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Österreich bleibt eine der letzten Raucher-Inseln Europas



ARCHIV --- ZUR GEPLANTEN ERHOEHUNG DER TABAKSTEUER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Mann raucht in einem Lokal in Zuerich eine Zigarette, aufgenommen am 26. April 2010. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)  *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

In Österreichs Kaffeehäusern und Lokalen darf weiterhin gequalmt werden. Damit ist Österreich eines der letzten Länder Westeuropas, in dem in Gastronomiebetrieben noch geraucht werden darf.

Auf Vorschlag der Regierung aus konservativer ÖVP und rechter FPÖ kippte das Parlament am Donnerstag das für Mai geplante Rauchverbot wieder. «Bis heute gibt es kein Land weltweit, das in Sachen Nichtraucherschutz einen Schritt zurück gemacht hat», kritisierte die ehemalige Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) in einer hitzigen Debatte.

Vor drei Jahren hatten SPÖ und ÖVP noch gemeinsam das Rauchverbot beschlossen. 27 Abgeordnete der Konservativen votierten nun gegen ihre alten Überzeugungen. Damit ist es weiterhin den Gastronomen überlassen, ihren Gästen die Zigarette zu erlauben oder sie vor die Tür zu bitten.

Umfrage

Soll Rauchen in Restaurants erlaubt sein?

  • Abstimmen

1,728 Votes zu: Soll Rauchen in Restaurants erlaubt sein?

  • 27%Ja, ich vermisse die guten alten Zeiten.
  • 62%Nein, das ist eklig und ungesund.
  • 10%Nur, wenn sie es in den Zügen auch wieder erlauben.

Seit Wochen gibt es einen Aufschrei von Opposition und Teilen der Zivilgesellschaft gegen den Plan. Rund 13'000 Österreicher sterben jedes Jahr an Folgen des Tabakkonsums. Etwa 1000 Todesfälle können auf das passive Rauchen zurückgeführt werden.

Rendi-Wagner bezeichnete die Regelung als Schande. Österreich werde so zum «Aschenbecher Europas», sagte sie im Vorfeld der Debatte. ÖVP und FPÖ würden sich «bewusst fürs Sterben» entscheiden, befand der Chef der liberalen Neos, Matthias Strolz, vor der Abstimmung.

Über 500'000 Unterschriften für Rauchverbot

Ein geplantes Volksbegehren von Ärztekammer und Krebshilfe für ein Rauchverbot unterstützen bereits mehr als 543'000 Bürger. Laut OECD rauchen fast ein Viertel der Österreicher täglich, nur in Griechenland und Ungarn sind es mehr. Bei Frauen, die zur Zigarette greifen, belegt Österreich sogar den ersten Platz in Europa.

Irland wurde 2004 mit seiner bahnbrechenden Gesetzgebung zum Rauchverbot in Pubs und anderen Gaststätten zum weltweiten Vorbild. Viele Länder in Europa und der ganzen Welt folgten. Und die grüne Insel geht sogar einen Schritt weiter: Bis 2025 soll ganz Irland tabakfrei sein.

In Österreichs Regierung scheint ein Kurswechsel in naher Zukunft ausgeschlossen. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) kritisierte die nun gekippte Regelung zum Rauchverbot sogar als «grauslich». Den Wirten wäre so die Gastfreundschaft verdorben worden und Raucher wären an den Rand gedrängt worden: «Minderheiten auszugrenzen, Suchtkranke auszugrenzen, das verurteile ich.»

Ihr Parteikollege Peter Wurm fragte: «Wo soll diese Verbotskultur für erwachsene Bürger noch enden?» Am Ende würde der Schweinebraten wegen zu viel Fett noch auf eine rote Liste kommen, so die Argumentation.

Rauchverbot-Ende als Koalitionsbedingung

Die FPÖ, mit ihrem stark rauchenden Parteichef Heinz-Christian Strache, machte das Ende des absoluten Rauchverbots zur Koalitionsbedingung. Strache meinte zudem, dass sich Raucher, wenn sie für eine Zigarette in der kalten Jahreszeit vor die Tür gehen müssten, leicht eine Lungenentzündung holen könnten. Auch dieses Gesundheitsrisiko sei zu berücksichtigen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) meinte mehrfach, ihm seien wegen des Koalitionsabkommens die Hände gebunden. Als Nichtraucher habe er aber «grosses Verständnis, dass sich die Mehrheit für ein absolutes Rauchverbot» einsetze. Die Abstimmung galt aufgrund der unterschiedlichen Positionen als erster Härtetest für die Geschlossenheit der ÖVP-FPÖ-Koalition.

Jetzt können kleine Gaststätten weiterhin das Rauchen erlauben, grössere Betriebe müssen über getrennte Raucherräume verfügen. Neu ist, dass das Alter für den Kauf von Zigaretten von 16 auf 18 Jahren angehoben wird. Das Qualmen im Auto mit Minderjährigen wird ebenfalls unter Strafe gestellt. Wer im Auto raucht und ein Kind sitzt daneben, muss bis zu 1000 Euro zahlen. (sda/dpa)

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39
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dogbone 23.03.2018 08:51
    Highlight Highlight Herrlich unangepasst, dieses Österreich!
  • Eron 23.03.2018 08:31
    Highlight Highlight Ein Witz Rauchen überall zu verbieten, ein Witz. Wir bewegen uns täglich im öffentlichen Raum, überall rund um uns Diesel- und Benzinfahrzeuge, Industrieabgase etc. und dann spielt man Gesundheitsapostel ... es geht nicht mehr um die Gesundheit, das ist paradox, es geht um Freiheitsberaubung. Lasst Raucher rauchen, lasst Wirte selbst entscheiden, lasst Angestellte selbst entscheiden, dafür brauchts den Staat ganz sicher nicht!
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 23.03.2018 13:44
      Highlight Highlight Warum gibt es denn in anderen Berufen völlig selbstverständlich Schutzbestimmungen für Arbeitnehmer?

      Schliesslich kann ja jeder Arbeitnehmer selbst entscheiden, ob er z.B. ohne Ohrenschutz an einem Presslufthammer arbeiten will und sich bei einem Ohrenschutzverbot eine andere Stelle suchen.

      Das Problem ist eben, dass man kann nur selber entscheiden kann, wenn es auch entsprechende Stellenangebote gibt.
  • rodolofo 23.03.2018 07:49
    Highlight Highlight Wenn ich Österreicher so aus der Ferne beobachte, dann fällt mir immer wieder dieser Hang zum Morbiden und Abgründigen auf.
    Insbesondere die Österreichischen Comedy-Stars sind an doppelbödigem Zynismus kaum mehr zu übertreffen!
    Die beklagen sich über die "Kultur der Lüge" und sagen das in einem Tonfall, bei dem wir sogleich erkennen, dass sie als Kritiker der grassierenden Korruption noch viel verkommener und perverser sind, als diejenigen, welche sie schein-oppositionell angreifen!
    Da kommt mir als einmal "Russland" in den Sinn.
    "Der Osten" beginnt also spätestens in Österreich...
    • Snake Plissken 25.03.2018 13:50
      Highlight Highlight Vor allem die Fime mit Josef Hader in der Hauptolle und die immergleichen Schauspieler in den Nebenrollen. Allererste Sahne bzw allererster Schlagobers.
  • ujay 23.03.2018 03:59
    Highlight Highlight Felix Austria.
  • stamm 22.03.2018 23:26
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Es gibt ganz bestimmt Beizen, welche eine ``Nichtraucher``-Tafel an der Tür haben.

    Schön, gibt es Länder, welche dem Hausbesitzer noch ihre eigenen Gesetze erlässt! Bravo österreich! Und kommt nicht immer mit der Kindermasche!
  • Toni K. 22.03.2018 22:19
    Highlight Highlight "Jetzt können kleine Gaststätten weiterhin das Rauchen erlauben, grössere Betriebe müssen über getrennte Raucherräume verfügen", heisst es im Artikel. Also wozu die Skandaliserung: Genau dies gilt auch in etlichen Schweizer Kantonen. Wer rauchfrei in einer Beiz sitzen will, wird leicht fündig. Totalverbote und Durchreglementierungen sind überflüssig.
    • luckyrene 23.03.2018 07:09
      Highlight Highlight leider kann ich nur einmal auf das Herz klicken, hättest aber VIEL mer verdient👍
  • FrancoL 22.03.2018 21:49
    Highlight Highlight Wenn die Freiheit falsch verstanden wird oder einseitig ausgelegt wird dann ist es immer ein Rückschritt. ich bin froh dass in der Schweiz das Verbot steht und kenne viele Raucher die das auch begrüssen auch wenn sie eingeschränkt werden.
  • Walter Sahli 22.03.2018 20:30
    Highlight Highlight Die Österreicher wussten, wen sie da wählen.
    • luckyrene 23.03.2018 07:10
      Highlight Highlight Ja! wir Schweizer leider auch😂
  • Micha Moser 22.03.2018 20:05
    Highlight Highlight Bin selber Raucher, aber mehr als ein Fumoir braucht man nun wirklich nicht.
    • rodolofo 23.03.2018 08:00
      Highlight Highlight Danke!
      Und als Nichtraucher kann ich Dir sagen, dass ich mich manchmal selber in eine solche Räucherkammer setze, weil da sehr interessante Gespräche laufen!
      Rauchen enthemmt irgendwie.
      Das mit den Abenteurern hat schon was.
      "Die Magie des Rauchens", auch vom Österreichischen Philosophen Georg Pfaller intellektuell erforscht und behandelt (vermutlich in einem Wiener Kaffeehaus) in seinem insbesondere für öko-linke NichtraucherInnen (wie mich) bahnbrechenden Buch:
      "Das Schmutzige Heilige und die Reine Vernunft"!
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 23.03.2018 13:50
      Highlight Highlight Deshalb bin ich auf E-Zigaretten umgestiegen. Damit hat man weiterhin die sozialen und rituellen Effekte (die durch Verbote eher noch erhöht werden, so à la "verschworene Gemeinschaft") der gemeinsamen Raucherpausen während die Gesundheitsgefährung massiv reduziert ist.
  • Mimimimi 22.03.2018 19:56
    Highlight Highlight Immer das gleiche mit diesen "freiheitlichen". Es wird mit unterdrückung und ausufernden vorschriften argumentiert, dabei stellen sie einfach nur ihr eigene sicht ohne toleranz als absolute wahrheit dar.

    Rauchen kein problem, aber kiffen, ui nei! Verhüllungsverbot, aber nacktwanderer, sicher nicht! Stinkende SUVs ohne tempolimit fahren, aber ein bordell neben meiner villa, gahts no, viel zu viel verkehr! Röhrenden töff oder jetboat fahren, geil, aber sicher kein kindergeschrei um 12:01!

    "Freiheit ist immer die freiheit der anderen."

    Armes österreich...
    • luckyrene 23.03.2018 07:07
      Highlight Highlight ...und arme Schweiz, oder ist es hier etwa anders?
  • simiimi 22.03.2018 19:45
    Highlight Highlight Live and let live - finde ich eine gute Lösung so. War letztens in Wien und hatte niemals Probleme, eine rauchfreie Beiz zu finden.
    • maljian 22.03.2018 20:53
      Highlight Highlight In Wien vielleicht. War letztens in Strobl Nähe Salzburg.

      Wollten eigentlich an dem Abend mit Freunden was trinken gehen. Da ich momentan schwanger bin, kommen Lokale wo geraucht werden darf nicht in Frage.

      Da es nichts in der Umgebung hatte (auch Salzburg), sind wir dann doch zu Hause geblieben.

      Zur Beruhigung, ich wäre Alkoholfrei geblieben 😉
  • Mnemonic 22.03.2018 18:19
    Highlight Highlight Nix wie hin!
  • Juliet Bravo 22.03.2018 18:04
    Highlight Highlight Na bravo Österreich! Ich hoffe, das war dann alles, was die FPÖ in den Koalitionsverhandlungen zu dieser Regierung herausgeholt hat. Schall und Rauch.
  • Ich mein ja nur 22.03.2018 18:01
    Highlight Highlight Die Schweiz steht nicht besser da. Alles für die Industrie und ihre Geschäftsinteressen, kaum Schutz für Nichtrauchende und vor allem Kinder und Jugendliche.
    • Pisti 22.03.2018 21:00
      Highlight Highlight Rauchen ist ab 18 Jahren erlaubt wie willst du Kinder- und Jugendliche dann noch mehr schützen?
  • Quatschmitsosse 22.03.2018 17:56
    Highlight Highlight Ganz schlechter Österreicher Witz.
  • Ass 22.03.2018 17:51
    Highlight Highlight Solange Dieselautos herumgurken dürfen ist dies kein Problem.
    • luckyrene 23.03.2018 07:16
      Highlight Highlight zum glück gibt es genügend Benziner, die anscheinend KEINe Abgase in die Luft pusten!
    • Ass 23.03.2018 17:50
      Highlight Highlight War nur ein Beispiel das zeigt das es nicht um die Gesundheit geht. Es ist halt heutzutage cool raucher zu denuzieren!!!
  • karl_e 22.03.2018 17:28
    Highlight Highlight Alii servi sunt - tu felix Austria fumas!
  • Mia_san_mia 22.03.2018 17:19
    Highlight Highlight Also im Kanton Schwyz haben wir es auch immer noch ziemlich gut mit dem Rauchen 😎✌
  • Gantii 22.03.2018 17:17
    Highlight Highlight Rund 13'000 Österreicher sterben jedes Jahr an Folgen des Tabakkonsums. Etwa 1000 Todesfälle können auf das passive Rauchen zurückgeführt werden

    belege fur 1000 todesfälle aufgrund von passivrauchen? das ist schlicht und einfach eine behauptung die nie und nimmer belegt werden kann.
    • Toni K. 22.03.2018 22:27
      Highlight Highlight Finde ich auch! So wie die Tabaklobby seinerzeit Studien fälschte ("Rauchen schadet nicht"), so ist auch den Studien und Schreckensszenarien der Anti-Tabak-Lobby nicht vorbehaltslos zu trauen. Es lässt sich immer irgendwelche Untersuchung durchführen, deren Ergebnis einem passt. Ausser man halte sich an streng wissenschaftliche Kriterien. Und dann sind die Resultate halt oft nicht so marktschreierisch wie gewünscht.
  • Pisti 22.03.2018 17:01
    Highlight Highlight Die Politik die in Österreich betrieben wird gefällt mir sehr gut. Der Rest von Europa sollte sich ein Vorbild daran nehmen.
  • Quacksalber 22.03.2018 16:51
    Highlight Highlight Schade, dann halt weiterhin keine Ferien in Österreich.
    • Mia_san_mia 22.03.2018 21:57
      Highlight Highlight Wieso nicht? Das ist eher ein Grund dort Ferien zu machen.
    • Quacksalber 22.03.2018 23:25
      Highlight Highlight Ich hab Jahrzehnte passiv grraucht und muss kotzen wenn ich nur dran denke. Nie wieder.
    • Cerulean 23.03.2018 02:23
      Highlight Highlight Selber schuld. Österreich ist sowohl für Raucher wie Nichtraucher eine Reise wert (und danach immer wieder). Tolles Land, nette Leute, gutes Essen.

      Die Politik lässt manchmal zu wünschen übrig, aber das ist andernorts auch so.
  • Deviii 22.03.2018 16:36
    Highlight Highlight "Wahlfreiheit von Gästen und kritisierten eine «Verbotskultur» im Land."

    Sagen sie... aber führen ein Vermummungsverbot im ganzen Land ein, das so strikt ist, dass man sogar im Winter mit Schal vor dem Mund als Kälteschutz gebüsst werden kann...
    • rodolofo 23.03.2018 07:53
      Highlight Highlight Österreicher-Witz:
      Sitzen drei Vermummte und eine Burka-Trägerin in einem Bus. Wer von denen ist Österreicher, bzw. Österreicherin?
      Die, welche dabei rauchen.
    • Sarkasmusdetektor 23.03.2018 16:28
      Highlight Highlight Vielleicht könnte man die Zigarette ja als Vermummung interpretieren. Immerhin verdeckt sie das Gesicht ja auch ein bisschen. ;)

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

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