Indien
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Indien – USA

Obama empfängt Ende September lange gemiedenen indischen Premier Modi

Indian Prime Minister Narendra Modi delivers a speech during a business event in Tokyo Tuesday, Sept. 2, 2014.  India is the best possible investment destination, offering

Die USA warfen Narendra Modi vor, in seiner Zeit als Regierungschef von Gujarat ungenügend gegen antimuslimische Ausschreitungen vorgegangen zu sein.  Bild: Eugene Hoshiko/AP/KEYSTONE

Nach einem jahrelangen US-Einreiseverbot wird der neue indische Premierminister Narendra Modi Ende des Monats offiziell in Washington empfangen. Modi komme am 29. und 30. September in die US-Hauptstadt, teilte das Weisse Haus am Montag mit.

Der indische Regierungschef und US-Präsident Barack Obama wollen den Angaben zufolge «die strategische Partnerschaft zwischen den USA und Indien erweitern und vertiefen». Neben Handelsfragen sollen demnach auch die Lage in Afghanistan sowie die Krisen im Irak und in Syrien zur Sprache kommen.

Dem neuen Premierminister, der im Mai als Sieger aus den Parlamentswahlen hervorging, hängen Vorwürfe im Zusammenhang mit antimuslimischen Ausschreitungen nach, bei denen im Jahr 2002 während seiner Amtszeit als Regierungschef des westindischen Bundesstaats Gujarat mindestens tausend Menschen getötet worden waren. Weil er nicht gegen die Gewalt vorgegangen ist, verweigerten ihm die USA in den vergangenen Jahren ein Visum. (trs/sda/afp)



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