kandidaten unter anderem in Warschau, Krakau, Breslau, Danzig, Kattowitz und Bialystok die Stichwahlen gegen Kandidaten der nationalkonservativen Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS).

Regierungschefin Ewa Kopacz dürfte mit den Resultaten zufrieden sein.  Bild: Alik Keplicz/AP/KEYSTONE

Die Wahlen galten als erster Stimmungstest für Regierungschefin Ewa Kopacz, die ihr Amt erst vor zwei Monaten angetreten hat. Ihr Vorgänger Donald Tusk übernimmt am Montag in Brüssel das Amt des EU-Ratspräsidenten.

Die offiziellen Ergebnisse der Wahl werden am Montag erwartet. Nach der ersten Runde, in der auch die Parlamente der 16 Wojewodschaften (Regionen) bestimmt wurden, sorgten Computerpannen für ein Chaos bei der Auszählung. Die mit einwöchiger Verspätung veröffentlichten Ergebnisse wurden zudem von der Opposition angezweifelt. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Dienstverweigerung ist ein Grundrecht» – Grüne wehren sich gegen Zivildienst-Hürden

Die Armee braucht mehr Soldaten. Deshalb will der Bundesrat die Hürden für den Zivildienst erhöhen und die Zulassungen «substanziell» verringern, wie er heute bekannt gab. Das sorgt bei linken Politikern für rote Köpfe. 

Der Bundesrat will die Hürden für den Zivildienst erhöhen. Heute entschied er daher, die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst substanziell verringern zu wollen. Eine konkrete Zahl nennt er nicht. Der Grund: Die Armee hat zu wenig Rekruten. Pro Jahr werden rund 20’000 Rekruten gebraucht, um die Bestände zu füllen.

Lisa Mazzone, Nationalrätin der Grünen und Co-Präsidenten des Zivildienstverbandes CIVIVA, kritisiert den Angriff auf den Zivildienst scharf. «Ich bin sehr enttäuscht vom Vorschlag …

Artikel lesen