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Good News aus Neuseeland – zwei Kiwi-Unterarten sind nicht mehr vom Aussterben bedroht  

08.12.17, 06:12
Team watson
Team watson

Die Kiwis – auf Deutsch auch als Schnepfenstrausse bekannt – gelten als Nationalsymbol Neuseelands. In Anlehnung an die putzigen Vögel bezeichnen sich die Einwohner des Pazifikstaates selber als Kiwis.

Doch die Population der Laufvögel, welche nicht fliegen können, war im Laufe der Zeit bedenklich geschrumpft. Schon die Maori, welche das zuvor unbewohnte Neuseeland ab dem Jahr 800 in mehreren Wellen besiedelten, machten Jagd auf die Kiwis.

Nicht mehr vom Aussterben bedroht: Ein nördlicher Streifenkiwi (Apteryx mantelli). Bild: wikimedia commons

Nach der Ankunft der weissen Siedler folgte im 19. Jahrhundert ein Exportboom von Kiwi-Federn nach Europa, mit denen man Kleider bestückte. Auch die von den Weissen mitgebrachten Katzen, Hunde und Wieselarten wurden zum Problem: Auf den neuseeländischen Hauptinseln werden schätzungsweise 94 Prozent der Kiwis von Katzen oder Wieseln getötet, bevor sie 100 Tage alt werden.

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Um den geschrumpften Bestand zu retten, wurde die Kiwi-Jagd 1894 verboten, seit 1921 steht der Vogel unter Schutz. Die «IUCN International Union for Conservation of Nature and Natural Resources» (IUCN) hat alle fünf Kiwi-Unterarten für bedroht erklärt, einige davon sogar für «vom Aussterben bedroht».

Ein Rowi-Streifenkiwi in einer Aufzuchtstation. Bild: wikimedia commons

Die langjährigen Schutzbemühungen tragen nun Früchte. Wie Newshub berichtet, ändert die IUCN den Status zweier Unterarten von «vom Aussterben bedroht» zu «gefährdet».

Sowohl beim nördlichen Streifenkiwi (Apteryx mantelli) als auch beim Rowi- oder Okarito-Streifenkiwi (Apteryx rowii) hat sich die Population erwachsener Tiere seit 1995 von rund 160 auf heute 450 erhöht. 

Kevin Hackwell von der Naturschutzorganisation «Forest and Bird» sagte gegenüber Newshub, die Statusänderung sei «eine internationale Anerkennung für die harte Arbeit, welche wir zur Rettung dieser Arten geleistet haben».

Die Organisation rettete beispielsweise Jungtiere vor Katzen und anderen Räubern, indem sie die Eier aus den Nestern entfernte und an einen sicheren Ort brachte, wo die Küken schlüpfen und heranwachsen konnten. Erst dann wurden sie wieder ausgesetzt.

Vom gewonnenen Know-How beim Schutz der beiden Unterarten sollen in Zukunft auch andere Kiwi-Populationen profitieren können. Man wolle sich jetzt auf die Südinsel konzentrieren. Über den Berg seien allerdings auch die nördlichen Streifenkiwis und die Okarito-Streifenkiwis noch nicht, warnt Hackwell: Es brauche zusätzliche Efforts etwa bei der Kontrolle von wildernden Hunden.

>>> Dieses Gadget hilft Blinden, mit den Ohren zu sehen

«EyeMusic» heisst das Projekt. Erfunden wurde es an der Universität in Jerusalem. «EyeMusic» ist ein kleines Gerät, das mithilfe einer Kamera Eigenschaften von Objekten in Töne und Musik übersetzt. Die Technik ermöglicht es blinden Personen etwa, zwischen roten und grünen Äpfeln zu unterscheiden. 

Mit diesem Gerät sollen Blinde mit den Ohren sehen. 

Das Gerät kann aber auch helfen, Gesichtsausdrücke wie beispielsweise ein Lächeln wahrzunehmen. «Es funktioniert ähnlich wie bei Delfinen und Fledermäusen, die mithilfe von Geräuschen sehen», sagt der Erfinder und Neurowissenschaftler Amir Amedi gegenüber derstandard.at. «Nach einem Training können blinde Personen Buchstaben erkennen, Tierbilder sehen und Objekte wie Schuhe finden», erklärt Amedi. 

Die Informationen werden durch das Gehör aufgenommen. Bei der Verarbeitung werden aber auch gewisse Bereiche des Gehirns aktiviert, die für die visuelle Wahrnehmung zuständig sind. 

Das Projekt «EyeMusic» wird durch das EU-Forschungsprogramm «Horizon 2020» gefördert. Amir Amedi wurde bisher mit insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützt. Er verfolgt mit seiner Forschung vor allem ein Ziel: «Allen voran wollen wir Blinden damit mehr Unabhängigkeit ermöglichen.» «EyeMusic» gibt es bereits als App, auf der man die Bild-Ton-Sprache erlernen kann. 

>>> Dem Internet sei Dank kann eine Frau den grössten Wunsch ihres jüngeren Bruders erfüllen

Jeden Tag spielt Max mehrere Stunden mit seinem blauen Spielzeuglastwagen. bild: buzzfeed / cassie gretschel

Seit 17 Jahren erhält Max aus dem US-Bundesstaat Maryland immer dasselbe Geschenk zu Weihnachten: einen speziellen Spielzeuglastwagen, den sogenannten «Tonka Truck». Max kam mit einer Zerebralparese zur Welt und ist körperlich wie auch psychisch stark eingeschränkt. Etwas, das den 25-Jährigen stets aufzuheitern vermag, ist dieser Spielzeuglastwagen.

Doch die Suche nach dem Sammlerstück hat sich Jahr für Jahr schwieriger gestaltet, sagt Cassie Gretschel, die ältere Schwester von Max gegenüber dem amerikanischen Newsportal Buzzfeed. Einen solchen Lastwagen zu finden, sei nach und nach zu einer unmöglichen Mission geworden. Denn Max wolle nicht irgendeinen Tonka Truck, sondern den «Tonka Police Hummer Truck» in blauer Ausführung.

Max und seine Schwester Cassie Gretschel aus Maryland. bild: buzzfeed / cassie Gretschel

Fabriziert wurden diese Spielzeuglastwagen im Jahr 2000. Die Produktion ist seither eingestellt. Gretschel und ihre Eltern mussten jedes Jahr über eBay intensiv nach dem Spielzeug suchen, bis sie fündig wurden. Doch der grosse Aufwand habe sich stets gelohnt, da der Truck für ihren jüngeren Bruder so etwas wie der heilige Gral aller Spielzeuge sei, sagt sie. Jeden Tag spiele Max mehrere Stunden mit seinen Lastwagen.

Der Tonka Police Hummer Truck. bild: buzzfeed / cassie gretschel

Weil Gretschel befürchtet hatte, dass sich die Suche nach einem Truck auch dieses Jahr wieder besonders schwierig gestalten würde, hoffte sie auf die Community von Reddit, einer Website, auf der viele Leute rund um den Globus Angebote aufschalten und ansehen. 

Und tatsächlich: Nur kurze Zeit nachdem Gretschel ihr Problem geschildert hatte, erhielt sie Antworten aus der ganzen Welt. Wenige Tage nach ihrem Aufruf meldete sich der Hersteller Tonka gleich selbst bei ihr und liess über Facebook verlauten, dass ein Team gerade die Lager in den USA und China nach dem blauen Tonka Police Hummer Truck absuche.

Gegenüber Buzzfeed sagte ein Sprecher der Firma Tonka, dass nach dem Inserat von Gretschel sehr viele E-Mail eingegangen seien. Das habe motiviert, bei der Suche nach dem Spielzeuglastwagen mitzuhelfen.

Gretschel ist überglücklich und wird die nächsten Jahre keine Probleme mehr haben, ihren Bruder mit seinem Lieblingsgeschenk zu beglücken.

>>> Dieser Schuh macht die Welt ein bisschen besser

Ein Aussteller präsentiert stolz den Turnschuh von Adidas, der komplett aus recyceltem Ozeanplastik hergestellt ist.   Bild: EPA/EPA

Es sind Bilder, die schockieren: Strände, übersät mit Plastikmüll. PET-Flaschen, zerfetztes Plastikgeschirr und Trinkhalme soweit das Auge reicht. Der Müll verdreckt das Meer und gefährdet dort ansässige Tiere und Pflanzen. 

Dem Plastikmüll in den Weltmeeren sagt nun auch ein grosser Sportartikelhersteller den Kampf an: Adidas. Zusammen mit der Umweltschutzorganisation «Parley for the Oceans» kreierte Adidas einen Turnschuh, der zu 95 Prozent aus recyceltem Plastikmüll besteht. 

Bild: AP/AP

Rund eine Million Schuhpaare wurden aus Parley-Ozeanplastik hergestellt. Und das ist noch nicht alles. Das oberste Ziel sei es, fabrikneues Plastik komplett aus der Wertschöpfungskette zu verbannen, sagt Eric Liedtke, Executive-Aufsichtsrats-Mitglied der Adidas-Gruppe gegenüber 20 Minuten

>>> Diesen Trinkhalm hast du zum Fressen gern

Aus diesem Trinkhalm kannst du nicht nur trinken. Sondern auch essen. Bild: Facebook/Eatapple

Kinder lieben sie und wir Erwachsenen nutzen sie vor allem im Ausgang – um unsere trendigen Drinks auszuschlürfen. Die Sprache ist von Trinkhalmen, bei uns besser bekannt als «Röhrli». 

So lustig die Dinger sind, so schlecht sind sie für die Umwelt. Bereits nach dem einmaligen Gebrauch landet die Plastiktrinkhilfe im Abfall. Die Lösung des Gewissenskonflikt kennen die beiden Jungunternehmer Konstantin Neumann und Danilo Jovicic, die das Startup «Wisefood» gegründet haben: Einen Trinkhalm, den man essen kann.

Die eigene Erfahrung brachte die beiden auf die Idee. Neumann sagte zum deutschen Online-Magazin «Gründerszene»: «Man sitzt gemütlich mit seinen Kollegen in einer Bar und trinkt genüsslich seinen Cocktail. Und nahezu jeder kaut dabei auf dem lieblosen Plastikhalm herum.»

So sah anfänglich die Produktion aus

Bild: Facebook/Eatapple

«Eatapple» heisst das von ihnen entwickelte, 20 Zentimeter lange braune Röhrchen und besteht aus Apfelresten. Die Erfinder versprechen: Ausser bei geschmacksneutralen Wasser schmecke man beim Trinken nichts von der Frucht. 

Wer den Trinkhalm essen will, muss sich mit dem Trinken übrigens beeilen. Denn nach rund einer halben Stunde hat sich das Röhrli im Getränk aufgelöst. 

>>> Eine Aktion will, dass an Weihnachten jeder Flüchtling ein Geschenk erhält

In Berlin wurden Flüchtlinge vergangenes Jahr vom Samichlaus besucht. Bild: EPA/DPA

«Züri schenkt» lautet der Name einer Aktion mit einem tugendhaften Ziel. Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen sollen an Weihnachten die Hand gereicht werden. Und zwar mit kleinen Geschenken. 

Die Organisatoren wollen allen der rund 1200 Flüchtlingen und Asylsuchenden in den Unterkünften im Raum Zürich ein Weihnachtsgeschenk und eine Karte mit netten Worten überreichen. Und so heisst es auf der Homepage von «Züri schenkt»: «Das Weihnachtsfest gibt uns Zürchern die Chance, Flüchtlingen und Asylsuchenden in unserer Gemeinde die Hand zu reichen und sie mit einer kleinen Aufmerksamkeit dazu einzuladen an den Traditionen unserer Feiertage teilzuhaben und Teil unserer Gemeinschaft zu sein.»

Weil in den Zürcher Unterkünften vorwiegend Männer leben, braucht es 850 Päckchen, die zur Kennzeichnung in blaues Geschenkpapier gepackt werden soll. Auf der Homepage werden sogleich auch Vorschläge für allfällige Geschenke geliefert, so beispielsweise einen Turnbeutel, Shampoo und Duschgel oder einen Schal. 

Weiter werden 200 grün verpackte Päckchen für Frauen benötigt. Auch hier kann beispielsweise Body Lotion oder eine Mütze verschenkt werden. Die 150 benötigten Geschenke für die Kinder sollen in roter Farbe verpackt werden. Beinhalten können sie Spielsachen oder Winterbekleidung.

Die Organisatoren stellen an fünf Standorten eine Abgabestation für die Geschenke zur Verfügung. Bis zum 15. Dezember können die Päckli dorthin gebracht werden. Danach werden sie sortiert und verteilt. 

Organisiert wird das Projekt von der Global Shaper Community, der Jugendorganisation des Weltwirtschaftsforums.

>>> Per Volksabstimmung: Dieses Dorf hat alle Pestizide verboten

Die EU hat beschlossen, das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat um fünf Jahre zu erneuern. Ein Entscheid, den Umweltorganisationen scharf kritisieren.

Einem Dorf im italienischen Südtirol kann so ziemlich egal sein, was die EU bezüglich Glyphosat beschliesst. Denn die Bürger von Mals haben das Heft längst in die eigene Hand genommen und eine Volksabstimmung durchgeführt.

Bild: Wikicommons/Gaudenz Blaas

Dabei kam es zum ungewöhnlichen Entscheid: Drei Viertel der Stimmberechtigten erklärten das 5000-Seelen-Dorf zur ersten pesitzidfreien Gemeinde in Europa.

«Ich könnte jeden Tag einen Vortrag halten. In Indien, Japan, den USA.»

Ulrich Veith, Bürgermeister von Mals

Mitte April 2018 gilt es nun ernst. Ab dann sollen sämtliche chemische-synthetische Pflanzenschutzmittel auf dem Gemeindegebiet verboten sein.

«Das kommende wird das entscheidende Jahr», sagt Ulrich Veith, Bürgermeister von Mals, zum Magazin «Stern». Denn er rechnet mit Widerstand. Konventionelle Bauern würden mit Sicherheit gegen die neue Pestizid-Verordnung der Gemeinde vorgehen. Doch dann gehe es eben vor Gericht, hält er fest.

Der Bürgermeister ist seit der Abstimmung ein gefragter Mann. «Ich könnte jeden Tag einen Vortrag halten», sagt er zum deutschen Magazin. «In Indien, Japan, den USA.»

Der ungewöhnliche Volksentscheid hat auch die Aufmerksamkeit des östereichischen Filmemacher Alexander Schiebel auf sich gezogen. Er ist kurz darauf ins Dorf gezogen und hat die «Rebellion» festgehalten. In einem 240-seitigen Buch und einem Dokumentarfilm.

Trailer zum Film: Das Wunder von Mals

Video: YouTube/Das Wunder von Mals

>>> Neue 3D-Brille soll Tumor-OPs vereinfachen

Der Arzt kann durch eine grüne Einfärbung feststellen, ob er tatsächlich alles Nötige herausgeschnitten hat. bild: fraunhofer.de

Es braucht viel Geschick, um Metastasen zu lokalisieren und komplett zu entfernen. Eine 3D-Brille soll den Ärzten nun dabei helfen.

Das Besondere am Augmented-Reality-System «3D-ARILE» ist, dass die Brille zusammen mit einer Navigationssoftware, mit einem System von Infrarotkameras und mit einem Fluoreszenzfarbstoff funktioniert. Es blendet den Medizinern die exakte Position des erkrankten Gewebes ein, schreibt das Gesundheitsportal Medinside

Die Soft- und Hardware im klinischen Live-Test im Universitätsklinikum Essen. bild: fraunhofer.de / Trivisio Prototyping

«Um den betroffenen Lymphknoten sichtbar zu machen, wird dem Patienten der Fluoreszenzfarbstoff in die direkte Umgebung des Tumors gespritzt, der sich über die Lymphbahnen verteilt und im Wächterlymphknoten sammelt», erklärt Stefan Wesarg, beteiligter Forscher vom deutschen Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung. Der Arzt könne dann durch eine grüne Einfärbung feststellen, ob er tatsächlich alles Nötige herausgeschnitten hat, so Wesarg.

Bislang verwendeten Ärzte dazu eine radioaktive Substanz. Mit dem neuen System sollen die Patienten laut den Fraunhofer-Forschern nun «wesentlich schonender» behandelt werden können.

 >>>Diese App macht's möglich: Leihe blinden Menschen deine Augen

Jeden Tag aufs Neue treffen Blinde im Alltag auf Probleme. Beispiel: Ist die Milch im Kühlschrank bereits abgelaufen? Oder im Bahnhof: Muss ich jetzt links oder rechts in den Zug steigen?

Zum Glück gibt es heutzutage das Smartphone, mit dem man per Videoanruf Freunde um Hilfe bitten kann. Doch was, wenn die Ansprechperson nicht erreichbar ist oder ich sie nicht bereits zum fünften Mal heute nerven will?

Um diese Probleme aus der Welt zu schaffen, haben die Dänen Christian Erfurt und Hans Jørgen Wiberg die App «Be My Eyes» entwickelt. Wer sich diese auf sein Smartphone herunterlädt, kann sich entweder als Blinder registrieren oder als Sehender, der seine Hilfe anbietet.

Ein Blinder wird via App von einem Sehenden durch die Stadt gelotst. Bild: zvg/BeMyEyes

Dank dieser App können die bereits über 48'000 registrierten Blinden 24 Stunden am Tag einen «Freund» erreichen. Denn einer der über 617'000 Volunteers hat bestimmt immer Zeit, den Videoanruf entgegenzunehmen.

Der Erfinder Hans Jørgen Wiberg berichtete in der englischen Independent von einem speziellen Fall. Eine junge, blinde Frau hatte ein ungewöhnliches Anliegen: Sie suchte jemanden, der ihr das Ergebnis ihres Schwangerschaftstests abliest. «Das war die einzige Chance dieser Frau, die Ergebnisse ihres Tests herauszufinden, ohne jemanden zu fragen, den sie kannte», sagt Wiberg.

Die Idee der beiden Dänen ist mittlerweile preisgekrönt. Im September wurde die App in Oslo als «Innovation of the Year» ausgezeichnet. Auch wegen ihrer Einfachheit. Ein Klick reicht, um Hilfe anzufordern.

>>> Was es für eine neue Parkbank braucht: Abfall und einen 3D-Drucker

Mithilfe eines 3-Druckers wird aus Plastikmüll eine Parkbank. Bild: Facebook/PrintYourCity

Jeder Bewohner von Amsterdam ist im Jahresschnitt verantwortlich für 23 Kilogramm Plastikmüll. Nun soll aus einem Teil des Mülls etwas neues entstehen, das mitten in der Stadt aufgestellt werden kann und erst noch praktisch ist. Die Rede ist von Parkbänken.

Die Initiative «Print Your City!» hat sich zum Ziel gesetzt, den alten Plastik in die Form einer Parkbank zu giessen. Dies mithilfe von 3D-Druckern. Das Verfahren wurde dabei gemeinsam mit der Firma Aectual entwickelt, wie das Magazin «Trends der Zukunft» berichtet.

Zugegeben: Die sogenannte XXX Bank sieht auf den ersten Blick ein wenig gewöhnungsbedürftig aus. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig: Wenn man auf der Bank sitzt, auf der bis zu vier Personen Platz haben, braucht es ein wenig Geschick, um gemeinsam die Balance zu halten. Dies ist aber von den Designer so gedacht. Es soll symbolisieren, dass es Kooperation braucht, um den Recycling-Kreislauf beim Plastikmüll zu schliessen.

Somit verfolgen die Initiatoren drei Ziele: Die Stadt soll verschönert, die Menge an Plastikmüll reduziert und die Menschen auf das Problem aufmerksam gemacht werden.

>>> Rettungssanitäter erfüllen sterbender Frau letzten Wunsch – und bringen sie ans Meer

Eine australische Ambulanzbesatzung hat einer im Sterben liegenden Frau ihren letzten Wunsch erfüllt und sie zum Strand gefahren, damit sie noch einmal das Meer sehen konnte. «Tränen flossen und die Patientin war sehr glücklich», teilte der Rettungsdienst mit.

Auf der Facebook-Seite des Rettungsteams war ein Foto zu sehen, das einen Sanitäter neben einer Krankentrage vor dem Ozean an der Hervey Bay im Osten Australiens zeigt.

screenshot: queensland ambulance service / facebook

Der Rettungswagen sei mit der Sterbenden auf dem Weg zur Palliativstation des örtlichen Spitals gewesen, erklärte der Rettungsdienst weiter. Auf der Fahrt habe die Frau gesagt, sie wünsche sich, sie könnte noch einmal an den Strand gehen. Daraufhin habe das Rettungsteam spontan «einen kleinen Umweg zum tollen Strand an der Hervey Bay gemacht, um der Patientin das zu ermöglichen».

«Manchmal geht es nicht um Medikamente, Ausbildung oder fachliches Können – manchmal ist es einfach Mitgefühl, das einen Unterschied macht!» schloss der Bericht.

(sda/afp)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Whitchface 08.12.2017 09:18
    Highlight @Watson Neuseeland war bereits vor den Maori besiedelt.
    0 0 Melden
  • FancyFish 08.12.2017 09:15
    Highlight Ich muss schon sagen

    Kiwis sind einfach herzige Vögel
    1 0 Melden

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Was lange Stoff von Science Fiction-Filmen war, soll bald Wirklichkeit werden. Zumindest wenn es nach den Forschern am Seasteading Institute in San Francisco geht. Sie wollen ganze Inselstaaten bauen, die auf internationalem Gewässer treiben – schwimmende Städte also. 

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