Grossbritannien

Bomber über Grossbritannien

Russische Militärjets stören britischen zivilen Luftverkehr - russischer Botschafter muss in London antraben

29.01.15, 19:33

Russische Militärflugzeuge sind nach Informationen des Aussenministeriums in London dem britischen Luftraum nahegekommen und haben den zivilen Luftverkehr in Grossbritannien gestört. Die Flugzeuge seien von britischen Kampfflugzeugen eskortiert worden. Grossbritannien habe den russischen Botschafter in London einbestellt, um den Vorfall zu erklären.

«Die Manöver russischer Flugzeuge am gestrigen Tag sind Teil eines Musters zunehmender Out-of-area-Operationen», sagte ein Sprecher des britischen Aussenministeriums am Donnerstag. Er betonte, die Maschinen seien nicht in den britischen Luftraum eingedrungen. Sie hätten aber eine Störung des zivilen Luftverkehrs im britischen Interessenbereich verursacht.

In den vergangenen Monaten hatten es bereits in Skandinavien ähnliche Vorfälle gegeben. Schweden und Dänemark warfen Russland im Dezember vor, einen Beinahe-Zusammenstoss zweier Flugzeuge nahe Kopenhagen verursacht zu haben. Auch sie bestellten die jeweiligen Botschafter in ihren Ländern ein. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 29.01.2015 22:43
    Highlight Die russischen Störmanöver versuchen eine Überreaktion zu provozieren. Dann hätte Putin eine Eskalation mit dem Westen und alle würden sich in Russland hinter Putin stellen und den Agressir Westen als Feind bekämpfen. Die russische Wirtschaft taucht und Putin hat nicht viel zu verlieren. Das macht ihn zusätzlich gefährlich. Mit souveräner Gelassenheit jetzt zu reagieren nimmt dem Putin den Wind zu segeln hinaus.
    0 0 Melden
  • Oberon 29.01.2015 20:23
    Highlight Mal schauen was die Zeit bringt und wann der erste die Nerven verliert.

    Es ist gut das ich sowas nicht entscheiden muss, sonst hätte ich Putin schon lange weg gebombt,leider zu emotional.
    1 3 Melden

Protest gegen IS: Archäologen wollen Torbogen von Palmyra nachbauen – mit einem 3D-Drucker

Das Einzige, was vom weltberühmten Baaltempel in Palmyra noch steht, ist ein Torbogen. Diesen wollen Archäologen nun mit einem 3D-Drucker nachbauen und in London und New York aufstellen: als Zeichen gegen die Zerstörungswut des IS.

Das 15 Meter hohe Eingangstor ist alles, was vom Baaltempel in Palmyra übrig geblieben ist. Ende August sprengten Terroristen des sogenannten«Islamischen Staats» («IS») das 2000 Jahre alte Bauwerk in der syrischen Oasenstadt. Dort, wo einst der Baaltempel stand, ist nun nur noch eine Wüste aus Trümmern und Geröll, aus der einzig der Torbogen herausragt – das zeigen Satellitenaufnahmen.

Dieses stehengebliebene Eingangstor soll nun als Sinnbild des Widerstands gegen den Wahn des «IS» …

Artikel lesen