Hongkong
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Weil sie den Verkehr störten

Hongkonger Polizei nimmt 36 Demonstranten fest

Bei Zusammenstössen mit der Polizei sind am Montag in Hongkong 36 Demonstranten verhaftet worden. Die 13- bis 74-Jährigen wurden nach Polizeiangaben unter anderem wegen Waffenbesitzes und Unruhestiftung in Gewahrsam genommen.

Sie hatten eine Strasse unweit der Grenze zwischen Hongkong und dem Rest von China blockiert und den Verkehr dadurch gestört. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen die insgesamt rund 400 Demonstranten ein. Der Protest richtete sich gegen Einreisebestimmungen und den Handel an der Grenze.

In Hongkong waren vergangenes Jahr Regierungskritiker monatelang auf die Strasse gegangen. Sie hatten den Rücktritt von Verwaltungschef Leung Chun Ying verlangt. Ausserdem protestierten sie dagegen, dass die Regierung in Peking bei der Wahl seines Nachfolgers 2017 nur vorab bestimmte Kandidaten zulassen will. (feb/sda/reu)

Wenn an Demonstrationen Kunst entsteht

Das macht die Hongkong-Proteste einzigartig



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Unklare Zukunft

Proteste in Hongkong: Beginnen jetzt die Grabenkämpfe?

Bis jetzt zogen die Demonstranten in Hongkong an einem Strang. Nach den jüngsten Ereignissen droht der Zusammenhalt jedoch zu bröckeln.

Die Menge vor dem Hongkonger Regierungsgebäude wirkt ratlos. Es ist kurz vor Mitternacht und Regierungschef Leung Chun-ying hat soeben seine Pressekonferenz beendet, die per Lautsprecher übertragen wurde. Sie wurde von Buhrufen begleitet. 

Die Studenten haben damit gedroht, den Regierungssitz zu stürmen, sollte der unpopuläre Regierungschef nicht zurücktreten. Dieses Ultimatum ist soeben abgelaufen, und Chun-ying denkt nicht daran, den Hut zu nehmen.

Auch bei der Ankündigung, dass sich seine …

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