Hongkong
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Leung Chun-ying attends a forum for chief executive candidates in Hong Kong in this March 12, 2012 file photo. Democratic lawmakers on Thursday demanded an investigation into a $6.4 million business payout to Hong Kong's embattled leader Leung Chun-ying, as political fallout grew from massive student-led protests in the Chinese-controlled city. The controversy ratchets up the pressure on the pro-Beijing leader just days after tens of thousands of people occupied the streets of the Asian financial center to demand full democracy, and called for Leung to step down. Picture taken March 12, 2012.  REUTERS/Bobby Yip/Files (CHINA - Tags: POLITICS HEADSHOT)

Leung Chun Ying. Bild: BOBBY YIP/REUTERS

Hongkong

Hongkonger Regierungschef macht wenig Hoffnung auf Zugeständnisse

12.10.14, 10:41 12.10.14, 11:50

Der Verwaltungschef von Hongkong, Leung Chun Ying, hat den Demonstranten wenig Hoffnung auf eine Änderung der Wahlvorschriften gemacht. Die Chancen, dass Peking den Beschluss ändere, bei der Wahl des Hongkonger Verwaltungschefs 2017 nur vorab bestimmte Kandidaten zuzulassen, seien gleich null.

Leung sagte am Sonntag in einem Fernsehinterview des Senders TVB, die Regierung werde sich weiter um Gespräche mit den Studenten bemühen. Ihre Bewegung sei aber ausser Kontrolle geraten. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass es leicht sei, eine Massenbewegung zu starten, aber schwierig, sie wieder zu beenden. Die Blockade von zentralen Teilen der Wirtschaftsmetropole könne nicht unendlich weitergehen.

Gegner der Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone harrten auch am Sonntag in etwa 200 Zelten auf der Gloucester und Harcourt Road im Geschäfts- und Verwaltungsbezirk aus. Die Proteste waren zwischenzeitlich abgeflaut. Am Wochenende zogen jedoch wieder mehr Demonstranten für mehr Demokratie auf die Strasse. (sda/reu)



Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 12.10.2014 17:46
    Highlight Man darf die Proteste nicht leichtfertig abtun, auch wenn es schwer zu beurteilen ist, inwiefern die protestierenden Studenten Rückhalt in der Bevölkerung haben. Man muss dabei bedenken, dass auch die sogenannten "68er" in Europa zunächst an den Hochschulen unterwegs waren und die Gesellschaft trotzdem von dort aus bis heute gravierend verändert haben. Auch ist es schwierig, eine grundsätzliche Frage wie die nach freien Wahlen in China mit Europa zu vergleichen, wo es bei Volksentscheiden lediglich um das "wie" der demokratischen Teilhabe geht.
    1 0 Melden

Xi Jinping und Donald Trump sind auf Kollisionskurs – es wird brandgefährlich

Eine neuer Kalter Krieg zwischen den USA und China wird immer wahrscheinlicher. Es droht eine brandgefährliche Eskalation.

Für einmal schickte der Präsident seinen Vize an die Front. «Die Vereinigten Staaten haben ihre Haltung gegenüber China geändert», erklärte Mike Pence kürzlich in einer kämpferischen Rede zum Verhältnis der beiden. «Dieser Präsident wird sich nicht unterkriegen lassen.»

Das sind ganz andere Töne als im Frühjahr letztes Jahres, als die beiden Präsidenten persönlich Nettigkeiten in Trumps Residenz Mar-a-Lago austauschten und den «besten Schokoladenkuchen der Welt» assen. Damals schien es, …

Artikel lesen