In 60 Sekunden
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Die drei wichtigsten Einstellungen an einer Spiegelreflexkamera

In 60 Sekunden: Das Geheimnis guter Bilder

Die drei wichtigsten Einstellungen an einer Spiegelreflexkamera. Wer sie kennt und weiss, was sie bewirken, fotografiert besser. So einfach ist es.

19.05.14, 13:41 21.05.14, 17:31

dodiz.com / swissfilmmakers / Moderation: Sarah Andrina Schütz

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Klar: Ohne gutes Motiv kein gutes Bild. Doch ohne das Wissen über die Einstellungen einer Spiegelreflexkamera, ist ein gutes Bild eher ein Glückstreffer. Egal wie schön oder gut das Motiv ist. Wir verraten Ihnen, wie Sie handwerklich gute Fotos hinkriegen ohne Hexerei. 

1. Die Blende

Die Blende ist die mechanische Öffnung im Objektiv und bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Je offener die Blende, umso mehr Licht kommt in die Kamera und desto heller wird das Bild. Mit der Blende wird auch die Tiefenschärfe bestimmt – also ob der Hintergrund scharf oder unscharf erscheint. Die Blende wird bei Spiegelreflexkameras meistens über die Funktion «AV» eingestellt. «AV» steht für Aperture Value - Grösse der Öffnung. 

2. Die Verschluss- oder Belichtungszeit

Die Belichtungszeit wird auch als Verschlusszeit bezeichnet, weil sie angibt, wie lange die Öffnung der Blende offen bleibt. Dies kann bis zu 30 Sekunden dauern. Die unterschiedlichen Verschlusszeiten werden im Menü «TV» (Time Value) eingestellt. Die Kamera zeigt dabei die eingestellte Zeit an: z.B. 1/125 (eine Achtel Sek.), 2s (zwei Sek.) usw. Bei freihändigen Aufnahmen mit ausreichend Licht oder bei bewegten Motiven, sollte eine kurze Verschlusszeit gewählt werden. Für Aufnahmen im Schatten oder bei schlechteren Lichtverhältnissen sind längere Belichtungszeiten empfehlenswert. Für Nachtaufnahmen benutzt man ein Stativ. Ist keines zur Hand, kann die Kamera irgendwo abgelegt werden. Ohne diese «Stabilisatoren» wird das Bild unscharf, da nicht nur das Licht, sondern auch die Bewegungen aufgenommen werden.

ISO-Wert

Der ISO-Wert (ISO steht für die 1947 in Genf gegründete International Organization for Standardization) ist im Gegensatz zu den anderen beiden Faktoren eine relativ einfache Einstellung. Sie gibt an, wie die Lichtempfindlichkeit des Sensors ist. Reicht das vorhandene Licht nicht aus, lässt sich die Belichtungszeit nicht verlängern oder die Blende nicht vergrössern, so erhöht man den ISO-Wert. Es besteht also ein Wechselspiel zwischen den drei Einstellungen. Grundsätzlich gilt: Je dunkler, desto höher der ISO-Wert. Aber Achtung: Je höher der Wert, desto «körniger» werden die Bilder. Es gilt: So hoch wie nötig, so niedrig wie möglich. Mit ISO-Wert zwischen 400 und 800 ist ziemlich viel möglich. 

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Dieser Artikel wurde von der watson-Redaktion in Zusammenarbeit mit Dodiz erstellt.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Antonio Tejada 22.05.2014 11:18
    Highlight Ähm.... 1/125 bedeutet ein Hundertfünfundzwanzigstel-Sekunde. Eine Achtel-Sekunde ist 1/8 auf der Kamera, genau wie man es erwarten würde.
    0 0 Melden
  • Dan13 22.05.2014 10:38
    Highlight Finde es sehr informativ und charmant präsentiert. Hoffentlich sehen wir bald noch mehr von ihr.
    1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.05.2014 20:55
    Highlight Diese Einstellungen gelten nicht nur für Spiegelreflexkameras sondern für jede Kamera. Manuell einstellen kann man das ausser an DSLRs auch an spiegellosen Systemkameras (deutlich kompakter und leichter bei gleicher Bildqualität wie DSLRs ) und hochwertigen Kompaktkameras. Das das nicht erwähnt wird, liegt wohl am Sponsor. Canon hat keine ernstzunehmende spiegellose Systemkamera (jedoch sehr wohl hochwertige Kompaktkameras wie die G1X und deren Nachfolger). Da haben die Mitbewerber Panasonic, Olympus, Fujifilm, Sony und sogar Samsung die Nase vorne. Nikon spielt auch nur eine Nischenrolle. Beide wollen wohl lieber weiter die klobigen DSLRs verkaufen. und seien wir mal ehrlich. Die meisten Leute die sich eine DSLR kaufen, bleiben wohl bei der grünen Vollautomatik, weil sie zu faul sind sich mit den fotografischen Grundkenntnissen zu befassen. Deshalb ist dieses Video sicher eine gute Sache. Nicht nur wegen der extrem charmanten Präsentation ;-). Aber wer kein Auge fürs Motiv hat dem nützt die beste Kamera nichts.
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  • Gimlet 21.05.2014 16:34
    Highlight Ich glaub sie chunt scho drus... Aber isch egal. Han gar nöd chöne zuelose. Han mi voll i dene blaue Auge verlore!! Unglaublich. Top!!
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  • Statler 21.05.2014 16:22
    Highlight Vielleicht sollte hier noch erwähnt werden, dass, je höher die Blendenzahl ist, desto kleiner die Blendenöffnung. Sprich, eine Kleine Blendenzahl heisst, dass die Blende offen ist, eine grosse Blendenzahl bedeutet, die Blende ist geschlossen.
    Kleine Blendenzahl -> kleine Tiefenschärfe - grosse Blendenzahl -> grosse Tiefenschärfe.
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    • Gelöschter Benutzer 21.05.2014 20:57
      Highlight Und je kleiner der Sensor desto grösser die Schärfentiefe. Viele Umsteiger von Kompaktkameras und Smartphones wundern sich dann wegen der fehlenden Schärfentiefe bei einer Kamera mit grösserem Sensor. Wer die Sensorgrössen vergleichen will kann das hier tun: http://cameraimagesensor.com/size/
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    • Martin Kurz 22.05.2014 12:13
      Highlight @Grufti: kleinerer Sensor, längere Belichtungszeit, grössere Tiefenschärfe :)

      Was natürlich auch erwähnenswert ist: grösserer Sensor, weniger Grundrauschen, kürzere Belichtungszeiten nötig. Sensorgrösse ist in diesem Sinn für eine gute Bildqualität viel wichtiger als die Marketinggrösse Megapixel. Aber Megapixel sind einfach kommunizierbar...
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