Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kongolesischer Milizenführer

War-Lord Lubanga bleibt in Haft

01.12.14, 18:17
Former Congolese warlord Thomas Lubanga awaits the judges' verdict in the courtroom of the International Criminal Court (ICC) in The Hague, December 1, 2014. Appeal judges at the International Criminal Court on Monday upheld the conviction of Congolese war criminal Thomas Lubanga, bringing to a close the permanent war crimes court's first case. Lubanga, 53, who has been on trial since 2006, was convicted of war crimes for using child soldiers during a conflict in the Democratic Republic of Congo in 2002/03. REUTERS/Michael Kooren   (NETHERLANDS - Tags: POLITICS CRIME LAW CIVIL UNREST CONFLICT HEADSHOT)

Bild: MICHAEL KOOREN/REUTERS

Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag hat die Berufung des kongolesischen Ex-Milizenführers Thomas Lubanga gegen seine Verurteilung zu 14 Jahren Haft zurückgewiesen. Das teilte der Vorsitzende Richter Erkki Kourula am Montag mit.

Die Berufungskammer habe sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Urteil gegen Lubanga wegen der Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten in der Demokratischen Republik Kongo aufrecht zu erhalten, sagte Kourula. Lubanga war 2006 nach Den Haag überstellt worden, Anfang 2009 begann der Prozess gegen ihn, im Juli 2012 wurde das Urteil gesprochen. 

Der frühere Kommandant der Patriotischen Kräfte für die Befreiung des Kongo (FPLC) hatte während des Bürgerkriegs in der ostkongolesischen Provinz Ituri 2002 und 2003 tausende Kindersoldaten zwangsrekrutieren und in Ausbildungslagern schlagen und mit Drogen gefügig machen lassen. (sda/afp)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Philippinen-Präsi: «Solange es schöne Frauen gibt, gibt es viele Vergewaltigungsfälle»

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte steht wegen einer frauenfeindlichen und gewaltverharmlosenden Äusserung in der Kritik. Die Aussage Dutertes, Schönheit von Frauen sei ein Grund für Vergewaltigungen, sei «eine sehr gefährliche und verdrehte Mitteilung», hiess es von der philippinischen Frauenrechtsgruppe «Gabriela» am Freitag.

Duterte hatte während einer Rede in der zentralen Provinz Cebu am Donnerstag über die geringe Kriminalitätsrate in der Stadt Davao auf der Insel Mindanao im …

Artikel lesen