Griechenland
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Entlassung widerspricht öffentlichem Interesse

Griechisches Ministerium muss 400 Putzfrauen wieder einstellen

Cleaners laid off by the Ministry of Finance rise their fists with tears in their eyes during their assembly in Athens on May 16, 2014, following the Greek Supreme Court decision that they should be hired again. After months of protests, around 400 of laid off members of the cleaning staff won their case. The Greek government cut thousands of public sector jobs under the financially troubled country's bailout commitments. AFP PHOTO / LOUISA GOULIAMAKI

Geballte Fäuste und Tränen in den Augen: Putzfrauen nach dem Gerichtsentscheid. Bild: AFP

Nach achtmonatigen Protesten und einem Rechtsstreit haben knapp 400 vom griechischen Finanzministerium entlassene Putzfrauen einen überraschenden Sieg errungen. Ein Gericht in Athen ordnete am Freitag die sofortige Wiedereinstellung der Frauen an. Ihre mit Einsparungen begründete Entlassung widerspreche dem öffentlichen Interesse, beschneide die Frauen unangemessen in ihrem Recht auf Arbeit und bedrohe ihre materielle Existenz, urteilte das Gericht in erster Instanz.

Die Frauen reagierten im Gericht mit Freudenschreien, Tränen und ungläubigem Staunen. Sie hatten seit ihrer Entlassung im September 2013 tagtäglich vor dem Finanzministerium im Zentrum von Athen demonstriert. Dabei hatten sie sich rasch die Sympathie der Öffentlichkeit erkämpft – vor allem, als sie während der regelmässigen Besuche von Vertretern der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank mit Besen und Schrubber bewaffnet Spalier standen. (sda/meg)



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