Indien
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Stärkere Sicherheitsvorkehrungen angekündigt

Neu-Delhi: Uber reagiert nach Vergewaltigungs-vorwüren

Nach einem mutmasslichen Vergewaltigungsfall in Indien hat der Fahrdienst Uber stärkere Sicherheitsvorkehrungen angekündigt. Geplant ist vor allem eine gründlichere Prüfung der Fahrer, wie das US-Startup am Mittwoch erklärte.

Zwar sei Uber davon überzeugt, «in 260 Städten weltweit» eine sichere Transportmöglichkeit eingerichtet zu haben, erklärte Sicherheitschef Philip Cardenas in einem Blog. «Aber wir haben noch mehr Arbeit vor uns und wir werden handeln.» Geplant ist demnach auch, Kontaktmöglichkeiten für die Mitfahrer im Notfall einzurichten.

FILE - In this Dec. 8, 2014 file photo, supporters of Aam Aadmi (Common Man) Party (AAP) hold placards during a protest after a woman was allegedly raped by a driver from ride-booking service Uber in New Delhi, India. Uber promises to focus on rider safety amid increasing concerns that its drivers are not adequately screened for past criminal convictions. In a blog post Wednesday, Dec. 17, 2014, Uber's head of global safety defended the company's safety record but also wrote that

Der Vorfall in Neu Dehli führte zu Protesten. Bild: Tsering Topgyal/AP/KEYSTONE

Anfang Dezember hatte eine Kundin von Uber ausgesagt, in Neu Delhi von einem Fahrer des Dienstes vergewaltigt worden zu sein. Die indische Polizei warf Uber vor, die Vergangenheit des Fahrers nicht überprüft und kein Ortungsgerät in dessen Auto installiert zu haben. 

Der Mann war demnach zum Zeitpunkt seiner Einstellung bei Uber wegen Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung auf Bewährung frei.

Die Behörden von Neu Delhi verboten den Fahrdienst nach dem mutmasslichen Angriff. Der Vorfall war ein schwerer Schlag für das Unternehmen aus San Francisco, das nach eigenen Angaben der Kundensicherheit «oberste Priorität» beimisst.

Uber bringt über eine Smartphone-App Fahrer und Mitfahrer zusammen. Die Preise für eine Fahrt liegen deutlich unter normalen Taxi-Tarifen. (feb/sda/afp)



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