Gesundheit
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sprühaktion gegen Moskitos: In Managua, der Hauptstadt von Nicaragua gehen die Behörden resolut gegen das Chikungunya-Fieber vor. Bild: OSWALDO RIVAS/REUTERS

Erkrankungsfälle in der Karibik, Mexiko und USA

Hunderttausende an Chikungunya-Fieber erkrankt

In der Karibik haben sich seit Dezember 2013 Hunderttausende mit dem Chikungunya-Virus infiziert, mehr als 100 Menschen sind gestorben. Die Epidemie verbreitet sich auch in den USA und Mexiko. 

24.11.14, 11:44 24.11.14, 12:13

Ein Artikel von

Das Chikungunya-Fieber wird in der Karibik zunehmend zur Gefahr. Seit dem Ausbruch der Epidemie im Dezember 2013 auf der Insel St.Martin hat das Virus auf alle Karibikinseln und auf das Festland des amerikanischen Kontinents übergegriffen, teilte das französische Gesundheitsinstitut InVS mit. Innerhalb eines Jahres haben sich demnach Hunderttausende Menschen mit den von Mücken übertragenen Krankheitserregern infiziert. 

Betroffen sind neben den Inseln der US-Bundesstaat Florida sowie alle Staaten Zentral- und Südamerikas, die an der Karibikküste liegen. Insgesamt seien 875'000 Fälle gezählt worden, so das InVS. Auf Guadeloupe, Martinique und St.Martin starben nach Angaben des Instituts insgesamt 138 Menschen an den Viren. Im Süden Mexikos sei in dieser Woche erstmals ein Krankheitsfall gemeldet worden, der vor Ort übertragen wurde und nicht durch einen aus einem betroffenen Gebiet eingereisten Menschen, hiess es weiter. 

Deutschland: Urlauber bringen Virus mit

In den USA wurden bereits im Juli zwei Fälle gemeldet, bei denen sich Menschen in den USA durch Mückenstiche infiziert hatten. Offenbar hätten die Mücken den Erreger von Menschen erhalten, die infiziert aus der Karibik in die USA eingereist seien, so die Behörden von Florida.  

Auch deutsche Karibik-Reisende brachten das Virus im letzten Jahr vermehrt mit ins Land. Allein bis Ende Mai 2014 übermittelten Mediziner in Deutschland 18 Chikungunya-Erkrankungen, davon stammten neun von Reiserückkehrern aus der Karibik, berichtet das zuständige Robert-Koch-Institut. Die Experten raten Reisenden, sich mit Repellentien, Bettnetzen und bedeckender Kleidung ganztägig vor Mücken zu schützen. 

Das sonst insbesondere in Asien und Afrika weit verbreitete Chikungunya-Fieber verursacht Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen, wirksame Medikamente oder einen Impfstoff gibt es bislang nicht. Normalerweise verschwinden alle Beschwerden nach ein bis zwei Wochen wieder, ohne dass Schäden zurückbleiben; bei einem geringen Anteil der Erkrankten können die Gelenkschmerzen jedoch monate- bis jahrelang bleiben. Wer die Krankheit einmal überstanden hat, ist sein Leben lang immun. (irb/AFP)



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Ich habe eine kanadische Ostertradition in die Schweiz gebracht und es war schrecklich

Als Kind mochte ich «Cadbury Creme Eggs». Niemand weiss warum. Wie reagieren unsere Schweizer Schoggi-Experten darauf? (Alle Schweizer sind per se Schoggi-Experten.)

Artikel lesen