Grossbritannien

«I can't breathe»

Proteste in London aus Solidarität mit Opfern von US-Polizeigewalt

11.12.14, 05:39

Aus Solidarität mit den Opfern von Polizeigewalt in den USA haben am Mittwochabend in London hunderte Menschen ein Einkaufszentrum blockiert. Sie legten sich auf den Boden und riefen «Ich kann nicht atmen» - in Anspielung an die letzten Worte von Eric Garner.

«Die-in»-Protest in Anspielung auf Sitzstreik in London.

Der schwarze Familienvater starb im Juli in New York an den Folgen eines Würgegriffs eines Polizisten, der ihn festnehmen wollte. Andere Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift «Keine Gerechtigkeit, kein Frieden» und «Solidarität mit Ferguson» in den Händen. In der US-Kleinstadt Ferguson war im August ein schwarzer Teenager von einem weissen Polizisten erschossen worden.

Vor dem Einkaufszentrum in London nahm die Polizei mehrere Menschen fest, nachdem diese Sicherheitskräfte angegriffen hatten. (kad/sda/afp)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Boris verspricht den Briten, dass (fast) alles so bleibt, wie es ist – und Social Media lacht

Boris Johnson, prominentester Verfechter des Brexit und Favorit als nächster Premierminister Grossbritanniens, hat sich erstmals seit dem Brexit-Votum zu Wort gemeldet. In seiner wöchentlichen Kolumne im «Daily Telegraph» zeigt er sich überzeugt, dass das Land alle Vorteile der EU-Mitgliedschaft behalten wird.

Boris Johnson, der führende Kopf des Brexit-Lagers benötigte nach dem Votum der Briten vom Freitag einige Tage, um sich detailliert dazu zu äussern, was gerade passiert ist. Wie er zur Zukunft Grossbritanniens in Europa denkt, ist wichtig, denn der Mann mit dem wirren Blondschopf gilt als aussichtsreichster Anwärter auf die Nachfolge von Premier David Cameron. Auf diesem Posten würde er die Scheidung mit der EU aushandeln.

Jetzt hat Boris – in der britischen Politik ist er vorab unter seinem …

Artikel lesen