Gesundheit

Im Jahr 2013

Ärzte und Spitäler sind für 30 Diagnose- oder Behandlungsfehler verantwortlich

06.07.14, 11:25

Die Gutachterstelle der Ärzteverbindung FMH hat im vergangenen Jahr in 30 Fällen Behandlungs- oder Diagnosefehler festgestellt. Insgesamt prüften die Gutachter 79 Fälle.

Bei knapp 40 Prozent davon ging es um Behandlungen in privaten Arztpraxen, beim Rest der Fälle waren Spitäler involviert, wie es in dem in der aktuellen Ausgabe der «Schweizerischen Ärztezeitung» publiziertem Jahresbericht der Gutachterstelle heisst. Die «NZZ am Sonntag» hat die Information ebenfalls veröffentlicht.

Die Fehler, die in den 30 Fällen gemäss Gutachten begangen wurden, waren nicht zweifelsfrei die Ursache für Gesundheitsschäden von Patienten: Nur bei gut einem Viertel lag sicher oder eher ein Kausalzusammenhang vor. Häufig werde ein Gesundheitsschaden noch durch andere Ursachen herbeigeführt, wie etwa Vorerkrankungen, heisst es im Bericht.

Quote eher tief

Die Fehleranerkennungsquote 2013 von 38 Prozent ist im Vergleich zu den Quoten der letzten zehn Jahre eher tief: Die Spannbreite bewegt sich zwischen 34,9 (2007) und 50,6 (2010) Prozent.

Die meisten Gutachten in den letzten rund 30 Jahren betrafen die Chirurgie, gefolgt von der Orthopädischen Chirurgie und der Gynäkologie/Geburtshilfe. Viele Fälle betrafen auch die Innere Medizin und die Ophtalmologie (Augenheilkunde). (egg/sda)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mit 99 Jahren, da fängt das Leben an: Zu Besuch bei der ältesten Yoga-Lehrerin der Welt

Die 99-jährige Yoga-Ikone Täo Porchon-Lynch verrät ihr Geheimnis für ein langes, glückliches Leben.

Ihr bewegtes Leben hat ihr den Spitznamen «der wahre Forrest Gump» eingebracht. Nur wenige haben so viele historische Momente erlebt – und können noch davon erzählen. Schon der Auftakt war abenteuerlich: Auf einem Schiff im Ärmelkanal kam Täo Porchon-Lynch zwei Monate zu früh zur Welt. Es war der 13. August 1918. Ihre Mutter, eine gebürtige Inderin, starb bei der Geburt. Ihr Vater, ein Franzose, lebte ausser Landes. So wuchs Täo bei ihrem Onkel und ihrer Tante in Pondicherry, einer …

Artikel lesen