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John Travolta, der Mann, der immer wie seine eigene Wachsfigur aussieht. Bild: Getty Images North America

Das Evangelium nach John Travolta: Scientology wird nur niedergemacht, weil alle neidisch auf den irren Erfolg sind

21.04.15, 09:54 21.04.15, 14:27

Dass Kritik einzig eine Form von Neid sei, ist quasi die unterste Schublade der Küchenpsychologie jener, die uneinsichtig sind und bleiben wollen. Dazu gehören selbstverständlich auch die prominenten Aushängeschilder von Scientology, also Tom Cruise und John Travolta. «Wenn etwas richtig gut funktioniert, wird es zur Zielscheibe», sagte Travolta jetzt in der Show «Good Morning America». 

Grund dafür ist die kritische, weitherum gelobte HBO-Dokumentation «Going Clear: Scientology and the Prison of Belief», gegen die Travolta einen Feldzug führt. «Die Leute müssen sich wirklich Zeit nehmen und ein BekehrungsBuch lesen. Das ist mein Rat. Und ich denke, wenn man es wirklich liest, versteht man, alles andere ist Spekulation. Ich bin seit vierzig Jahren ein total privilegierter, verwöhnter Teil davon und ich liebe jede Minute. Meiner Familie geht es wunderbar damit. Es ist eine schöne Sache für mich. Ich habe damit Leben gerettet und ich habe damit mein eigenes Leben mehrfach gerettet.»

Sehr schön auch der Satz: «Wieso soll ich etwas kommunizieren, das für mich nicht stimmt? Es würde für mich keinen Sinn machen. Auch für Tom nicht, stell ich mir vor. Wieso sollte ich mich einer negativen Perspektive auch nur annähern? Das wäre für mich ein Verbrechen.» Na dann. Wir bleiben lieber eine skeptische Verbrecherbande. 

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